1. FC Union Berlin - Eintracht Frankfurt

Bundesliga 2026/2027 - 3. Spieltag

0:1 (0:1)

Termin: Mo., 07.09.2026, 18:00 Uhr
Zuschauer: 5.717
Schiedsrichterin: Nadine Westerhoff (Bochum)
Tore: 0:1 Freigang (26.)

 

>> Spielbericht <<

1. FC Union Berlin Eintracht Frankfurt

 

  • Böhi
  • Janssens
  • Schneider
  • Steuerwald
  • Steinert
  • Campbell
  • Gräwe
  • Hausicke
  • Reissner
  • Kamber
  • Heiseler

 

 

  • Altenburg
  • Wolter
  • Doorsoun
  • Ilestedt
  • Lührßen
  • Memeti
  • Ivelj
  • Freigang
  • D. Acikgöz
  • Raso
  • Blomqvist

 

Wechsel
  • Weidauer für Heiseler (61.)
  • Pujols für Steinert (61.)
  • Bauereisen für Reissner (61.)
  • Veit für Hausicke (71.)
  • Egli für Campbell (83.)
Wechsel
  • Krumbiegel für Raso (66.)
  • Bennison für Blomqvist (80.)
  • Östenstad für Freigang (88.)
  • Tolhoek für Memeti (88.)
Trainer
  • Marie-Louise Eta
Trainer
  • Niko Arnautis

 

 

Auswärtssieg an der Alten Försterei

Die Eintracht Frauen holen die ersten Auswärtspunkte der Saison! Gegen Union Berlin bringt ein Kopfball von Laura Freigang das entscheidende 1:0 (1:0).

Die Startelf, die Niko Arnautis für das Auswärtsspiel in Berlin auf den Rasen schickte, hatte sich im Vergleich zur Niederlage in Paris auf drei Positionen verändert. Für Paulina Krumbiegel und Marthine Østenstad begannen Pia-Sophie Wolter und Sara Doorsoun in der Defensive. Außerdem erhielt Hanna Bennison zunächst eine Pause, für sie rutschte Noemi Ivelj auf die Sechserposition. Die verletzte Larissa Mühlhaus war in Frankfurt geblieben, Vivienne Lia wurde Ende der Woche für die englische U20-Nationalmannschaft nachnominiert und verweilt bei der FIFA U20-Weltmeisterschaft in Polen.

Hayley Raso eröffnete die Offensivbemühungen der Eintracht mit einem flachen Abschluss aus 15 Metern halblinker Position, konnte Nadine Böhi im Berliner Tor nicht vor Probleme stellen. Der erste Abschluss der Unionerinnen erfolgte knapp drei Minuten später, ging allerdings ans rechte Außennetz (5.). Einer Lührßen-Ecke von links, die Böhi rausfausten konnte, folgte ein Distanzschuss von Dilara Açikgöz, der knapp rechts neben dem Pfosten im Toraus landete (9.).

In der Anfangsphase passierte sonst nichts Nennenswertes, bis die Ex-Frankfurterin Lisanne Gräwe die durchgelaufene Naika Reissner an der linken Strafraumkante mitnahm. Die legte in die Mitte auf Lisa Heiseler, der Abschluss war jedoch nicht erfolgreich (19.). Auf der Gegenseite sorgte ein Doppelpass zwischen Raso und Laura Freigang für die bis dato beste Möglichkeit der Eintracht. Die Australierin verpasste es nach einem Eins-gegen-Eins jedoch, die besser postierte Freigang anzuspielen; ihre beiden Abschlüsse wurden jeweils geblockt, der dritte Nachschuss fand sich dann im Toraus wieder (21.).

Es brauchte schließlich einen Standard für die Adlerträgerinnen, um erfolgreich zu sein. Erëleta Memetis Freistoßflanke von links landete auf dem Kopf von Freigang. Der Ball wurde von Neu-Unionerin Lina Hausicke entscheidend abgefälscht und lag schließlich zur 1:0-Führung hinter der Linie (26.). Knappe zehn Minuten später wurde Rebecka Blomqvist im Union-Sechzehner gelegt. Doorsouns Foulelfmeter konnte jedoch von der aus ihrer Sicht nach rechts unten abgetauchten Böhi vereitelt werden. Die Torhüterin sah zuvor wegen unsportlichen Verhaltens vor der Ausführung die Gelbe Karte (35.). Es blieb zur Pause beim mittlerweile schmeichelhaften 1:0 aus Sicht der Adlerträgerinnen.

Nach dem Seitenwechsel war die Eintracht weiter bemüht, den Ball nach vorne zu treiben. Die durchgestartete Blomqvist schaffte es alleine in den Sechzehner, stand laut Assistentin jedoch im Abseits (50.). Einen weiteren Offensivvortrag initiierte Açikgöz, die Wolter auf der rechten Seite freispielte. Eine schnittige Flanke köpfte Raso übers Tor (53.).

Ein aufmerksamer Moment von Raso führte zu einem Konter der SGE, die Australierin schickte die gestartete Freigang. Die Stürmerin war jedoch schon ein paar Schritte zu weit und stand im Abseits (64.). Zwei Minuten später war Rasos Arbeitstag beendet. Für sie kam Paulina Krumbiegel ins Spiel. Die Mittelfeldspielerin setzte unmittelbar den ersten Offensivakzent mit einem Steckpass auf Memeti. Der Abschluss der Deutsch-Kosovarin ging jedoch rechts vorbei.

In der 73. Minute stand wieder Memeti im Fokus, als ein Diagonalball von Krumbiegel sie links außen in Szene setzte. Union verteidigte jedoch clever, der resultierende Eckball brachte nichts ein. Mit der Einwechslung von Hanna Bennison für ihre Landsfrau Rebecka Blomqvist (80.) orientierte sich die SGE weiter defensiv, konnte jedoch auch nach vorne Nadelstiche setzen. Ein Kopfball von Ilestedt blieb an Böhi hängen (82.), ein Konter von Freigang fand dasselbe Ende (85.). Mit Einwechslungen von Østenstad und Danique Tolhoek für Freigang und Memeti (88.) konnte Arnautis am Ende Zeit von der Uhr nehmen. Den ersten Auswärtssieg der Saison zementierte eine konsequente Defensivleistung.

Nach zwei englischen Wochen in Folge können die Adlerträgerinnen nun etwas durchschnaufen. Die nächste Partie steht an diesem Sonntag, 12. September um 16 Uhr, an. Zuhause empfängt man die bisher punktlose TSG Hoffenheim.

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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