Eintracht Frankfurt - Paris Saint-Germain

UEFA Women’s Champions League 2026/2027 - Qualifikation, Playoff Hinspiel

1:1 (1:1)

Termin: Mi., 26.08.2026, 19:00 Uhr, Stadion am Brentanobad
Zuschauer: 4.870
Schiedsrichterin: Marta Huerta de Aza (Spanien)
Tore: 1:0 Mühlhaus (4.), 1:1 Feller (7.)

 

>> Spielbericht <<

Eintracht Frankfurt
Paris Saint-Germain

 

  • Altenburg
  • Krumbiegel
  • Ilestedt
  • Östenstad
  • Lührßen
  • Memeti
  • Bennison
  • D. Acikgöz
  • Mühlhaus
  • Freigang
  • Blomqvist

 

 

  • Kiedrzynek
  • Isabela
  • de Almeida
  • Dudek
  • Elimbi Gilbert
  • Kanjinga
  • Echegini
  • Ebayilin
  • Feller
  • Karchaoui
  • Leuchter

 

Wechsel
  • Wolter für Krumbiegel (57.)
  • Raso für Blomqvist (66.)
  • Ivelj für Memeti (85.)
Wechsel
  • Groenen für Leuchter (64.)
  • Yaya für Groenen (76.)
  • Samoura für Ebayilin (85.)
  • Charlier für Kanjinga (85.)
Trainer
  • Niko Arnautis
Trainer
  • Paulo Cesar

 

 

Mühlhaus trifft beim Remis

Die Eintracht geht durch die Stürmerin früh in Führung (4.), Paris Saint-Germain gleicht schnell aus (7.). Das Hinspiel in den Play-offs der UWCL in Frankfurt endet 1:1 (1:1).

Im Vergleich zum 2:0-Auftaktsieg in der Bundesliga gegen Köln am vergangenen Samstag gab es einen Wechsel in der Startelf. Rebecka Blomqvist rückte für Hayley Raso in die Doppelspitze neben Laura Freigang. Für Paris Saint-Germain war es das erste Pflichtspiel der neuen Saison.

Die Partie begann vor 4780 Zuschauern mit viel Schwung und Strafraumszenen auf beiden Seiten. Nachdem Larissa Mühlhaus einen Freistoß aus halblinker Position noch übers Tor setzte (3.), machte sie es eine Minute später besser. Die Eintracht presste hoch, Mühlhaus luchste Ebayillin das Leder ab, stürmte alleine auf das Tor zu und netzte im Fallen ein (4.). Blomqvist hätte nach feinem Anspiel von Acikgöz frei vor Kiedrzynek erhöhen können, die polnische Nationaltorhüterin parierte jedoch. Auf der Gegenseite schlug Paris schnell zurück – über die rechte Angriffsseite, über die die Gäste auch in der Folge viel Betrieb machten. Kanjinga legte den Ball von der Torauslinie zurück, Leuchter verlängerte mit der Hacke und Naomie Feller vollendete aus fünf Metern zum Ausgleich (7.).

Beide Teams schenkten sich auch in der Folge keinen Meter, immer wieder gab es harte Zweikämpfe. Schiedsrichterin Marta Huerta De Aza aus Spanien ließ jedoch viel laufen, was dem Spielfluss guttat. Die Eintracht spielte den ansehnlicheren Fußball und hatte das Leder auch öfter in ihren Reihen, die Französinnen strahlten aber insbesondere über die rechte Seite oder nach Standards offensiv Gefahr aus. Torraumszenen waren jedoch lange Zeit Mangelware – bis zur 24. Minute. Kanjinga eroberte das Leder, scheiterte aber an Altenburg. Auf der Gegenseite war Memeti beim Abschluss nicht entschlossen genug (25.) und Freigangs Schuss aus kurzer Distanz wurde zur Ecke abgefälscht (27.).

Merveille Kanjinga sorgte weiterhin für viel Gefahr im Frankfurter Strafraum. Nach 31 Minuten fand sie jedoch in Altenburg ihre Meisterin, die sich in ihren Schuss aus vier Metern warf. Paris Saint-Germain schien nun das Spiel an sich zu reißen, erarbeitete sich mehr Spielanteile und auch Nationalspielerin Karchaoui kam gleich doppelt zum Abschluss (36./42., Altenburg parierte).

Nach der Pause war die Eintracht besser im Spiel und setzte Paris wieder mehr unter Druck als in der letzten Viertelstunde vor der Halbzeit. Zeugnis davon war die Doppelchance von Bennison und Acikgöz in der 49. Minute. Das von der Schwedin abgefeuerte Spielgerät knallte erst gegen den rechten, dann gegen den linken Pfosten, den Abpraller aus zentraler Position jagte das Eigengewächs übers Tor. „Der Fußballgott war in dieser Szene ein Pariser“, musste Cheftrainer Niko Arnautis später schmunzeln.

Die Partie verlor in der Folge nicht an Intensität, es wurde weiterhin um jeden Meter gefightet. Die Eintracht ließ defensiv aber weniger zu als vor der Pause, Paris kam erst nach 73 Minuten zum ersten, allerdings harmlosen Torschuss. Unterdessen setzten die Adlerträgerinnen nach vorne Nadelstiche und zeigten, dass sie diese Partie unbedingt gewinnen wollten. Blomqvist traf aus acht Metern das Außennetz (65.), Lührßens langgezogenen Freistoß klärte Kiedrzynek zur Ecke (67.), ebenso wie Memetis Schuss aus kurzer Distanz nach deren feinen Solo über die rechte Seite (79.).

Die Eintracht drängte auch in der Schlussphase auf die Führung, ein Sieg wäre aufgrund der zweiten Halbzeit letztlich verdient gewesen. Die Fans klatschten die Adlerträgerinnen nach vorne, Raso schoss zu zentral auf die Torhüterin (86.), Lührßen eigentlich harmlosen Freistoß konnte Kiedrzynek nicht festhalten (89.) – aber es sollte nicht mehr für den zweiten Treffer reichen.

Niko Arnautis sagte am EintrachtTV-Mikro: „Wir hatten das Spiel über 90 Minuten gut im Griff. Vor der Pause gab es eine Phase, in der Paris aufkam. Wir hatten nach der Pause gute Chancen und können sehr zufrieden mit Leistung sein. Wir hatten den Sieg verdient. Daher sind wir enttäuscht über Ergebnis, aber wir haben alle Möglichkeiten auf das Weiterkommen.“Larissa Mühlhaus bilanzierte: „Es war ein sehr intensives Spiel, es ging hin und her. Leider haben wir viel zu schnell das Gegentor bekommen, waren aber gut im Spiel. Mit dem 1:1 können wir zufrieden sein. Beim Tor habe ich versucht, den Ball zu klauen. Das hat gut geklappt. Das Publikum hat uns super gepusht. Vielleicht müssen wir noch näher an den Gegenspielerinnen dran sein, damit sie sich nicht aufdrehen können.“

In einer Woche fällt in Paris die Entscheidung, welche der beiden Teams die Ligaphase der UEFA Women's Champions League erreicht. Bis dahin sind die Adlerträgerinnen in der Bundesliga gegen Nürnberg gefordert, in Frankreich startet die Prèmiere Ligue noch nicht.

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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