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Eintracht Frankfurt -
1. FC Köln |
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Bundesliga 2026/2027 - 6. Spieltag
1:0 (0:0)
Termin: Fr., 16.10.2026, 20:30 Uhr
Zuschauer: 59.600
Schiedsrichter: Benjamin Brand (Schwebheim)
Tore: 1:0 Ebnoutalib (77.)
| Eintracht Frankfurt |
1. FC Köln |
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| Ebnoutalibs Treffer macht den Unterschied Eintracht Frankfurt schlägt den 1. FC Köln 1:0 (0:0) und feiert den ersten Heimsieg der Saison. Das Tor des Abends fällt in der 77. Minute. Mit drei Änderungen im Vergleich zur Vorwoche schickte Adi Hütter seine Mannschaft am Freitagabend in das traditionsreiche Duell mit dem 1. FC Köln. Neu in der Startaufstellung fanden sich Mario Götze, Younes Ebnoutalib, der in einer Doppelspitze mit Jonathan Burkardt stürmte, und Farès Chaibi. Dafür nahmen Ansgar Knauff, Can Uzun und Noel Aseko zunächst auf der Bank Platz. Bei den Gästen aus der Domstadt kam es unterdessen zu zwei Änderungen in der Startelf nach dem Derbyerfolg gegen Mönchengladbach, da unter anderem der ehemalige Adlerträger Ellyes Skhiri verletzungsbedingt passen musste. Im Deutsche Bank Park setzten beide Mannschaften früh ein erstes Ausrufezeichen. In der ersten Spielminute prüfte Marius Bülter Eintracht-Keeper Noah Atubolu. Nur zwei Minuten später setzte sich auf der Gegenseite der sehr umtriebige Ritsu Doan halbrechts im Strafraum durch und fand in zentraler Position Younes Ebnoutalib, dessen nicht voll getroffene Abnahme wiederum Marvin Schwäbe im FC-Tor parierte. Daraus entwickelte sich eine insgesamt ausgeglichene Partie mit leichtem spielerischem Übergewicht zu Gunsten der Hausherren. Auch die nächsten guten Torannäherungen gehörten der Eintracht, die im ersten Durchgang auf knapp 60 Prozent Ballbesitz und eine positive Zweikampfbilanz von 62 Prozent kam. Zwei Mal war es Chaibi, der von links auf das Kölner Tor stürmte, aber jeweils seinen Meister in Marvin Schwäbe fand (9., 22.). Nach gut einer halben Stunde dann der 1. FC Köln mit seiner bis dahin besten Torchance: Nach einem scharf aus dem Halbfeld vor das Tor gebrachten Freistoß war es erneut Bülter, der Atubolu zu einer Glanzparade zwang. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Partie merklich hitziger und die Zweikämpfe intensiver, ohne dass dabei jedoch weitere Großchancen für eines der beiden Teams heraussprangen. Ohne Wechsel, aber mit noch mehr Engagement kamen die Hausherren aus der Pause. Die ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte gehörten der Eintracht, die nun klar feldüberlegen war. Und auch zu weiteren guten Torchancen kam. Jeweils per Kopfball versuchten es erst Brassier und Chaibi aus aussichtsreicher Position (55., 58.). Spätestens jetzt wäre die Frankfurter Führung mehr als verdient gewesen, doch Marvin Schwäbe hielt seine Elf im Spiel. Mit fortlaufender Spieldauer konnten sich die Kölner dann etwas mehr Luft verschaffen und aus der Frankfurter Umklammerung befreien, ohne jedoch zunächst wirklich offensiv in Erscheinung zu treten. Erst nachdem erneut Lilian Brassier nach einem Eckball zu einer Kopfballchance gekommen war (74.), schaffte es der FC mal wieder, mit einem abgeblockten Schussversuch für etwas Gefahr zu sorgen (75.). Ausgerechnet als die Gäste gerade etwas besser in der zweiten Hälfte ankamen, schlugen die Adlerträger zu: Der eigewechselte Noel Aseko steckte im Strafraum maßgeschneidert auf Ebnoutalib durch, der vor dem Tor die Ruhe behielt und den Ball zur umjubelten Führung im kurzen Eck versenkte. Es war Asekos erste Torbeteiligung mit dem Adler auf der Brust. Köln reagierte auf den Rückstand mit zwei offensiven
