Heinrich Schmidt

 

1899 Mitbegründer des FFC Victoria, im ersten Spiel dabei, bis 1907 FFC Victoria.

 

Heinrich Schmidt

In der rechten Spalte des Gründungsprotokolls ist ein H. Schmidt an fünfter Stelle genannt. Heinrich kickte gleich im ersten Spiel der Victoria mit und spielte bis 1907 im Verein.

Die Suche im Zusammenhang mit dem Familienname „Schmidt“ und gar noch unter der Einbeziehung ähnlicher Namen wie „Schmied“, „Schmitt“ und dergleichen mehr ist in einem Adressbuch einer Großstadt völlig hoffnungslos. Bei den genannten Nachnamen geht die Anzahl der Einträge in die Hunderte, allein in Verbindung des Nachnamens „Schmidt“ mit dem Vornamen „Heinrich“ finden sich im Frankfurter Adressbuch des Jahres 1900 bereits 53 Einträge. Im Zusammenhang mit den weiteren Suchen nach Vereinsgründern ergäbe sich ein Sinnzusammenhang bei zwei Einträgen, die sich auf Eisenbahnmitarbeiter beziehen, wenn wir im Bereich der „Stammtischgäste“ suchen würden: Es gibt einen Eisenbahnbediensteten Heinrich Schmidt in der Frankfurter Straße 21 und einen Eisenbahnschaffner Heinrich Schmidt in der Gutleutstraße. Da unser Heinrich aber aktiv gekickt hat, wird er eher nicht aus dem Stammtischumfeld gekommen sein. Er könnte ein Sohn der beiden Eisenbahnangestellten sein.

Eine weitere Option findet sich direkt im Haus, in dem sich die Gaststätte befindet. Da wohnt nämlich eine Witwe Catharina Schmitt (allerdings mit Doppel-T, wobei Buchstabenfehler sowohl auf seiten der Adressbuchrredaktion als auch auf Seiten der Eintracht-Dokumentare immer wieder vorkamen). (Eintracht Museum, Die Gründerväter der Eintracht)


 

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