Eintracht Frankfurt - Eintracht Braunschweig

Freundschaftsspiel 2026/2027

4:0 (1:0)

Termin: Fr., 02.10.2026, 16:00 Uhr
Zuschauer: nicht öffentlich
Schiedsrichter:
Tore: 1:0 Otávio (33.), 2:0 Tempelmann (57., Eigentor), 3:0 Knauff (68.), 4:0 Wünsch (79.)

 

 

>> Spielbericht <<

Eintracht Frankfurt
Eintracht Braunschweig

 

  • Kaua Santos
  • Collins
  • Brassier
  • Otavio
  • Knauff
  • R. Koch
  • M. Götze
  • Chandler
  • Amaimouni-Echghouyab
  • Setordjie
  • Ebnoutalib

 

 

  • Uphoff
  • Aydin
  • Frenkert
  • Flick
  • Di Michele Sanchez
  • Di Benedetto
  • Marie
  • Sané
  • Tempelmann
  • Opoku
  • Sturm

 

Wechsel
  • Cissé für Ebnoutalib (46.)
  • Etse für R. Koch (75.)
  • Wünsch für Chandler (75.)
  • Prenaj für M. Götze (75.)
  • Owusu Etse für Brassier (75.)
Wechsel
  • Raebiger für Di Benedetto (46.)
  • Ehlers für Marie (46.)
  • Ba für Di Michele Sanchez (46.)
  • Awuah für Sané (46.)
  • Wagner für Tempelmann (61.)
  • Kovacevic für Opoku (61.)
  • Tamayama für Sturm (88.)
  • Renner für Flick (88.)
Trainer
  • Adi Hütter
Trainer
  • Lars Kornetka

 

 

4:0 gegen Eintracht Braunschweig

Ernsthafter Testlauf von Eintracht Frankfurt gegen den Zweitligisten. Otávio, Ansgar Knauff und Paul Wünsch treffen für die Hessen.

Zäune schützen vor Gästen nicht, selbst wenn das Testspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Eintracht Braunschweig ohne Publikum stattfand. Einen Steinwurf von Platz vier im Deutsche Bank Park entfernt drangen immer wieder Anfeuerungsrufe durch den Stadtwald, einige Kids hatten den Besuch des Kletterwalds genutzt, um sozusagen aus der Adlerperspektive rüber zu blicken.

Lösungsorientiert unterwegs war derweil auch Adi Hütter. Der SGE-Chefcoach musste während der Länderspielpause auf vier abgestellte defensive Mittelfeldakteure verzichten, weswegen Robin Koch neben Mario Götze auf der Doppelsechs auflief. Mit Nnamdi Collins und Ansgar Knauff erhielten zwei Rekonvaleszenten Wettkampfpraxis, der von der deutschen Nationalmannschaft zurückgekehrte Younes Ebnoutalib begann als einzige Sturmspitze im 3-4-2-1-System. Dahinter im offensiven Mittelfeld sollte neben Ayoube Amaimouni der 18-jährige Lawrence Setordjie für Überraschungsmomente sorgen. Der Ghanaer war im Sommer von Kooperationsverein Accra Lions FC nach Frankfurt gewechselt.

Die Hessen waren um Zug Richtung Tor bemüht, der Zweitligist aus Niedersachsen verteidigte aber recht zuverlässig und brachte meistens mindestens einen gelben Stutzen dazwischen. Die erste größere Gelegenheit hatte der als rechter Schienenspieler aufgebotene Knauff, Benjamin Uphoff parierte, den Nachschuss von Ebnoutalib fälschten die Braunschweiger zur Ecke ab (6.).

Ansonsten hielten sich die Gefahrenmomente in Grenzen. Koch fand mal mit einer Halbfeldflanke den linken Außenbahnspieler Timothy Chandler, dessen Kopfballaufsetzer zu wenig druckvoll geriet (11.). Auf der anderen Seite hatte Kaua Santos im Frankfurter Gehäuse keine Probleme nach einer Einzelaktion von Aaron Opoku (19.).

So sollte es – wie im Stadtduell mit dem FSV Frankfurt Mitte August – ein Eckstoß richten. Götze zirkelte die Murmel von links auf den Schädel von Otávio, der Brasilianer nickte zur Führung ein (33.). Kurz vor der Pause schlug Setordjie einige schnelle Haken, bediente Amaimouni, der sich jedoch einmal mehr einem rigorosen Block gegenübersah (44.).

Nach dem Seitenwechsel übernahm U21-Stürmer Cherif Cisse für Ebnoutalib. Der nächste Treffer ging dagegen auf das Konto von Lino Tempelmann, der eine scharfe Hereingabe von Ansgar Knauff in die eigenen Maschen bugsierte (58.). Knauff glänzte danach als Vollstrecker. Setordjie trieb das Spielgerät über das halbe Feld, danach kombinierten Knauff, Koch und wieder Setordjie. Als es immer enger wurde, knipste Knauff aus dem Gewühl heraus (68.).

In der Schlussphase wechselte Cheftrainer Hütter nochmal vierfach und schickte vier U21-Kräfte ins Rennen. Der Älteste der Jungen trug sich prompt in die Torschützenliste ein: Paul Wünsch blieb im Sechzehner buchstäblich am Ball, köpfte erst an die Latte, danach ins Netz und erhöhte auf 4:0 (79.). Der Schlusspunkt in einer nicht allein aufgrund spätsommerlicher Temperaturen schweißtreibenden Angelegenheit.

Nach dem Spiel sagte Cheftrainer Adi Hütter: „Ich glaube, speziell in meinen ersten drei Jahren in Frankfurt, als wir Testspiele während den Länderspielpausen hatten, haben wir selten gut ausgesehen. Daher war es ein guter Probelauf für die Jungs, die hier sind. Eine sehr positive Überraschung war für mich Lawrence Setordjie. Der Junge hat mir richtig gut gefallen. Er hat in dieser Woche mit uns trainiert. 4:0 passt gut. Das, was ich sehen wollte, habe ich gesehen.“

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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