1. FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt

Bundesliga 2026/2027 - 5. Spieltag

2:3 (2:0)

Termin: Fr 18.09.2026, 18:30 Uhr
Zuschauer: 16.500
Schiedsrichterin: Miriam Schwermer (Rieder)
Tore: 1:0 Bathmann (6.), 2:0 Jackson (30.), 2:1 Östenstad (58.), 2:2 Berg (65., Eigentor), 2:3 Blomqvist (71.)

 

 

>> Spielbericht <<

1. FSV Mainz 05 Eintracht Frankfurt

 

  • Matsumoto
  • Bathmann
  • Berg
  • Jackson
  • Matheis
  • Imai
  • Takizawa
  • Fetaj
  • Junold
  • Bouziane
  • Strickler

 

 

  • Altenburg
  • Wolter
  • Doorsoun
  • Östenstad
  • Lührßen
  • Memeti
  • Freigang
  • Ivelj
  • D. Acikgöz
  • Blomqvist
  • Tolhoek

 

Wechsel
  • Schön für Matsumoto (46.)
  • Kurishima für Junold (60.)
  • Flach für Strickler (69.)
  • Anstatt für Bouziane (69.)
  • Kats für Takizawa (80.)
Wechsel
  • Raso für Tolhoek (46.)
  • Alguacil für D. Acikgöz (64.)
  • Teulings für Freigang (86.)
  • Ilestedt für Blomqvist (90.+1.)
Trainer
  • Takashi Yamashita
Trainer
  • Niko Arnautis

 

 

Eintracht dreht Partie in Mainz

Die Adlerträgerinnen feiern einen 3:2 (0:2)-Auswärtserfolg im Rhein-Main-Duell. Østenstad (58.), Berg (ET; 65.) und Blomqvist (70.) treffen gegen die Nullfünfer.

Im Vergleich zum jüngsten Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim veränderte Cheftrainer Niko Arnautis die Anfangsformation auf vier Positionen: Sara Doorsoun, Noemi Ivelj, Pia-Sophie Wolter und Danique Tolhoek rotierten in der MEWA ARENA in die erste Elf, dafür nahmen Paulina Krumbiegel, Amanda Ilestedt, Hanna Bennison und Hayley Raso gegen den 1. FSV Mainz 05 zunächst auf der Bank Platz.

Die Eintracht, erstmals in der Google Pixel Frauen-Bundesliga im Rhein-Main-Duell gefordert, verlagerte das Spiel vom Anpfiff weg in die Mainzer Hälfte und kam nach drei Minuten zur ersten Chance: Wolter flankte auf den langen Pfosten, wo die mitgelaufene Nina Lührßen per Kopf allerdings nur das Außennetz traf. Der erste Vorstoß der Gastgeberinnen, nach den ersten vier Spieltagen noch punktlos, brachte derweil direkt Zählbares ein – das 1:0 (6.). Zunächst traf Chiara Bouziane aus gut 16 Metern die Latte, von dort sprang der Ball zu Kara Bathmann, die aus kurzer Distanz einschob.

Vor 16.500 Zuschauerinnen und Zuschauern steckten die Adlerträgerinnen nicht lange die Köpfe in den Sand und waren schnell um Kontrolle bemüht, während Mainz eng gestaffelt verteidigte und auf Umschaltmomente setzte. So wie in der 15. Minute, als Mattson Strickler alleine auf das Frankfurter Gehäuse zulief, im Eins-gegen-eins mit Lina Altenburg aber das Nachsehen hatte. Zwei Zeigerumdrehungen später wurde es dann knifflig: Erëleta Memeti dribbelte sich über die rechte Seite kommend in den Strafraum, schlug noch einen letzten Haken und passte flach in die Mitte, wo Danique Tolhoek lauerte. Die Frage: Ball über der Linie oder nicht. Mainz klärte, das Spiel lief weiter – weiterhin 1:0. So auch im Anschluss an die Chance von Lührßen, deren Schuss in der 22. Minute zur Ecke geklärt wurde.

Eine Ecke auf der Gegenseite führte nach gut einer halben Stunde zum nächsten Treffer der Nullfünferinnen: Viel Betrieb vor Torhüterin Altenburg, schließlich war Sabina Jackson entscheidend am Ball (30.). 2:0. Und Mainz blieb gefährlich, Saskia Matheis zielte allerdings zu zentral (37.). Die Mainzerinnen wurden mutiger, standen mit der Führung im Rücken höher und bereiteten den als Tabellendritte ins Spiel gegangenen Hessinnen Probleme. Den Schlusspunkt hinter die erste Halbzeit setzte Memeti mit einem Distanzschuss, der am rechten Pfosten vorbeiflog (45.+1).

Tolhoek, mit Gelb vorbelastet, blieb zur zweiten Halbzeit in der Kabine, für sie kam die Australierin Raso. Klar zu erkennen: Frankfurt wollte den Anschlusstreffer. In der 51. Minute landete der Ball nach einem Kopfballduell auf der Latte, eine Mainzerin war zuletzt dran, zwei Minuten später zog Raso ab, zielte aber zu hoch. Kurz vor der Stundenmarke war es dann so weit, das 1:2 aus Sicht der Gäste: Eine Memeti-Ecke verwertete Marthine Østenstad zum Anschlusstreffer (58.) – ihr Premierentor für die Eintracht.

Der Druck stieg. Blomqvist verpasste nach starker Vorarbeit von Dilara Açikgöz den Ausgleich (61.), Østenstad köpfte nach der siebten Eintracht-Ecke des Spiels am langen Pfosten vorbei (63.). Wenig später war das Spiel ausgeglichen: Lührßen zog ab, durch viele Beine und stark abgefälscht landete die Kugel zum 2:2 im Netz (65.). Alles wieder offen. Und es folgte beinahe im Handumdrehen die Frankfurter Führung, doch die zur Halbzeit eingewechselte 05-Torfrau Marisa Schön parierte einen Kopfball von Laura Freigang stark (68.). Lange auf sich warten ließ das dritte Eintracht-Tor aber nicht: Wolter flankte, Blomqvist setzte sich gegen zwei Gegenspielerinnen durch und nickte ein (71.). Spiel gedreht.

Es blieb spannend, Mainz gab sich vor großer heimischer Kulisse nicht geschlagen und suchte Wege zum Ausgleich. Die Eintracht, bei der inzwischen Ainhoa Alguacil und Jarne Teulings im Spiel waren, verteidigte jedoch die knappe Führung. Die Hessinnen, für die in der Schlussphase noch Amanda Ilestedt auf den Platz kam, ließen letztlich nichts mehr anbrennen und feierten ihren vierten Saisonsieg 2026/27.

Weiter geht es für die Adlerträgerinnen mit einem Pokaldreierpack: Hin- und Rückspiel im UEFA Women’s Europa Cup gegen Hafnarfjördur aus Island am 23. und 30. September – das Rückspiel steigt im heimischen Stadion am Brentanobad – sowie dazwischen am Sonntag, 27. September, die DFB-Pokalpartie auswärts gegen den Karlsruher SC.

 

>> Spieldaten <<

 

Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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