Wechseln und brachte neben Reigan Heskey auch den ehemaligen Frankfurter
Luca Waldschmidt ins Spiel. Damit war der Ton für die Schlussphase
vermeintlich gesetzt, doch statt der großen Aufholjagd hatte Frankfurt
in Person von Chaibi die Großchance zur Vorentscheidung. Zum Glück
aus Kölner Sicht kam dessen Abschluss allerdings zu zentral und wurde
pariert (87.). Auch in der Folge lies die Hütter-Elf nichts mehr
zu und holte nach einer starken zweiten Hälfte den verdienten ersten
Heimsieg der Saison – und das zu Null! Stimmen zum Spiel Cheftrainer Adi Hütter: Aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Sieg verdient. Die Mannschaft hat nach der 0:6-Klatsche eine Reaktion und ein anderes Gesicht gezeigt. Das 1:0 ist nicht nur in diesem Kontext sehr, sehr wichtig, sondern auch, weil es der erste Heimsieg nach einem halben Jahr war. Das freut mich sehr für die Fans. Großes Kompliment an die komplette Mannschaft – und ein Sonderlob für Robin Koch. Er hat gezeigt, zu was er imstande ist. Zu Null ist sehr, sehr wichtig. Nach einer Minute haben wir Glück gehabt, dass es nicht 0:1 steht. Was mir besonders gefallen hat, ist, dass das Team die Situation angenommen hat. In der ersten Halbzeit ist nicht alles gut gelaufen, das ist normal. Aber ich habe eine Mannschaft gesehen, die gemeinsam läuft, sich gegenseitig unterstützt, pusht und fightet. Das ist das Wichtigste. Das honoriert jeder in Frankfurt. Noah Atubolu: Ich bin sehr erleichtert und glücklich, dass wir gewonnen haben. Es hat richtig gutgetan. Der erste Heimsieg in dieser Saison, für mich der erste Heimsieg im Eintracht-Trikot. Köln hatte zwar früh eine große Chance, aber insgesamt waren wir sehr stabil. Wir haben zusammen gut verteidigt, wir waren erwachsener. Es muss nicht immer alles perfekt sein, so ist der Fußball. Wenn man am Ende gewinnt und der Prozess dadurch weitergeht, bin ich glücklich. Es lief nicht alles rund, aber wenn wir so kompakt und reif spielen, können wir viele Punkte holen. In der Offensive haben wir viel Qualität und wir wissen, dass wir immer für Tore gut sind. Der Fokus muss aber auch auf der Defensive liegen, da muss man Robin Koch hervorheben. Er hatte keine einfache Woche, dafür hat er aber ein unfassbares Spiel gemacht – er ist ein Leader, er ist vorneweggegangen und hat alles weggemacht. In Leipzig hatten die Fans allen Grund, sauer auf uns zu sein, sie habe nach dem Spiel aber geklatscht – in diesem Moment dachte ich mir: „Boah, was für ein Verein!“ Und heute ging es weiter, sie haben uns über 90 Minuten gepusht. Die Fans waren einer der Gründe, weshalb wir diesen dreckigen Sieg holen konnten. René Wagner (Cheftrainer 1. FC Köln): Nach der ersten Halbzeit wollten wir mutig bleiben. Auch Frankfurt hat sich für die zweite Halbzeit viel vorgenommen. Wir kommen raus, haben eine Drangphase der Eintracht gut überstanden und selbst gut dagegengearbeitet. Ich glaube, mit dem einen oder anderen besseren Umschaltmoment kommen wir besser hinten raus. Frankfurt hat eine brutale Qualität, das hat man beim 1:0 gesehen, die Vorlage war unglaublich. Gegen Ende haben wir wieder Druck entwickelt im letzten Drittel, haben aber den letzten Pass nicht an den Mann gemacht. Trotzdem war es ein gutes Auswärtsspiel – mit einem blöden Ergebnis. Einen Punkt hätten wir uns verdient.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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