|
Eintracht Frankfurt -
Malmö FF |
![]() |
UEFA Women’s Champions League 2026/2027 - Qualifikation, 2. Runde Finale
2:0 (1:0)
Termin: Sa., 08.08.2026, 19:00 Uhr, Stadion am Brentanobad
Zuschauer: 2.755
Schiedsrichterin: Abigail Byrne (England)
Tore: 1:0 Freigang (39.), 2:0 Freigang (76.)
| Eintracht Frankfurt |
Malmö FF |
|
|
|
Wechsel
|
Wechsel
|
Trainer
|
Trainer
|
| Freigang schießt Frankfurt in die nächste Runde Dank einer konzentrierten Mannschaftsleistung und einem Doppelpack der Kapitänin (39., 75.) gewinnt die Eintracht 2:0 (1:0) gegen Malmö FF und steht in den UWCL-Quali-Play-offs. Eintracht Frankfurt steht in der dritten und entscheidenden Qualifikationsrunde um die Teilnahme an der UEFA Women’s Champions League! Im Vergleich zum schadlosen 8:0-Sieg am Mittwoch gegen den AC Omonia Nicosia ließ Cheftrainer Niko Arnautis die Startelf im Miniturnierfinale gegen Malmö FF unverändert. Die Hessinnen blieben im zweiten Heimspiel binnen vier Tagen gewissermaßen im Vorwärtsgang. Es dauerte keine zehn Minuten, bis Erëleta Memeti erstmals durch die gegnerischen Reihen tänzelte und Laura Freigang am kurzen Pfosten abschließend in Malmös Torfrau Zecira Musovic ihre Meisterin fand (9.). Musovic präsentierte sich generell hellwach, erahne einen Steilpass, was aber fast zum Bumerang geraten wäre, weil Memeti ebenso schnell schaltete und aus großer Distanz das leere Gehäuse erkannte – dieses aber nicht traf (12.). Zweite Siegerin blieb Memeti auch, nach einem Vorstoß über den rechten Halbraum auf Zuspiel von Hayley Raso, wieder stand Musovic aus schwedischer Sicht richtig (20.). Gerade als die Hessinnen eine Art Powerplay entwickelten und etwa durch einen zweimal geblockten Doppelschuss von Sara Doorsoun Gefahr entfachten, rief die hitzebedingte Trinkpause. Damit einher ging offenbar ein kleiner Bruch, nicht was die Dominanz der SGE, wohl aber zwingende Möglichkeiten anging. Paulina Krumbiegel, Memeti, Dilara Açikgöz und Larissa Mühlhaus versuchten aus allen erdenklichen Lagen ihr Glück, die Abschlüsse gerieten aber entweder zu unplatziert oder zu wenig hart. Die Gäste aus Skandinavien setzten unverändert auf Nadelstiche und verwickelten den Bundesligisten regelmäßig in knackige Zweikämpfe. Doch von Resignation keine Spur, auch wenn die Kiste im ersten Durchgang wie vernagelt schien. Bis eine von vier Ecken vor der Pause zur Führung gereichte. Linksverteidigerin Açikgöz schnippelte die Pille von rechts nach innen, Laura Freigang stieg am höchsten und köpfte zum 1:0 ein (39.). Die Kapitänin hatte in der Nachspielzeit (45. + 2) den zweiten Treffer auf dem Schlappen, aber gegen Musovic das Nachsehen. So oder so ging es mit 17:1 Abschlüssen und Standing Ovations im Stadion am Brentanobad in die Kabinen. Der zweite Durchgang war keine 60 Sekunden jung, als das 2:0 erneut – buchstäblich – in der Luft lag. Nach geduldigem Spielaufbau platzierte Rechtsverteidigerin Krumbiegel eine Hereingabe direkt auf den Schädel von Raso, die aus kurzer Distanz drüber köpfte (46.). Die Eintracht blieb am Drücker, Mangels weiteren Treffern aber rechnerisch nur ein Gegentor vom Ausgleich entfernt. Zugegeben, die Gelegenheiten der Himmelblau-Weißen hielten sich in Grenzen, der Spannungs- und damit Stimmungspegel stieg mit jeder Aktion, die in den Augen der 2755 Besucherinnen und Besucher, darunter auch der fünf Jahre in der Jugend von Malmö FF ausgebildete Hugo Larsson, gegen Rot-Schwarz ausfiel. Danique Tolhoek und Nina Lührßen ersetzten Mühlhaus und Noemi Ivelj (73.); für den finalen Brustlöser zeichneten kurz darauf Raso und Freigang verantwortlich. Ballgewinn im Mittelfeld, Umschaltspiel über die Australierin, die die Kapitän in Szene setzte und Eintrachts Nummer zehn überwand MFF-Keeperin Musovic im kurzen Eck (75.). Mit so etwas wie dem dem Mut der Verzweiflung verlagerte der Fotbollsförening das Geschehen nochmal in Frankfurter Strafraumnähe, was die Adlerträgerinnen aber gekonnt verteidigten und damit schließlich relativ souverän in die Play-offs einzogen.
|
Bericht und Fotos von www.eintracht.de
|