Eintracht Frankfurt - Omonia Nikosia

UEFA Women’s Champions League 2026/2027 - Qualifikation, 2. Runde Halbfinale

8:0 (5:0)

Termin: Mi., 05.08.2026, 19:00 Uhr, Stadion am Brentanobad
Zuschauer: 3.050
Schiedsrichterin: Olga Blotskaya (Belarus)
Tore: 1:0 Raso (3.), 2:0 Mühlhaus (9.), 3:0 Memeti (34.), 4:0 Mühlhaus (41.), 5:0 Memeti (44.), 6:0 Freigang (69.), 7:0 D. Acikgöz (90.), 8:0 Krumbiegel (90.+2)

 

>> Spielbericht <<

Eintracht Frankfurt
Omonia Nikosia

 

  • Altenburg
  • Krumbiegel
  • Doorsoun
  • Östenstad
  • D. Acikgöz
  • Memeti
  • Ivelj
  • Bennison
  • Raso
  • Freigang
  • Mühlhaus

 

 

  • Kouzali
  • Taneva
  • Angeli
  • Japic
  • Ellerbe
  • Siakalli
  • Charalambous
  • Iordachiusi
  • Matsoukari
  • Kosta
  • van Brummelen

 

Wechsel
  • Lührßen für Bennison (59.)
  • Wolter für Raso (59.)
  • Tolhoek für Mühlhaus (59.)
  • Teulings für Memeti (67.)
  • Rankin für Östenstad (73.)
Wechsel
  • Panagiotou für van Brummelen (46.)
  • Mesolongitou für Kosta (46.)
  • Zamani für Ellerbe (63.)
  • Astaniou für Matsoukari (83.)
  • Giangou für Siakalli (87.)
Trainer
  • Niko Arnautis
Trainer
  • Edward Tinashe Mashinya

 

 

Ungefährdet ins Finale

Die Eintracht geht mit dem 8:0 gegen Nicosia nach Toren von Raso, je zweimal Mühlhaus und Memeti sowie Freigang, Açikgöz und Krumbiegel den ersten Schritt Richtung UWCL-Ligaphase. Am Samstag wartet Malmö.

Pflichtspielstart 2026/27 geglückt! Die Eintracht Frauen stehen im Miniturnier um den Einzug in die entscheidende Qualifikationsphase der UEFA Women’s Champions League im Finale.

Nach drei Siegen und einem Remis in den Vorbereitungsspielen begegneten die Hessinnen dem AC Omonia Nicosia mit drei Neuzugängen in der Startelf. Paulina Krumbiegel begann als Rechtsverteidigerin, Hanna Bennison im zentralen und Larissa Mühlhaus im offensiven Mittelfeld.

Bei schwülen äußeren Bedingungen machte das Team von Cheftrainer Niko Arnautis vor 3050 Zuschauerinnen und Zuschauern früh klar, wer im Stadion am Brentanobad Heimrecht genoss. Halbfeldflanke Bennison, Kopfball Hayley Raso – das 1:0 als schwedisch-australische Koproduktion (3.). Die SGE ließ nicht locker, Erëleta Memeti zielte hoch aufs kurze Eck, Constantina Kouzali im Tor der Zypriotinnen hielt (7.). Keine Kompromisse kannte Larissa Mühlhaus, die nach einer Hereingabe von Krumbiegel den Fuß hinhielt und die Kugel über die Unterkante der Latte einschlug (9.).

Wer fortlaufend Chancen im Minutentakt erwartet hatte, sah sich getäuscht, gleichwohl feuerten die Adlerträgerinnen mutig aus allen Lagen und ließen die Gäste kaum einmal die eigene Hälfte passieren. Laura Freigang schlich sich Richtung kurzen Pfosten und zielte drüber (11.).

Nach kurzer Kontrollphase inklusive Trinkpause schaltete Rot-Schwarz einen Gang hoch, ohne allzu viel Gegenwehr zu erhalten. Mühlhaus nahm das Leder direkt an der Strafraumkante, das Spielgerät landete abgefälscht auf dem Tordach (22.). Bennison verfehlte das Ziel aus der Distanz ebenso knapp (28.) wie Memeti (29.). Die Einschläge kamen näher, die Tormelodie erklang vor der Pause noch drei Mal. Nach Flanke Freigangs hielt Memeti den Kopf hin – 3:0 (34.). Einer unbedrängten und nicht weniger gefühlvollen Flanke von Krumbiegel folgte das zweite Tor von Mühlhaus, als sie den Fuß reinhielt (41.). Nochmal Memeti aus nächster Nähe auf Vorlage von Raso stellte die Weichen vorzeitig auf Finaleinzug (5:0/44.). 17:0 Schüsse und 5:0 Tore nach 45 Minuten.

Erst wechselte die Spielrichtung, nach knapp einer Stunde SGE-Coach Arnautis dreifach. Bennison, Raso und Mühlhaus machten Platz für Nina Lührßen, Pia-Sophie Wolter und Danique Tolhoek (59.). Der Bundesligist behielt Vorwärtsgang und Gegenpressing – wenn bei zeitweise über 80 Prozent Ballbesitz verlangt – bei, weitere Hochkaräter ließen erstmal auf sich warten. Doch dann war Nicosias Kapitänin Kouzali doppelt gefordert: Nach einer Bogenlampe von Sara Doorsoun (64.) und nach einer scharf Richtung Kasten gezogenen Flanke von Krumbiegel (65.). Dann übernahm Jarne Teulings für Memeti, womit die zweite Doppeltorschützin neben Mühlhaus Feierabend hatte. Kouzali war auch dran, als Freigang nach Zuspiel von Dilara Açikgöz im Strafraum ins lange Eck zielte, dennoch war das halbe Dutzend voll (6:0/69.).

Mit der für Marthine Østenstad gekommenen Jamilla Rankin (73.) feierte die fünfte Spielerin nach Bennison, Krumbiegel, Mühlhaus und Tolhoek ihr Eintracht-Debüt. Die Vorlagengeberin zum 6:0 besorgte in der 90. Minute persönlich das 7:0. In Minute 90 plus zwei erhöhte Debütantin Krumbiegel auf 8:0. Der Endstand.

Im Finale wartet am Samstag an selber Stelle Malmö FF. Die Schwedinnen hatten am frühen Mittag mit 1:0 gegen Vålerenga die Oberhand behalten. Anstoß ist um 19 Uhr.

 

>> Spieldaten <<

 

Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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