FC Nordsjælland - Eintracht Frankfurt

UEFA Women's Europa Cup 2025/2026 - Viertelfinale, Rückspiel

2:3 (1:2)

Termin: Mi 18.02.2026, 18:00 Uhr
Zuschauer: 617
Schiedsrichterin: Emanuela Rusta (Albanien)
Tore: 0:1 Chiba (5.), 0:2 Reuteler (22.), 1:2 Princess (30.), 1:3 Raso (52.), 2:3 Walter (66.)

 

>> Spielbericht <<

FC Nordsjælland
Eintracht Frankfurt

  • Ervasti
  • Engsig-Karup
  • Gamede
  • Jörgensen
  • Scheuer
  • Antvorskov
  • Wisnewski
  • Funch
  • Larsen
  • Princess
  • Walter

 


  • Altenburg
  • Wolter
  • Östenstad
  • Veit
  • Riesen
  • Memeti
  • Ivelj
  • Senß
  • Reuteler
  • Teulings
  • Chiba

 

Wechsel
  • Brynjarsdottir für Funch (63.)
  • Mott für Antvorskov (63.)
  • Hansborg Östersö für Larsen (63.)
  • Höjer für Princess (82.)
  • El Behery für Walter (90.)
Wechsel
  • Raso für Reuteler (46.)
  • D. Acikgöz für Wolter (46.)
  • Alguacil für Senß (64.)
  • I. Acikgöz für Memeti (77.)
  • Markou für Teulings (77.)
Trainer
  • Chris Sargeant
Trainer
  • Niko Arnautis

 

 

Souverän ins Halbfinale

Die Eintracht Frauen gewinnen auch das Rückspiel gegen Nordsjælland mit 3:2 (2:1) und stehen damit im Halbfinale des UEFA Women's Europa Cup. Raso trifft erstmals für die Eintracht.

Mit einem komfortablen 4:0 (2:0) aus dem Hinspiel ging es für die Eintracht Frauen am Mittwochabend ins dänische Farum, 30 Kilometer nördlich von Kopenhagen, zum Viertelfinal-Rückspiel im UEFA Women's Europa Cup gegen den FC Nordsjælland. Cheftrainer Niko Arnautis rotierte im Vergleich zum 4:0-Sieg in Jena deutlich. Nadine Riesen (außen) und Jella Veit (innen) rückten für Sara Doorsoun und Nina Lührßen in die Viererkette. Auf der Sechs spielte Noemi Ivelj für Lisanne Gräwe von Anfang an, Erëleta Memeti rückte auf den rechten Flügel, während Jarne Teulings für Laura Freigang auf der Zehn spielte. Dreifach-Torschützin Géraldine Reuteler und Remina Chiba komplettierten für Rebecka Blomqvist und Nicole Anyomi die Doppelspitze. Verzichten musste die SGE lediglich auf Amanda Ilestedt und Sophia Winkler.

Ähnlich wie im Hinspiel gaben die Adlerträgerinnen gleich zu Beginn den Ton an. Nach einem Foul rund 25 Meter vor dem dänischen Tor legte sich Memeti in der sechsten Minute den Ball zum Freistoß zurecht, flankte ihn lang auf die rechte Kante des Fünf-Meter-Raumes. Veit köpfte in die Mitte, wo Remina Chiba nur noch einschieben musste. Das frühe 1:0 stellte die Weichen für die Eintracht. Und die Eintracht drängte in der Folge auf das zweite Tor. Chibas nächster Abschluss war jedoch zu schwach (9./auf die Torhüterin), ein Pass von Teulings auf Géraldine Reuteler wurde abgepfiffen (14./Abseits).

Knapp acht Minuten später funktionierte es dann: Dem Pressing an der Sechzehnerkante musste sich die Abwehr des FCN ergeben. Teulings kam an den Ball und bediente Reuteler steil. Die Schweizerin stand schließlich frei vor Ervasti und musste nur noch einschieben – 2:0. Die Däninnen erholten sich schnell von diesem Treffer und brachten vor allem durch die schnellen Anna Walter und Princess Marfo immer wieder Bewegung in die Frankfurter Abwehr. Letztere war es auch, die in der 31. Minute per Abstauber nach flacher Hereingabe auf 1:2 verkürzen konnte. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabine.

Zur Halbzeit brachte Niko Arnautis Dilara Açikgöz und Hayley Raso. Letztere hatte auch direkt einen deutlichen Einfluss auf das Offensivspiel und kam zu ihrem ersten Pflichtspieltreffer im Trikot von Eintracht Frankfurt. Von Elisa Senß aus dem Mittelkreis bedient, konnte die Australierin ihre Geschwindigkeit voll ausspielen und brachte den Ball schließlich ohne Probleme im Tor unter – 1:3. Die Hausherrinnen steckten jedoch lange nicht auf und setzten die Adlerträgerinnen deutlich unter Druck. Die glänzend aufgelegte Anna Walter traf nach einem starken Solo von der linken Strafraumkante schließlich zum 2:3, Lina Altenburg konnte nichts machen (66.).

Die eingewechselte Europa-Cup-Debütantin Ainhoa Alguacil setzte in der Folge im Zusammenspiel mit Chiba deutliche Offensivakzente. In der 80. Minute war es nur der Fuß von Ervasti, der eine höhere Führung für die Eintracht verhinderte. Die Hausherrinnen hielten das Tempo bis zur Schlussphase hoch und forderten die Defensive der Adlerträgerinnen immer wieder zu Klärungsaktionen. Am Ende stand jedoch ein verdienter 3:2-Auswärtssieg und ein nie gefährdeter Halbfinaleinzug.

Das anstehende Halbfinal-Duell gegen den schwedischen Meister BK Häcken wird wieder im Hin- (24./25. März in Frankfurt) und Rückspiel (1./2. April in Göteborg) entschieden. Der finale Spieltermin steht noch nicht fest. Unmittelbar steht für die Eintracht Frauen das Bundesliga-Duell gegen den SC Freiburg am Montagabend ab 18 Uhr im Stadion am Brentanobad an. Danach folgt die Länderspielpause.

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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