VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt

DFB-Pokal 2025/2026 - Viertelfinale

1:0 (1:0)

Termin: Mi 11.03.2026, 18:30 Uhr
Zuschauer: 2.183
Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer (Viechtach)
Tore: 1:0 Huth (34.)

 

>> Spielbericht <<

VfL Wolfsburg
Eintracht Frankfurt

  • Johannes
  • Bjelde
  • Dijkstra
  • Küver
  • Linder
  • Minge
  • Peddemors
  • Huth
  • Popp
  • Endemann
  • Beerensteyn

 


  • Altenburg
  • Riesen
  • Doorsoun
  • Östenstad
  • Lührßen
  • Memeti
  • Gräwe
  • Senß
  • Reuteler
  • Freigang
  • Anyomi

 

Wechsel
  • Bussy für Endemann (58.)
  • Kielland für Beerensteyn (75.)
  • Levels für Bjelde (76.)
  • Zicai für Huth (90.)
Wechsel
  • Blomqvist für Senß (62.)
  • Veit für Gräwe (90.+1)
  • Markou für Reuteler (90.+1)
Trainer
  • Stephan Lerch
Trainer
  • Niko Arnautis

 

 

Knappe Pokalniederlage

Die Eintracht verpasst den Einzug ins DFB-Pokalhalbfinale. Auswärts müssen die Adlerträgerinnen ein 0:1 gegen den VfL Wolfsburg hinnehmen.

Die Eintracht ist zurück aus der Länderspielpause, das DFB-Pokalviertelfinale auswärts gegen den VfL Wolfsburg eröffnete den für die Adlerträgerinnen spannenden wie vollgepackten März. Im Vergleich zum Ligaspiel gegen den SC Freiburg, das Frankfurt zu Hause mit 3:0 für sich entschied, veränderte Cheftrainer Niko Arnautis seine Startelf auf einer Position. Für Jella Veit, die ihr A-Länderspieldebüt gefeiert hatte, begann Marthine Østenstad.

Die Anfangsphase im Wolfsburger AOK-Stadion gehörte den Gästen vom Main. Nach Vorlage von Géraldine Reuteler kam Laura Freigang aus kurzer Distanz zum Abschluss, doch VfL-Torhüterin und Ex-Adlerträgerin Stina Johannes war auf dem kurzen Pfosten zur Stelle (4.). In der Folge fanden die Wölfinnen, in der Google Pixel Frauen-Bundesliga als Rangzweite einen Platz vor der Eintracht liegend, besser ins Spiel und verbuchten etwas mehr Ballbesitz – es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, größere Torchancen blieben zunächst erst einmal aus.

Bis Nicole Anyomi in der 23. Minute Nina Lührßen schickte, deren Schuss aber am langen Pfosten vorbezischte. Auf der Gegenseite musste Lina Altenburg zweimal eingreifen, als sie zunächst eine Flanke von Svenja Huth entscheidend ablenkte (26.) und zwei Minuten später gegen Lineth Beerensteyn parierte.

Etwas mehr als eine halbe Stunde war gespielt, als Wolfsburg das erste Tor des Pokalabends erzielte. Die Adlerträgerinnen bekamen mehrmals den Ball nicht aus der Gefahrenzone, schließlich landete die Kugel vor den Füßen von Huth, deren Schuss unhaltbar wie unglücklich für Altenburg abgefälscht wurde (34.). Pech für die bis dahin diszipliniert aufspielenden und offensiv stets auf Umschaltmomente lauernden Hessinnen.

Und die ließen die Köpfe nicht lange hängen. In der 43. Minute war es eine einstudierte kurz ausgeführte Eckenvariante, an deren Ende Freigang etwas zu hoch zielte. Kurz vor der Halbzeitpause strich ein abgefälschter Distanzschuss von Lisanne Gräwe am Pfosten vorbei (45.). Mit einem 0:1-Rückstand ging es für die Eintracht in die Kabine.

Unverändert kamen beide Teams zurück aus der Pause. Frankfurt lief gegen den Ball zeitweise sehr hoch an, störte den VfL früh im Spielaufbau und schaffte es, das Spiel immer wieder in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Zur ersten guten Möglichkeit auf den Ausgleich kam es in der 61. Minute, als Senß nach einer Ecke abzog, Küver aber noch rechtzeitig für ihre Torsteherin rettete. Kurz nach der Chance kam Rebecka Blomqvist für Senß ins Spiel. Die Eintracht war am Drücker, der Ausgleich lag in der Luft. Wolfsburg tat sich phasenweise schwer, blieb defensiv allerdings stabil und überließ den Gästen nur wenige klare Abschlüsse.

Frankfurt belohnte sich für den hohen Aufwand nicht. Mal wurde ein Abschluss geblockt, mal fehlte im finalen Pass die letzte Konsequenz. Die Druckphase kostete auch Kraft und in der 82. Minute tauchte dann plötzlich Wolfsburg brandgefährlich vor dem SGE-Gehäuse auf: Huth setzte sich auf dem Flügel durch und legte flach in den Fünfmeterraum, wo allerdings keine Mitspielerin den Fuß an den Ball bekam; am langen Pfosten verpasste Alexandra Popp.

Letztendlich blieb es beim 1:0-Erfolg des VfL Wolfsburg. Weiter geht es für die Eintracht, bei der in der Schlussphase noch Eleni Markou und Jella Veit eingewechselt wurden, am Samstag, 14. März, 14 Uhr, in der Bundesliga beim SV Werder Bremen.

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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