1. FC Union Berlin - Eintracht Frankfurt

Bundesliga 2026/2027 - 1. Spieltag

3:3 (1:2)

Termin: Sa., 29.08.2026, 15:30 Uhr
Zuschauer: 22.012
Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)
Tore: 1:0 Latte Lath (3.), 1:1 Ebnoutalib (10.), 1:2 Ebnoutalib (11.), 1:3 Ebnoutalib (67.), 2:3 Querfeld (79.), 3:3 Skarke (90.+2)

 

 

>> Spielbericht <<

1. FC Union Berlin
Eintracht Frankfurt

 

  • Raab
  • Juranovic
  • Querfeld
  • van den Bosch
  • Rothe
  • Kemlein
  • R. Khedira
  • Aebischer
  • Schäfer
  • Ljubicic
  • Latte Lath

 

 

  • Atubolu
  • Baum
  • R. Koch
  • Maluze
  • Kosugi
  • Onyedika
  • Chaibi
  • Amaimouni-Echghouyab
  • Uzun
  • Ebnoutalib
  • Burkardt

 

Wechsel
  • Jeong für Schäfer (61.)
  • Skarke für Latte Lath (61.)
  • Burcu für Aebischer (61.)
  • Haberer für Kemlein (76.)
  • Köhn für Ljubicic (82.)
Wechsel
  • Pimpong für Burkardt (66.)
  • Arrhov für Uzun (79.)
  • O. Höjlund für Amaimouni-Echghouyab (79.)
  • Otavio für Ebnoutalib (85.)
Trainer
  • Mauro Lustrinelli
Trainer
  • Adi Hütter

 

 

Spätes Remis zum Saisonauftakt

Die Eintracht spielt zum Start in die neue Runde 3:3 (1:2) gegen den 1. FC Union Berlin. Younes Ebnoutalib trifft dreifach für die Hessen.

Saisonauftakt für die Männer von Eintracht Frankfurt in der Bundesliga, der Weg führte das Team von Cheftrainer Adi Hütter nach Berlin-Köpenick. Im Stadion An der Alten Försterei bestritten dabei gleich vier Akteure ihr erstes Spiel im Deutschen Oberhaus für die Hessen: Noah Atubolu, etwas mehr als 24 Stunden vor Anpfiff von Frankfurt verpflichtet, Raphael Onyedika, Keita Kosugi und Jeremiaha Maluze, der zuvor seinen Vertrag bei den Adlerträgern bis 2031 verlängert hatte.

Unter dem neuen Trainer Mauro Lustrinelli legte der 1. FC Union Berlin dann sogleich los wie die Feuerwehr. Bereits in der dritten Minute köpfte Neuzugang Emmanuel Latte Lath die Eisernen nach einem Eckball in Führung. Und die Eintracht? Reagierte prompt. Nur sieben Minuten später trafen auch die Adlerträger in Person von Younes Ebnoutalib nach ihrem ersten Eckball zum Ausgleich. Doch damit war die Schlusspointe dieser wilden Anfangsphase noch nicht gesetzt, denn gerade einmal 50 Sekunden später zappelte die Kugel abermals im Netz der Berliner. Erneut Ebnoutalib war es, der dem Unioner Abwehrchef Leopold Querfeld direkt nach dem Anstoß den Ball vom Fuß klaute, den Keeper überwand und das Spiel zu Gunsten der Gäste drehte.

Nach diesem furiosen Auftakt bewegte sich das Duell zunehmend in geregelten Bahnen. Während Union bemüht war, das Spiel zu beruhigen und wieder in Tritt zu kommen, blieb die Eintracht die spielbestimmende Mannschaft. All zu viele klare Torchancen sprangen trotz deutlichem Übergewicht in Sachen Ballbesitz – zwischenzeitlich waren es über 70, am Ende der ersten Hälfte knapp 60 Prozent – jedoch nicht mehr heraus.

Die beste Gelegenheit hatte Can Uzun nach einem Heber von Elias Baum, der sein Startelfdebüt in der Bundesliga gab, an den langen Pfosten, doch der schwer zu nehmende Ball ging knapp über das Tor (19.). Während der üppigen Nachspielzeit des ersten Durchgangs, bedingt durch eine Verletzung des Linienrichters, kamen die Unioner zwar noch mal etwas besser in Schwung, brachten das Tor von Atubolu aber nicht mehr nennenswert in Gefahr.

Erwähnenswert: Maluze lieferte in seinen ersten 45 Bundesligaminuten gleich doppelt eine 100-prozentige Erfolgsquote: zehn von zehn Zweikämpfen und zehn von zehn Kopfballduellen entschied der Innenverteidiger an der Seite von Kapitän Robin Koch für sich.

Nach dem Seitenwechsel bot sich zunächst das gleiche Bild. Mehr Ballbesitz und die reifere Spieilanlage für die Hessen, während Union vor allem darauf bedacht war, allzu verheißungsvolle Abschlusssituationen zu verhindern. Dementsprechend dauerte es bis zur 57. Minute, ehe zumindest mal ein Frankfurter Distanzschuss von Farès Chaibi ans Außennetz ging. Die ersten offensive Lebenszeichen der Unioner gab es dann jenseits der Ein-Stunden-Marke. Zunächst angelte sich Noah Atubolu eine Hereingabe, dann durfte er sich nach einem Drehschuss des eingewechselten Tim Skarke auszeichnen (64., 65.).

Mitten hinein in dieses Aufbäumen der Gastgeber schlug die Eintracht ein drittes Mal eiskalt zu. Ebnoutalib machte mit einer wuchtigen Direktabnahme innerhalb des Strafraums den Dreierpack perfekt. Vorausgegangen war dem Treffer eine Kopfballablage des eingewechselten Neuzugangs Malik Pimpong, der am ersten Spieltag zu seinem Bundesligadebüt kam.

Nach dem abermaligen Gegentreffer wechselte der 1. FC Union Berlin die Gangart und wurde merklich offensiver. Die kommenden Minuten wurden dann zum Privatduell der Köpenicker mit Keeper Atubolu. Und der neue Schlussmann konnte sich direkt mehrfach mit teils spektakulären Paraden auszeichnen. So hielt der gebürtige Freiburger nicht nur einen undankbar abgefälschten Freistoß mit einem tollen Reflex (70.), sondern unter anderem auch einen wuchtigen Distanzschuss mit einer sehenswerten Flugeinlage (78.). Eine Minute später war der Schlussmann dann machtlos: Erneut nach einer Ecke schlug ein Kopfball von Leopold Querfeld im Frankfurter Kasten ein.
Später Ausgleich

Union warf nun endgültig alles nach vorne, während auf Seiten der Gäste Love Arrhov, Oscar Højlund und Otávio ins Spiel kamen, um die knappe Führung zu verteidigen. Die Berliner rannten an, allerdings verhinderte die zweitjüngste Frankfurter Mannschaft dieses Jahrtausends lange weitere Großchancen. Doch Tim Skarke drückte einen Ball zum 3:3 über die Linie. Es war der Schlusspunkt im Stadion An der Alten Försterei.

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de



 

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