Fimleikafélag Hafnarfjarðar - Eintracht Frankfurt

UEFA Women’s Europa Cup 2026/2027 - Qualifikation, 2. Runde, Hinspiel

0:1 (0:0)

Termin: Mi., 23.09.2026, 18:00 Uhr
Zuschauer: 557
Schiedsrichterin: Karoline Marie Jensen (Norwegen)
Tore: 0:1 Blomqvist (60., Elfmeter)

 

 

>> Spielbericht <<

Fimleikafélag Hafnarfjarðar
Eintracht Frankfurt

 

  • Gudlaugsdottir
  • Magnusdottir
  • Linnet
  • Smith
  • Sandoval
  • Björnsdottir
  • Errington
  • Hauksdottir
  • Snorradottir
  • Christopher
  • Haraldsdottir

 

 

  • Altenburg
  • Krumbiegel
  • Doorsoun
  • Ilestedt
  • Rankin
  • Lundgaard
  • Ivelj
  • Freigang
  • Teulings
  • Blomqvist
  • Memeti

 

Wechsel
  • Hermannsdottir für Christopher (61.)
  • Oskarsdottir für Errington (71.)
  • U. Thorarensen Skuladottir für Magnusdottir (80.)
  • Helgadottir für Snorradottir (80.)
  • R. Thorarensen Skuladottir für Björnsdottir (80.)
Wechsel
  • Alguacil für Lundgaard (58.)
  • Tolhoek für Teulings (58.)
  • Mühlhaus für Freigang (74.)
  • D. Acikgöz für Blomqvist (85.)
  • Wolter für Memeti (85.)
Trainer
  • Hlynur Svan Eiriksson
Trainer
  • Niko Arnautis

 

 

Arbeitssieg auf Island

Die Eintracht Frauen gewinnen ein intensives Hinspiel gegen Fimleikafélag Hafnarfjarðar mit 1:0 (0:0). Rebecka Blomqvists Elfmetertor (60.) sorgt für eine gute Ausgangslage für das Rückspiel.

Das erste Spiel der diesjährigen UWEC-Saison führte die Eintracht Frauen auf Island. Für das Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde bei Fimleikafélag Hafnarfjarðar nahm Cheftrainer Niko Arnautis im Vergleich zum 3:2-Auswärtssieg bei Mainz 05 einige Änderungen in der Startelf vor. Im 4-2-3-1-System bekleidete Paulina Krumbiegel die rechte Defensivseite, Amanda Ilestedt rückte links in die Viererkette, Jamilla Rankin ging auf die linke Außenverteidigerposition. Sofie Lundgaard kam zu ihrem Startelf-Debüt für Eintracht Frankfurt und bekleidete mit Noemi Ivelj die Doppelsechs. Jarne Teulings spielte auf dem rechten Flügel.

Bis sich diese neu-formierte Aufstellung fand, dauerte es ein paar Minuten. Eine Ecke von links eröffnete die Offensivbemühungen der Eintracht Frauen – die landete auf dem Kopf von Sara Doorsoun, konnte jedoch keine wirkliche Torgefahr erzeugen. Drei Pässe später zog Noemi Ivelj aus der Distanz ab – verfehlte den Kasten jedoch rechts hoch um eineinhalb Meter (8.). Gefährlicher wurde es in der 13. Minute als Rankins Flanke von links den Kopf von Amanda Ilestedt fand. Aldís Guðlaugsdóttir machte sich zum ersten Mal lang, lies leicht abtropfen, konnte den Ball vor der heraneilenden Krumbiegel jedoch wieder sichern.

Kurz darauf wurde Rebecka Blomqvist mit einem langen Ball in die isländische Hälfte geschickt. Ihr Solo beendete sie kurz nach Eintritt in den Strafraum mit einem beherzten Abschluss – jedoch rechts vorbei. Noemi Ivelj wühlte sich in Minute 17 durch den isländischen Strafraum, der Abschluss unter Bedrängung ging jedoch übers Tor.

Der erste Abschluss der Gäste ging von Snorradóttir aus, die knapp außerhalb des Sechzehners draufhielt – in die Arme von Altenburg (21.). In der Folge erhöhten die Isländerinnen den Druck und erarbeiteten sich einige Eckbälle und Freistoßsituationen rund um den Eintracht-Strafraum. Altenburg blieb jedoch Siegerin (25./27./29.).

Die Eintracht tat sich in dieser Phase schwer ins letzte Offensivdrittel zu kommen, vor der Pause brachte Krumbiegel dann einen Abschluss von rechts aufs kurze Eck, Guðlaugsdóttir war jedoch zur Stelle (41.). Die folgenden beiden Eckbälle brachten nichts ein – so ging es mit 0:0 in die Kabinen.

Die Eintracht kam mit Wut im Bauch aus den Katakomben und ging den zweiten Durchgang vorne zielstrebiger an. Eine Krumbiegel-Flanke brachte Freigang per Kopf auf den Kasten – knapp drüber (48.). Einen Ballgewinn von Ivelj konnte Teulings mit einem zu schwachen Abschluss nicht verwerten, eine Angriffssequenz später schloss Freigang aus ca. 15 Metern zu zentral ab (beides 50.). Einen langen Ball in die Spitze konnte Rebecka Blomqvist kurz vor der Grundlinie kontrollieren und direkt aufs Tor bringen – Guðlaugsdóttir schloss den kurzen Winkel jedoch gekonnt.

Nach 52 Minuten wechselte Arnautis dann doppelt: Daniqiue Tolhoek kam für Teulings, Ainhoa Alguacil ersetzte Lundgaard. Es dauerte eine knappe Viertelstunde, bis die Offensivbemühungen der Adlerträgerinnen belohnt wurden. Freigangs Dribbling in den Sechzehner wurde von Jónína Linnet nach einem Haken jäh gestoppt – die Innenverteidigerin holte die SGE-Kapitänin unsanft von den Beinen. Den daraus resultierenden Foulelfmeter brachte Blomqvist ohne Probleme flach links im Tor unter (60.).

In der Folge plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin. Freigang verließ in der 75. Minute das Feld, Larissa Mühlhaus feierte in diesem Zug nach knappen zwei Verletzungswochen ihr Comeback. Knappe zehn Minuten vor Schluss fingen Ilestedt und Doorsoun gemeinschaftlich einen Konter auf das Eintracht-Tor ab, im Gegenzug brachte sich Memeti nach einem Doppelpass mit Mühlhaus in ein aussichtsreiches Dribbling, das von der Verteidigung jedoch geblockt wurde (81.). Auch für Memeti und Blomqvist war dann Feierabend – für sie mischten Pia-Sophie Wolter und Dilara Açikgöz für die letzten Minuten mit. Letztere zeigte sich offensiv vor allem im Zusammenspiel mit Tolhoek und Mühlhaus bemüht, konnte am 1:0-Endstand nichts ändern.

Für die Eintracht Frauen geht es im DFB-Pokal weiter. Gegner in der ersten Hauptrunde ist der Karlsruher SC (So, 27.09.2026, 14 Uhr). Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch, 30. September, im Stadion am Brentanobad statt. Anpfiff ist um 18.30 Uhr.

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de



 

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