SC St. Tönis 1911/20 - Eintracht Frankfurt

DFB-Pokal 2026/2027 - 1. Hauptrunde

0:11 (0:10)

Termin: Fr., 21.08.2026, 18:00 Uhr
Zuschauer: 10.893
Schiedsrichterin: Davina Lutz (Poppenhausen)
Tore: 0:1 Burkardt (4.), 0:2 R. Koch (10.), 0:3 Amaimouni-Echghouyab (17.), 0:4 Burkardt (29.), 0:5 Uzun (34.), 0:6 Uzun (36.), 0:7 Burkardt (41.), 0:8 Baum (44.), 0:9 Ebnoutalib (45. +1), 0:10 M. Götze (45. +5), 0:11 Chaibi (87.)

 

 

>> Spielbericht <<

SC St. Tönis 1911/20
Eintracht Frankfurt

 

  • Sell
  • Pohlig
  • Darwish
  • Okihara
  • Castrop
  • Nakano
  • Nkamanyi
  • Theuerzeit
  • Suguro
  • Omorou
  • Heffungs

 

 

  • Kaua Santos
  • Baum
  • R. Koch
  • Otavio
  • Kosugi
  • M. Götze
  • Onyedika
  • Amaimouni-Echghouyab
  • Uzun
  • Ebnoutalib
  • Burkardt

 

Wechsel
  • Withofs für Nkamanyi (46.)
  • Esposito für Nakano (46.)
  • Suaterna Florez für Okihara (46.)
  • Ogbeide für Heffungs (69.)
  • Dohmen für Suguro (86.)
Wechsel
  • Knauff für Baum (46.)
  • Maluze für R. Koch (68.)
  • Pimpong für Burkardt (68.)
  • Chaibi für M. Götze (69.)
  • Arrhov für Amaimouni-Echghouyab (84.)
Trainer
  • Bekim Kastrati
Trainer
  • Adi Hütter

 

 

Souverän in Runde zwei

Torfestival im Grotenburg-Stadion: Eintracht Frankfurt startet mit einem 11:0 (10:0) beim SC St. Tönis ins Pflichtspieljahr 2026/27.

Eintracht-Trainer Adi Hütter schickte im ersten Pflichtspiel der Saison folgende Startelf ins Rennen: Im Tor stand Kaua Santos, vor ihm verteidigten Kapitän Robin Koch und Neuzugang Otávio in der Innenverteidigung sowie Elias Baum und Keita Kosugi auf den Außenbahnen. Im defensiven Mittelfeld zogen Raphael Onyedika und Mario Götze die Fäden. Auf den offensiven Halbpositionen starteten Ayoube Amaimouni und Can Uzun, den Doppelsturm bildeten wie meist in der Saisonvorbereitung Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib. Verzichten musste Hütter auf Ritsu Doan und Hugo Larsson, die wegen muskulärer Beschwerden ausfielen.

Vor Anpfiff würdigten die Eintracht-Fans mit ihrer Choreo das Vereinsidol Alfred Pfaff und erinnerten damit an eine prägende Figur der Frankfurter Vereinsgeschichte. Vor über 10.000 Zuschauern im Krefelder Grotenburg-Stadion, in das Fünftligist SC St. Tönis 1911/20 für das Spiel ausgewichen war, dauerte es nicht lange, ehe der Ball im Netz der Gastgeber zappelte: Uzun löffelte eine Ecke von links auf den ersten Pfosten, wo Burkardt einlief und den Ball unhaltbar ins lange Eck köpfte (4.). Auf das frühe 1:0 folgte das schnelle 2:0 – und das wieder nach einem Eckball: Diesmal chippte Uzun den Ball von der rechten Seite in die Mitte, Koch stieg am höchsten und traf mit seiner Kopfballbogenlampe hinter Schlussmann Simon Sell ins lange Eck (10.).

