|
Eintracht Frankfurt -
Hamburger SV |
![]() |
Bundesliga 2025/2026 - 21. Spieltag
4:1 (1:0)
Termin: Sa 21.03.2026, 12:00 Uhr
Zuschauer: 3.300
Schiedsrichterin: Angelika Söder (Schwarzenbruck)
Tore: 1:0 Freigang (29.), 1:1 Linberg (54.), 2:1 Freigang (59.), 3:1 Senß (70., Elfmeter), 4:1 Freigang (85.)
| Eintracht Frankfurt |
Hamburger SV |
|
|
Wechsel
|
Wechsel
|
Trainer
|
Trainer
|
| Dreierpack Freigang Die Eintracht Frauen gewinnen 4:1 (1:0) gegen den Hamburger SV und festigen den dritten Tabellenplatz. Mit einem souveränen Sieg gegen die TSG Hoffenheim eroberten sich die Adlerträgerinnen unter der Woche den dritten Tabellenplatz zurück. Gegen den HSV sollte es erfolgreich weitergehen. Niko Arnautis setzte für dieses Unterfangen auf zwei neue Spielerinnen in der Startelf. Die gebürtige Hamburgerin Jella Veit ersetzte Sara Doorsoun, Lisanne Gräwe rückte wieder ins Zentrum. Für sie saß Nicole Anyomi zu Beginn auf der Bank. Géraldine Reuteler übernahm den Platz in der Doppelspitze. Ainhoa Alguacil und Amanda Ilestedt fehlten weiterhin angeschlagen, Hayley Raso und Remina Chiba weilten beim Asia Cup. Die ersten Minuten der Partie gehörten den Gästen. Ein scharf von rechts getretener Freistoß von Maria Mikolajova wurde von Veit nur leicht touchiert. Den durch die Luft trudelnden, abgeprallten Ball konnte Laura Freigang per Schlüsselbein an Lina Altenburg zurückspielen (11.). Auch in den Folgeminuten blieben die Hamburgerinnen die gefährlichere Mannschaft. Melanie Brunnthaler konnte Veit geschickt ausspielen und alleine auf Altenburg zulaufen. In höchster Not kam Nina Lührßen angerauscht und klärte zur Ecke, die bis dato gefährlichste Aktion dieser Partie (20.). Fünf Minuten später dann die erste wirkliche Offensivstafette der Eintracht, die jedoch weder von Senß (aus 18 Metern geblockt), noch von Gräwe (aus 16 Metern geblockt) genutzt werden konnte. Die Erlösung aus Eintracht-Sicht brachte Laura Freigang dann in der 30. Minute. Eine lange Hereingabe von Lührßen fand Erëleta Memeti im Hamburger Strafraum, die zurück auf Freigang legte. Die Kapitänin fasste sich aus 18 Metern zentraler Position ein Herz und zog ab. Der Rücken von Paulina Bartz fälschte entscheidend ab und sorgte dafür, dass die ehemalige Frankfurterin Lea Paulick im HSV-Tor hinter sich greifen musste (1:0). Die Hamburgerinnen ließen sich von dem Gegentreffer nicht beeindrucken und hielten weiter stark dagegen. Ein Stockfehler von Veit brachte Mikolajova einen unerwartet hohen Ballgewinn, die Hamburgerinnen konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen (44.). Es blieb bei einer 1:0-Halbzeitführung für die SGE. Veit blieb in der Kabine, für sie kam Sara Doorsoun in die Partie. Im zweiten Durchgang dauerte es nur zwei Minuten, ehe die Eintracht die ersten Torschüsse abgab. Reuteler zog an der Strafraumkante ab, Lea Paulick war jedoch auf dem Posten und konnte den Ball um den rechten Pfosten lenken. Kurz darauf war es Nadine Riesen, die jedoch zu hoch zielte (49.). Den Ausgleich der Gäste brachte dann ein Standard. Von halblinker Position war es Camilla Linberg, die den direkten Freistoß links oben versenkte. Die geschlagene Altenburg war noch dran, konnte den Treffer jedoch nicht verhindern (54.). Die Adlerträgerinnen brauchten jedoch nicht lange um sich vom Ausgleich zu erholen. Eine weitere hohe Hereingabe von Lührßen kontrollierte Freigang mit dem ersten Kontakt auf Höhe der Fünf-Meter-Linie, mit dem zweiten Kontakt schob sie flach links an Paulick vorbei ein – 2:0-Führung (59.). Und bei einer knappen Führung sollte es nicht bleiben. Die eingewechselte Nicole Anyomi trug den Ball per Dribbling nach vorne und bediente Memeti im Sechzehner, die kosovarische Nationalspielerin legte auf Blomqvist, die von Victoria Schultz per Schubser zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Elisa Senß souverän rechts unten (70.). Nur eine Minute nach Wiederanpfiff hätte direkt der nächste Treffer für die Eintracht fallen können, als Reuteler mit einer hohen Hereingabe Anyomi am langen Pfosten fand. Die Angreiferin legte noch einmal vor das Tor, wo Memetis Abschluss entscheidend ins Toraus geblockt wurde. Zehn Minuten vor Schluss durften dann Ilayda Açikgöz (für Reuteler) und Noemi Ivelj (für Senß) noch ins Spiel eingreifen. Erstere war direkt an einer Abwehraktion gegen Magou Doucouré auf der linken Abwehrseite beteiligt. Letztere leitete dann sogar das 4:1 ein. Mit einem strammen Schnittstellenpass bediente sie Blomqvist und hebelte so den kompletten Hamburger Abwehrverbund aus. Die Schwedin musste nur noch auf Freigang querlegen, die sich zum dritten Mal an diesem Tag in die Torschützenliste eintragen durfte. Am Ende stand eine konzentrierte zweite Halbzeit, die der SGE nicht nur den nächsten Heimsieg bescherte, sondern auch Platz drei in der Tabelle festigte. Für die Adlerträgerinnen geht der Blick jetzt auf den UEFA Women's Europa Cup, in dem am Mittwoch der schwedische Meister BK Häcken zum Halbfinal-Hinspiel am Brentanobad erwartet wird.
|
Bericht und Fotos von www.eintracht.de
|