Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim

Bundesliga 2025/2026 - 15. Spieltag

2:0 (1:0)

Termin: Mi 18.03.2026, 18:00 Uhr
Zuschauer: 3.214
Schiedsrichterin: Selina Menzel (Stutensee)
Tore: 1:0 Blomqvist (1.), 2:0 Blomqvist (64.)

 

>> Spielbericht <<

Eintracht Frankfurt
TSG Hoffenheim

  • Altenburg
  • Riesen
  • Doorsoun
  • Östenstad
  • Lührßen
  • Reuteler
  • Senß
  • Memeti
  • Anyomi
  • Blomqvist
  • Freigang

 


  • Dick
  • Hahn
  • Douma
  • Diehm
  • Vöhringer
  • Kaut
  • Gloning
  • Harsch
  • Steiner
  • van Dijk
  • Cerci

 

Wechsel
  • Gräwe für Anyomi (76.)
  • I. Acikgöz für Freigang (84.)
  • Ivelj für Senß (84.)
  • D. Acikgöz für Blomqvist (89.)
  • Teulings für Memeti (89.)
Wechsel
  • Janssens für Hahn (46.)
  • Grimm für Harsch (64.)
  • Ampoorter für Steiner (77.)
  • Natter für van Dijk (77.)
  • Grabowska für Cerci (88.)
Trainer
  • Niko Arnautis
Trainer
  • Eva-Maria Virsinger

 

 

Blomqvist-Doppelpack sichert Sprung auf Platz drei

Die Eintracht Frauen entscheiden das Verfolgerduell gegen Hoffenheim mit 2:0 (1:0).

Nach der 2:4-Niederlage in Bremen fand das Nachholspiel des 15. Spieltags zwischen den Frauen-Bundesligisten Eintracht Frankfurt und TSG Hoffenheim nicht nur unter Flutlicht, sondern vor allem veränderten Vorzeichenstatt. Die neue Rolle als Jägerinnen des Tabellendritten aus Baden ging Cheftrainer Niko Arnautis mit vier personellen Veränderungen an. Die Verteidigerinnen Marthine Østenstad und Nadine Riesen sowie die Mittelfeldspielerinnen Elisa Senß und Géraldine Reutler begannen anstelle von Jella Veit, Pia-Sophie Wolter, Lisanne Gräwe und Jarne Teulings.

Schiedsrichterin Selina Menzel hatte den Ball im Stadion Brentanobad gerade freigegeben, da zappelte dieser zum ersten Mal im Netz. Keine 50 Sekunden nach dem Anpfiff fand Laura Freigang erstmals die Tiefe und TSG-Keeperin Laura Dick unterlief ein Querschläger, den Rebecka Blomqvist ausnutzte und ins leere Gehäuse zur 1:0-Führung einschob (1.).

Die Gastgeberinnen blieben in der Folge aufmerksam, die Kraichgauerinnen aber ihrerseits wenig beeindruckt. Zweikämpfe im Doppel- und Dreierbündnis waren an der Tagesordnung, die erste leichte Druckphase gehörte tendenziell den Gästen. Nachdem Nicole Anyomi mit der Hacke Reuteler in Szene setzte und diese Blomqvist bedient hatte, verfehlte die Schwedin den frühen Doppelpack um wenige Zentimeter (8.).

Daraufhin entschied Hoffenheim die Mehrzahl der Zweikämpfe für sich, wirklich Durchschlagskraft erstickten die ebenso aufmerksamen Hessinnen jedoch meist im Keim. Die scharfen Halbfeldflanken waren in der Frankfurter Hintermannschaft um Lina Altenburg in sicheren Händen. Einzig eine Hereingabe erreichte Nikée van Dijk, die ähnlich wie Blomqvist kurz vorher zu hoch zielte (9.).

Auf der anderen Seite fand Erëleta Memeti die innen eingelaufene Nina Lührßen, Dick parierte (17.). Ansonsten blieb ein Durchkommen erstmal ein schwieriges Unterfangen. Ab Mitte des ersten Durchgangs entfalteten die gekonnten Steil- und Diagonalbälle der Adlerträgerinnen ihre Wirkung.

Bis zur Pause wäre eine höhere Führung möglich bis überfällig gewesen. Riesen fand mit einem satten Geschoss kurz hinter der Strafraumkante in Dick ihre Meisterin (36.), Memeti legte nach einem Solo uneigennützig quer auf Laura Freigang, deren Einschuss Hoffenheims Lisann Kaut im letzten Moment vereitelte (39.). Torhüterin Dick war abermals gegen Riesen (41.) und Freigang (43.) zur Stelle – dann begaben sich die Teams in die Kabinen.

Zurück auf dem Feld, ersetzte Jill Janssens Chiara Hahn im TSG-Team. Auch wenn technische Unzulänglichkeiten zunahmen, setzten beide Seiten zeitig Offensivakzente. Kaut versuchte, Altenburg aus großer Distanz zu überwinden (53.), auch Marie Steiner hatte gegen die SGE-Keeperin das Nachsehen (54.). Im Gegenzug chippte Anyomi die Pille in den Lauf von Reuteler, die hart und genau aufs lange Eck zielte, Dick machte sich aber ganz lang und rettete mit einer Hand zur Ecke (55.).

Der Vorsprung blieb knapp, die Eintracht wachsam. Sowieso im Deckungsverbund und außerdem in der 65. Minute, als Blomqvist nach einem Steilpass von Lührßen auf und davon eilte und abgebrüht ins rechte untere Eck zum 2:0 einschob (65.). Der dritte Pflichtspieldoppelpack für Frankfurt und das zehnte Saisontor in der Google Pixel Frauen-Bundesliga für die Angreiferin.

Das insgesamt fair geführte Duell – Hoffenheim beging im ersten Durchgang kein einziges Foul – erlebte eine etwas emotionalere Schlussphase. Wielle Douma, Blomqvist und Freigang sahen wegen kleinerer Vergehen Gelb, den kühleren Kopf bewahrte schließlich Rot-Schwarz-Weiß. Die eingewechselte Ilayda Açikgöz prüfte nochmal Dick aus dem Hinterhalt (90. + 1), dann war Feierabend. Der 2:0-Endstand blieb nach 14:5 Schüssen und 10:2 Ecken so leistungsgerecht wie ungefährdet.

 

>> Spieldaten <<

 

Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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