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RB Leipzig - Eintracht
Frankfurt |
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Bundesliga 2026/2027 - 5. Spieltag
6:0 (4:0)
Termin: Sa., 10.10.2026, 18:30 Uhr
Zuschauer: 47.800
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
Tore: 1:0 Banzuzi (1.), 2:0 Nkunku (5.), 3:0 Nkunku (41.), 4:0 Nkunku (44.), 5:0 Nusa (54.). 6:0 Gomis (89.)
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Eintracht Frankfurt |
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Trainer
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| Ein gebrauchter Tag Eintracht Frankfurt unterliegt am Samstagabend in der Messestadt mit 0:6 (0:4). Eintracht-Cheftrainer Adi Hütter nahm im Vergleich zum 2:2 gegen den SC Freiburg zwei Änderungen in der Startelf vor: Nnamdi Collins und Ansgar Knauff begannen anstelle von Elias Baum und Younes Ebnoutalib. Taktisch änderte Hütter damit die Grundformation von einem 4-2-2-2 in ein 3-4-2-1. Nach der langen Länderspielpause erwischten die Hausherren den wacheren Start, fuhren den ersten Angriff über die rechte Seite, Andrija Maksimovic bediente Neil El Aynaoui, der auf den zweiten Pfosten flankte, wo Ezechiel Banzuzi freistehend aus kurzer Distanz zur Führung einschoss – nach handgestoppten 43 Sekunden (1.). Nur wenig später wurden die Adlerträger ein zweites Mal kalt erwischt: Nusa setzte sich auf links zu leicht gegen Collins durch, ging mit Tempo in den Strafraum und bediente Christopher Nkunku, der aus sieben Metern unhaltbar für Noah Atubolu ins lange Eck abschloss (5.). Die SGE kam nach dem frühen Zwei-Tore-Rückstand zunächst nicht ins Spiel, Leipzig gab in den ersten 20 Minuten klar den Ton an, ohne zu weiteren Torchancen zu kommen. Besser wurde es aus Eintracht-Sicht Mitte der ersten Halbzeit. Die erste Frankfurter Annäherung gab es nach sehenswertem Spielzug in der 22. Minute, als Aseko in aussichtsreicher Position aber entscheidend gestört wurde. Nach einer knappen halben Stunde konnte Koch einen Kopfball aus zwölf Metern nicht gut genug platzieren, Keeper Maarten Vandevoordt packte sicher zu (29.). Die bis dahin beste Chance der Gäste hatte Ritsu Doan nach feinem Hackenzuspiel von Jonathan Burkardt, fand aber aus spitzem Winkel ebenfalls in Vandevoordt seinem Meister (31.). Fast im Gegenzug verzog Antonio Nusa mit einem Rechtsschuss von der Strafraumgrenze recht deutlich (33.), ehe Burkardt ebenfalls aus 17 Metern zu hoch ansetzte (35.). Die Adlerträger waren jetzt richtig gut in der Partie und kamen zu besten Gelegenheiten: Ansgar Knauff nahm einen Abpraller volley, Vandevoordt parierte herausragend mit den Fingerspitzen (37.). Nur Sekunden später schloss Burkardt aus der Drehung ab, den von Willi Orbán abgefälschten Schuss lenkte der Leipziger Schlussmann wieder um den Pfosten (38.). Während die Hessen ihre sehr guten Chancen nicht nutzten, zeigten sich die Sachsen brutal effizient und trafen mit der nächsten Chance zum 3:0: Wieder hatte Nusa auf links zu viel Platz, Rômulo zwang in der Mitte Atubolu zu einer Glanzparade, doch den Abpraller drückte Nkunku aus kurzer Distanz über die Linie (41.). Drei Minuten später erhöhte Nkunku auf 4:0, nachdem Atubolu einen Schuss von Banzuzi nur nach vorne abwehren konnte (44.). Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause. Zur zweiten Halbzeit brachte Coach Hütter Elias Baum und Younes Ebnoutalib für Robin Koch und Keita Kosugi und stellte wieder auf Viererkette in der Abwehr und Doppelspitze um. Den ersten Abschluss im zweiten Durchgang hatten die Leipziger, als Banzuzi aus 17 Metern knapp links vorbeischoss (48.). Nach einem schnell ausgeführten Freistoß war Nkunku plötzlich wieder frei, lupfte die Kugel frei vor Atubolu aber aufs Tornetz (51.). Der dritte Abschluss der Gastgeber in der zweiten Hälfte war dann drin: Der schnelle Nusa ließ Collins stehen, marschierte mit Tempo in den Strafraum und ließ Atubolu mit seinem satten Rechtsschuss ins kurze Eck keine Abwehrchance (54.). Nach dem 5:0 passierte in den Sechzehnern lange wenig – bis zur 70. Minute, als Knauff erneut mit einer Direktabnahme aus spitzem Winkel zum Abschluss kam, doch Vandevoordt rettete erneut glänzend. Trotz dieser Chance der SGE blieb der Gastgeber im zweiten Spielabschnitt in allen Belangen überlegen, kontrollierte das Geschehen und blieb bis in die Schlussphase hinein spielfreudig. Nach Flanke von Rocco Reitz vergab Bafétimbi Gomis freistehend und köpfte über das Tor (80.). Kurz darauf scheiterte Ebnoutalib aus kurzer Distanz ebenfalls am nicht zu bezwingenden Vandevoordt (82.). Kurz vor Schluss nutzte Gomis seine zweite Chance und traf nach einem weiteren schnellen Gegenzug der Leipziger zum 6:0 ins lange Eck (89.). Der Treffer war zugleich der Schlusspunkt an einem aus
Frankfurter Perspektive gebrauchten Samstagabend gegen extrem effektive
Leipziger. Stimmen zum Spiel Jonathan Burkardt: Es war ein katastrophaler Start, das ganze Spiel war zum Vergessen. Wir hatten unfassbare Abstände und haben total sorglos verteidigt. Das fängt vorne an. Leipzig überspielt uns mit leichten Doppelpässen, wir kommen nicht in die Zweikämpfe. Nach dem 0:2 müssten wir uns erstmal zurückziehen und sammeln, schaffen das aber nicht. Schon krass. Es tut mir sau leid für die Fans, die mitgereist sind. Wir Führungsspieler haben versagt und den Laden nicht zusammengehalten. Es ist hart, wir haben irgendwo mitgespielt, hatten auch gute Chancen, aber es lief zu viel schief. Sehr bitter. Noah Atubolu: Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. 16 Gegentore nach fünf Spielen sind ein Brett. So kann es nicht weitergehen. Wir müssen ganz schnell etwas ändern. Wir möchten nicht die Richtung einschlagen, um so viele Gegentore wie vergangene Saison zu kriegen. Der Start ins Spiel war unterirdisch. Erste Minute, erster Schuss, drin. Die Art und Weise, wie wir die sechs Gegentore kassieren, geht ganz und gar nicht. Gerade wenn man sieht, dass das Chancenverhältnis relativ ausgeglichen ist, musste sich Leipzig nicht wirklich bemühen, um die Tore herauszuspielen. Wir spielen für Eintracht Frankfurt, einen der größten Vereine in Deutschland. Tausende unserer Fans kommen am Samstagabend mit nach Leipzig. Wir müssen uns schämen. Gleichzeitig geht es um die Analyse, dann geht es weiter zu Hause. Ich möchte nicht alles schwarzmalen, aber wir dürfen uns nicht anlügen und müssen uns die Wahrheit ehrlich ins Gesicht sagen.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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