Carl Zeiss Jena - Eintracht Frankfurt

Bundesliga 2025/2026 - 18. Spieltag

1:4 (0:2)

Termin: So 15.02.2026, 16:00 Uhr
Zuschauer: 774
Schiedsrichterin: Celina-Sophie Böhm (Lüneburg)
Tore: 0:1 Reuteler (4.), 0:2 Reuteler (31.), 0:3 Anyomi (47.), 1:3 Gora (87.), 1:4 Reuteler (90.+1)

 

>> Spielbericht <<

Carl Zeiss Jena
Eintracht Frankfurt

  • Janning
  • Mummert
  • Ihlenburg
  • Schmid
  • Bonsu
  • Reske
  • Mühlemann
  • Haering
  • Tietz
  • Jaron
  • Reuter

 


  • Altenburg
  • Wolter
  • Doorsoun
  • Östenstad
  • Lührßen
  • Gräwe
  • Reuteler
  • Senß
  • Freigang
  • Blomqvist
  • Anyomi

 

Wechsel
  • Andersson für Mühlemann (46.)
  • Schenk für Bonsu (60.)
  • Alcaide für Tietz (60.)
  • Gora für Haering (70.)
  • Börner für Reuter (78.)
Wechsel
  • Riesen für Lührßen (46.)
  • Chiba für Anyomi (65.)
  • Memeti für Freigang (65.)
  • Teulings für Blomqvist (79.)
  • Markou für Gräwe (90.+2)
Trainer
  • Florian Kästner
Trainer
  • Niko Arnautis

 

 

Reuteler-Gala in Jena

Die Eintracht Frauen gewinnen in Jena deutlich mit 4:1 (2:0) und bleiben im neuen Jahr weiter ungeschlagen. Géraldine Reuteler trifft dreifach und legt für Anyomi auf.

Das zweite Auswärtsspiel des Jahres führte die Adlerträgerinnen auf das Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena. Nach einem knappen 1:0-Sieg gegen Leverkusen in der Liga und einem überzeugenden 4:0-Erfolg im Viertelfinal-Hinspiel des UEFA Women's Europa Cup gegen den FC Nordsjælland sollte gegen den FC Carl Zeiss Jena ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt werden. Mit Marthine Østenstad (innen) und Pia-Sophie Wolter (rechts außen) kehrten zwei neue Verteidigerinnen in die Viererkette zurück, Géraldine Reuteler rotierte für Ereleta Memeti zurück auf die rechte Seite in der Raute. Die verletzte Amanda Ilestedt fehlte im Aufgebot. Ainhoha Alguacil, Dilara und Ilayda Açikgöz kamen in der U20 zum Einsatz.

Nur vier Minuten waren gespielt, als die Eintracht mit der ersten Torchance in Führung ging. Nachdem ein Dribbling durch Anyomi zur Ecke geklärt wurde, brachte Nina Lührßen eine Flanke auf Höhe des zweiten Pfostens. Aus rund fünf Meter Torentfernung ließ Anyomi von ihrer Schulter abtropfen, Reuteler fackelte nicht lange und jagte den Ball aus der Drehung in den linken Winkel – 1:0. Im Anschluss war der Matchplan der Hausherrinnen schnell klar. Sie igelten sich in der eigenen Hälfte ein, überließen der Eintracht den Ball und lauerten auf Konter. Ein solcher brachte den Hausherrinnen in der 25. Minute einen Strafstoß, nachdem Rieke Tietz am Fuß von Lisanne Gräwe hängen blieb. Die angetretene Jaron wollte es jedoch zu genau machen und setzte den Ball ans Lattenkreuz. Es blieb bei der Eintracht Führung.

Die Adlerträgerinnen brauchten nicht lange, um sich von dem kurzen Schockmoment zu erholen. Eine weitere Co-Produktion von Lührßen und Reuteler brachte sodann das 2:0 für die Eintracht. Diesmal kam die Flanke von Lührßen aus dem Spiel heraus und landete nach langer Flugbahn punktgenau auf dem Kopf der Schweizer Nationalspielerin. Der Kopfball senkte sich im langen Eck des Jenaer Tors zum Reuteler-Doppelpack (31.). Im Anschluss hatten die Adlerträgerinnen Chancen im Minutentakt: Gräwe traf den Pfosten aus 35 Metern (33.), Blomqvist die Latte (35.) – das waren nur die markantesten Torchancen. Mit einem hochverdienten und für die Adlerträgerinnen eigentlich schmeichelhaften 2:0 ging es in die Kabinen.

Für die verwarnte Lührßen kam Nadine Riesen zur Pause. Es waren noch nicht alle Zuschauer wieder zurück auf ihren Plätzen, als die Eintracht genau da weitermachte, wo sie vor der Pause aufgehört hatte. Einmal mehr spielte sich Reuteler im Mittelfeld frei und schickte Anyomi per Steilpass auf die Reise. Die Stürmerin umkurvte mit Steffi Schmid die letzte Abwehrspielerin, legte den Ball an Janning vorbei und schob im kurzen Eck zum 3:0 ein (47.).

In der Folge bot die Partie nur wenig spielerische Highlights. Jena konnte eine kurze Drangphase rund um die 70. Minute nicht nutzen und fokussierte sich in der Folge wieder auf aggressives Anlaufverhalten und Konter. Die Defensive der Eintracht schaffte es jedoch weitgehend konsequent zu verteidigen. Nach einer lang getretenen Ecke von links zog Lisa Gora auf Höhe der Sechzehnerkante ab – und traf ansatzlos ins linke obere Eck (88.). Doch das sollte es noch nicht gewesen sein. Die eingewechselte Remina Chiba bediente knapp drei Minuten später die glänzend aufgelegte Reuteler, die rechts unten ins kurze Eck zum 4:1-Endstand einschob und damit ihren Dreierpack perfekt machte.

Mit dem Auswärtssieg holten die Adlerträgerinnen wichtige Punkte in der Liga und bleiben damit im Jahr 2026 noch ungeschlagen. Eine Statistik, die bereits am kommenden Mittwoch im UEFA Women's Europa Cup ausgebaut werden kann. Das Rückspiel gegen den FC Nordsjælland steht im Right to Dream Park, rund 30 Kilometer nordöstlich von Kopenhagen, an.

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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