|
SV Werder Bremen - Eintracht
Frankfurt |
![]() |
Bundesliga 2025/2026 - 20. Spieltag
4:2 (2:2)
Termin: Sa 14.03.2026, 14:00 Uhr
Zuschauer: 1.632
Schiedsrichterin: Nadine Westerhoff (Bochum)
Tore: 0:1 Anyomi (23.), 0:2 Blomqvist (26.), 1:2 Mühlhaus (44.), 2:2 Mühlhaus (45.+2), 3:2 Alber (52.), 4:2 Desic (90.)
| SV Werder Bremen |
Eintracht Frankfurt |
|
|
Wechsel
|
Wechsel
|
Trainer
|
Trainer
|
| Keine Punkte an der Weser Die Eintracht Frauen müssen sich gegen Werder Bremen mit 2:4 (2:2) geschlagen geben. Trotz Doppelschlag durch Anyomi (23.) und Blomqvist (26.) verlieren die Adlerträgerinnen das erste Ligaspiel in 2026. Nach dem Pokalspiel in Wolfsburg ging es für die Adlerträgerinnen auch in der Liga im Norden weiter. Auf Platz 11 des Weserstadions hieß der Gegner Werder Bremen. Coach Niko Arnautis stellte seine Startelf im Vergleich zum Spiel Mitte der Woche auf vier Positionen um. Für Marthine Østenstad und Nadine Riesen spielten Jella Veit (innen links) und Pia-Sophie Wolter (rechts außen) in der Viererkette. Lisanne Gräwe begann statt Elisa Senß auf der Sechs, Jarne Teulings rückte für Géraldine Reuteler auf die rechte Seite in der Raute. Die verletzte Amanda Ilestedt, sowie die angeschlagene Ainhoha Alguacil fehlten im Aufgebot. Remina Chiba und Hayley Raso weilen weiter beim Asia Cup. Die erste Großchance der Partie gehörte den Bremerinnen. Eine Flanke von links bekam Verena Wieder direkt auf den Fuß. Nur einem starken Fußreflex von Lina Altenburg verdankten die Adlerträgerinnen, dass sie nicht direkt in Rückstand gerieten (2.). Die erste Chance der SGE folgte in der 13. Minute, als Nicole Anyomi einen schlecht getimten Pass der Bremer Torhüterin El Sherif abfing und die freie Laura Freigang bediente. Die geriet unter Bedrängnis. Memeti nutzte den freigewordenen Ball zum Abschluss – drüber. Das Spiel plätscherte in der Folge vor sich hin, bis Nicole Anyomi von Gutmann zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Freistoß schlenzte die gefoulte deutsche Nationalspielerin aus 18 Metern in den linken oberen Winkel. El Sherif war leicht dran, konnte den Einschlag jedoch nicht verhindern – 1:0 (23.) per Traumtor. Die Adlerträgerinnen ließen sich in der Folge nicht lange bitten und setzten die Bremerinnen weiter unter Druck. Wieder war es Anyomi, die sich den Ball Mitte der Bremer Hälfte erkämpfte und die durchgestartete Blomqvist bedienen konnte. Die Schwedin schob kompromisslos zum 2:0 ein (26.). Im Anschluss plätscherte das Spiel vor sich hin, ehe die Bremerinnen kurz vor der Pause in Person von Larissa Mühlhaus auf Unentschieden stellten. Ein Weitschuss in der 44. Minute wurde von Doorsoun entscheidend abgefälscht (1:2), ein direkter Freistoß aus knappen 30 Metern prallte links oben von der Unterkante der Latte hinter die Linie (2:2/45.+2). Mit einem für die SGE unnötigen Ausgleich ging es in die Kabinen. Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gastgeberinnen. Wieder war es Larissa Mühlhaus, die von links zum Standard ansetzte. Die Flanke rutschte Lina Altenburg aus den Händen, Mara Alber stand am zweiten Pfosten goldrichtig und konnte zur Bremer 3:2-Führung einschieben (52.). Die Eintracht drängte in der Folge auf den Ausgleich. Die aussichtsreichste Chance hierfür hatte Memeti, die von links flach abzog, jedoch das Außennetz traf (69.). In der 72. Minute wechselte Arnautis dreifach. Nadine Riesen, Elisa Senß und Géraldine Reuteler kamen für Nina Lührßen, Jarne Teulings und Rebecka Blomqvist. Nach einigen Halbchancen, die nichts Nennenswertes einbrachten, waren es am Ende die Bremerinnen, die im Regen den effektiveren Offensivfußball zeigten. Einen Ballverlust in der eigenen Hälfte nutzten die Gastgeberinnen für eine schnelle Passstafette. Petermann bediente Desic in der Mitte des Sechzehners, die frei vor Altenburg nur noch einschieben musste. Das Tor brachte den 4:2-Endstand für Werder. Für die Eintracht Frauen geht es in der Google Pixel Frauen-Bundesliga nahtlos weiter. Das erste von drei Heimspielen in Folge ist das Nachholspiel des 15. Spieltags gegen die TSG Hoffenheim am Mittwoch, 18. März, 18 Uhr im Stadion am Brentanobad.
|
Bericht und Fotos von www.eintracht.de
|