Eintracht Frankfurt - 1. FC Union Berlin

Bundesliga 2025/2026 - 26. Spieltag

4:2 (2:2)

Termin: So 17.05.2026, 14:00 Uhr
Zuschauer: 5.125
Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim)
Tore: 0:1 Heiseler (4.), 0:2 Campbell (23.), 1:2 Freigang (37.), 2:2 Freigang (41.), 3:2 Gräwe (49.), 4:2 Reuteler (55.)

 

>> Spielbericht <<

Eintracht Frankfurt
1. FC Union Berlin

  • Altenburg
  • Riesen
  • Doorsoun
  • Ilestedt
  • Lührßen
  • Reuteler
  • Ivelj
  • Gräwe
  • Memeti
  • Freigang
  • Blomqvist

 


  • Bösl
  • Weiß
  • Tysiak
  • Steuerwald
  • Steinert
  • Weidauer
  • Kamber
  • Bauereisen
  • Campbell
  • Eurlings
  • Heiseler

 

Wechsel
  • Raso für Blomqvist (82.)
  • D. Acikgöz für Lührßen (88.)
  • Wolter für Riesen (89.)
  • Chiba für Memeti (90.+4)
  • Teulings für Reuteler (90.+5)
Wechsel
  • Heikkinen für Weiß (59.)
  • Reissner für Steinert (59.)
  • Sakar für Eurlings (79.)
  • K. Orschmann für Tysiak (84.)
  • Moraitou für Heiseler (84.)
Trainer
  • Niko Arnautis
Trainer
  • Ailien Poese

 

 

Vier Tore für Europa

Die Eintracht Frauen drehen das letzte Saisonspiel gegen Union Berlin von 0:2 auf 4:2 (2:2) und spielen damit auch in der kommenden Saison international. Reuteler verabschiedet sich mit einem Tor.

Für das letzte Spiel der Saison nahm Cheftrainer Niko Arnautis eine Änderung in der Startelf vor. Im Vergleich zur 0:2-Auswärtsniederlage beim FC Bayern München rotierte Noemi Ivelj für die gelbgesperrte Elisa Senß in die Startelf. Neben der verletzten Nicole Anyomi nahmen Ainhoa Alguacil und Eleni Markou auf der Tribüne Platz.

Die erste Aktion der Partie sollte den Gästen gehören. Die erste Ecke der Partie kam von Lisa Heiseler und schlug direkt im langen Eck von Lina Altenburgs Tor ein (4.). Die Torhüterin kam im Fünfmeterraum unter Bedrängnis und tauchte unter dem Ball durch. Die Eintracht tat sich in der Anfangsviertelstunde schwer, vor das Tor der Gäste zu kommen. Laura Freigang hatte in der 15. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aus acht Metern jedoch an Ex-Frankfurterin Cara Bösl im Union-Tor. Auf der Gegenseite kam Nele Bauereisen per Kopf zu einer Chance (19./Außennetz).

Nach einem Dribbling kam Eileen Campbell in der 23. Minute an der Strafraumkante zum Abschluss und überwand Lina Altenburg flach ins lange Eck zum 0:2. Die Gäste machten aus zwei Chancen zwei Tore, doch die Eintracht steckte nicht auf. Laura Freigang versuchte es aus der Distanz (32./drüber); Erëleta Memeti kam nach einem Zuspiel von Freigang aus fünf Metern zum Abschluss (35.), wieder verhinderte Bösl einen Gegentreffer per Fußabwehr. Zwei Minuten später war es dann wieder Freigang, die einen langen Ball aus der eigenen Hälfte auf Höhe des Berliner Sechzehners unter Kontrolle bekam, einige Schritte zur Seite machte und per Flachschuss zum 1:2 traf.

Die Eintracht dominierte die Partie in der Folge und glich folgerichtig aus. Lisanne Gräwe schickte Freigang mit einem wohl temperierten Pass hinter die Kette der Unionerinnen, wo die Kapitänin von der linken Seite auf Bösl zudribbelte, diese ausguckte und stramm ins Kurze Eck Abschloss – 2:2 (42.). Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Freigang dann sogar den Hattrick auf dem Fuß. Ein hohes Zuspiel nahm die Stürmerin per Brust an, spitzelte ihn dann rechts an Bösl, allerdings auch knapp am rechten Pfosten vorbei. Mit einem Unentschieden ging es in die Kabinen.

Aus dieser kam die Eintracht hochmotiviert zurück und nahm das Heft des Handelns direkt in die Hand. Memeti per Kopf (46./gehalten) und Sara Doorsoun aus der Distanz (47./drüber) vergaben zunächst. Dann war es Lisanne Gräwe aus der Distanz, die zur Führung für die SGE traf. Die bis zu diesem Punkt fehlerfreie Bösl ließ den Distanzschuss durch die Finger rutschen.

Wenige Minuten später gab es Gänsehaut pur im Stadion am Brentanobad. Rebecka Blomqvist legte an der Sechzehnerkante quer auf die freistehende Reuteler, die nahm Maß und versenkte unhaltbar im rechten oberen Eck. Für die Schweizerin war es nicht nur das siebte Ligator in dieser Saison, sondern gleichzeitig auch das Abschiedsgeschenk an die Frankfurter Fans, die die Stürmerin mit tosendem Beifall feierten. Fast hätte sie in der 71. Minute noch einen draufsetzen können, ihr Chip über Bösl landete auf der Latte. Einen weiteren Abschluss von Blomqvist kratzte die Gästetorhüterin über das Tor (80.), nach der anschließenden Ecke köpfte Freigang links vorbei.

Der Heimsieg bedeutet für die Adlerträgerinnen Tabellenplatz drei mit jeweils fünf Punkten Vorsprung auf Hoffenheim und Leverkusen. Damit erreicht die Eintracht wieder das internationale Geschäft für die Saison 2026/27. In der zweiten Runde der Qualifikation für die UEFA Women's Champions League werden die Eintracht Frauen Anfang August ein Qualifikations-Miniturnier bestreiten.

 

>> Spieldaten <<

 

Bericht und Fotos von www.eintracht.de



 

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