Die Adlerträger machten munter weiter: Nachdem Ebnoutalib nach schönem Solo noch an Sell scheiterte (16.), traf Amaimouni nach Vorlage von Burkardt im Sechzehner zum 3:0 ins lange Eck (17.). Der vierte Treffer fiel dann wieder per Kopf: Nach schöner Stafette über Onyedika, Götze und Kosugi landete die Flanke des Japaners bei Burkardt, der gegen die Laufrichtung von Sell ins linke Eck einköpfte (29.). Wenig später besorgte Uzun nach erneut feiner Vorarbeit des emsigen Kosugi aus kurzer Distanz das 5:0 (34.).

Der schönste Treffer der ersten Halbzeit fiel in der 36. Minute: Nach einem hohen Ballgewinn auf der rechten Seite kombinierten sich Baum, Götze, Burkardt und Ebnoutalib mit jeweils einem Kontakt vors Tor, nach dem finalen Querpass von Ebnoutalib musste Uzun die Kugel nur noch zum 6:0 über die Linie drücken. Kurz darauf erzielte Burkardt nach einer weiteren schnörkellosen Kombination durch die Mitte mit einem satten Rechtsschuss ins lange Eck seinen dritten Treffer (41.).

Die Gegenwehr des Fünftligisten aus St. Tönis ließ über die komplette erste Hälfte zu wünschen übrig – wie auch beim 8:0 durch Baum nach Ablage von Burkardt (44.). Nach einer Ecke und Kopfballverlängerung von Burkardt erzielte Ebnoutalib aus kurzer Distanz per Kopf das 9:0 (45.+1). Den Schlusspunkt einer extrem torreichen ersten Halbzeit setzte Götze mit einem Schuss aus 16 Metern ins linke Eck (45.+4).

Zehn Tore Unterschied zur Pause bedeuteten einen neuen Rekord: Die geteilt höchste Halbzeitführung im DFB-Pokal hatte bisher der FC Bayern inne, der 1997 zum Seitenwechsel gegen DJK Waldberg mit neun Toren in Front, nämlich 10:1, vorne lag.

Zur zweiten Halbzeit kam Ansgar Knauff aufseiten der Eintracht für Baum. Die erste Halbchance hatten diesmal die Gastgeber: Nach einem langen Ball war Castrop auf einmal frei durch, doch Koch eilte heran und stellte den Schienenspieler von St. Tönis, noch bevor Kaua Santos eingreifen musste (56.).

Die Adlerträger kontrollierten weiterhin die Partie, ließen es gegen jetzt aggressivere und öfter foulende Gastgeber aber deutlich ruhiger angehen. Die erste echte Torgelegenheit der zweiten Hälfte hatte Kosugi, der nach Zuspiel von Uzun aus zwölf Metern knapp rechts am Kasten vorbei zielte (62.). Wenig später konnte sich Keeper Sell bei einem Distanzschuss von Amaimouni nochmal auszeichnen (65.).

Anders als im ersten Durchgang zeigte sich die SGE vorm gegnerischen Tor deutlich weniger effizient: Nach feinem Steckpass von Farès Chaibi tauchte Malik Pimpong frei vor Sell auf, scheiterte aber am Schlussmann der Hausherren (76.). Seine beste Parade zeigte Sell in der 85. Minute gegen Uzun, als der Torhüter schnell ins lange Eck abtauchte und das sicher geglaubte Tor verhinderte. Ein Treffer fiel dann aber doch noch für die Eintracht: Uzun trieb den Ball durchs Mittelfeld und bediente Chaibi, der aus 15 Metern wuchtig ins rechte Eck abschloss (87.).

Am Ende siegte die Eintracht nach einer tadellosen Offensivleistung in der ersten Halbzeit mit 11:0 (10:0) beim SC St. Tönis und erreicht damit problemlos die Zweite Hauptrunde des DFB-Pokals.

 

>> Spieldaten <<

 

Bericht und Fotos von www.eintracht.de




 

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