|
FSV Frankfurt - Eintracht
Frankfurt |
![]() |
Freundschaftsspiel 2026/2027
1:5 (0:3)
Termin: Mi., 12.08.2026, 18:30 Uhr
Zuschauer: 10.083
Schiedsrichter:
Tore: 0:1 Otávio (21.), 0:2 Ebnoutalib (23.), 0:3 Burkardt (33.), 0:4 Pimpong (46.), 1:4 Iorga (62.), 1:5 Doan (77.)
| FSV Frankfurt |
Eintracht Frankfurt |
|
|
|
Wechsel
|
2. Halbzeit
|
Trainer
|
Trainer
|
| Eine Stunde Vollgas Eintracht Frankfurt gewinnt mühelos mit 5:1 (3:0) beim FSV Frankfurt. Der Bundesligist wird insbesondere vor der Pause durch Dauerdruck seiner Favoritenrolle gerecht. Für das freundschaftlich gedachte und ernst genommene Stadtduell gegen den FSV Frankfurt schickte Eintracht-Cheftrainer Adi Hütter pro Halbzeit eine eigene Elf und Taktik auf den Rasen. Entsprechend gab es für keinen Adler Grund zur Zurückhaltung und so blieben die Gäste mit wenigen Ausnahmen im Dauerpressing. Die vielen kurzen Wege zum Tor zahlten sich regelmäßig in Großchancen aus. Jonathan Burkardt hatte in den ersten 120 Sekunden zwei Gelegenheiten auf dem Fuß, Can Uzun probierte es in der ersten und fünften Minute ebenso aus dem Hinterhalt. Dass der Bundesligist nicht nur anlaufen, sondern auch kicken kann, zeigte er erstmals in Minute neun. One-Touch-Fußball über den als offensiven Außenverteidiger aufgebotenen Ansgar Knauff sowie Raphael Onyedika, Mario Götze, der mit der Sohle auf Knauff weiterleitete; dann klärten die Hausherren vor dem einschussbereiten Younes Ebnoutalib (9.). Den ersten Konter setzte der Regionalligist über Filip Pandza, der knapp daneben zielte (14.). Im Gegenzug traf der Frankfurter Bub Ebnoutalib das Außennetz (16.). Das muntere Scheibenschießen riss nicht ab. Uzun aus größerer Entfernung, Ebnoutalib aus nächster Nähe (20.) drangen nicht durch. Dann aber: Freistoß Uzun aus dem rechten Halbraum, Kopfball Otávio, der schon zuvor gefährlich am langen Pfosten aufgetaucht (13.) und diesmal mit dem Kopf zur Stelle war (21.) – 1:0 für Rot-Schwarz. Ein schöner Einstand für den Brasilianer in seinem ersten Spiel mit dem Adler auf der Brust. Einen Adleraugenblick später klingelte es erneut, Ebnoutalib staubte zum 2:0 ab (23.) – erneut war Uzun direkt beteiligt. Dann war Ayoube Amaimouni an der Reihe. Erst mit dem etwas schwächeren rechten Fuß (24.), dann im Eins-gegen-eins-Duell mit Torwart Becker (31.). Beide Male wollte der Ball nicht rein. Also trat der Marokkaner als Vorlagengeber in Erscheinung und schnippelte eine maßgeschneiderte Flanke mit links und Schnitt nach innen auf den Schädel von Burkardt, der zum 3:0 einköpfte (33.). Auf der anderen Seite hatte der FSV die zweite von zwei Aktionen vor der Pause, Giorgio Del Vecchio schoss vorbei (39.). Auf der anderen Seite versuchte es Ebnoutalib nochmal per Drehschuss (41.). Pause. Das Ergebnis in die Höhe schraubte dagegen nach dem Seitenwechsel der für Ebnoutalib in den Sturm rotierte Malik Pimpong. Das 4:0 keine Minute nach Wiederanpfiff. Unabhängig davon, dass auch nach taktischen Anpassungen im 4-2-3-1 der Ball weiter flüssig durch die eigenen Reihen lief, hatten es auch die Ecken weiter in sich. Farès Chaibi fand am langen Pfosten Jeremiaha Maluze (52.), der am langen Eck vorbei köpfte. Fünf Minuten darauf feuerte Ritsu Doan aus freiem Lauf vorbei (57.). Den Ehrentreffer erzielte nach einer Stunde George Iorga per direktem Freistoß (62.). Danach verflachte die Partie etwas. Hugo Larsson prüfte mal den Torhüter aus der zweiten Reihe (72.) und Chaibi hätte ebenfalls erhöhen können (76.). Das gelang Doan, der von der rechten Halbposition aus punktgenau auf 5:1 stellte (77.). Hinten raus war das größere Highlight eher naturgegeben aufgrund der partiellen Sonnenfinsternis über Frankfurt. Wenige Gelegenheiten gab es noch, am Ausgang war zur Primetime um Viertel nach acht nicht mehr zu rütteln. Ansgar Knauff sagte direkt nach dem Schlusspfiff am Stadionmikro: „Es war ein guter Test vor einer super Kulisse. Wir sind froh, dass so viele gekommen sind. Wir haben viele Sachen gut gemacht. Es gibt auch ein paar Sachen, die wir verbessern müssen. Insgesamt war es ein guter Test. Wir wollen aktiv sein, nach vorne spielen und den Ball schnell wiedergewinnen. Wir machen Woche für Woche immer weitere Schritte nach vorne.“
|
Bericht und Fotos von www.eintracht.de
|