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RB Leipzig - Eintracht
Frankfurt |
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Bundesliga 2025/2026 - 16. Spieltag
2:2 (0:1)
Termin: So 01.02.2026, 18:30 Uhr
Zuschauer: 911
Schiedsrichterin: Anna-Lena Heidenreich (Oldenburg in Holstein)
Tore: 0:1 Freigang (24.), 0:2 Memeti (48.), 1:2 Baum (53.), 2:2 Krug (90.+4)
| RB Leipzig |
Eintracht Frankfurt |
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Trainer
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| Punkteteilung zum Jahresauftakt Die SGE muss sich im ersten Pflichtspiel des Jahres mit einem Punkt begnügen. Beim 2:2 (1:0) gegen Leipzig reichten die Treffer von Memeti und Geburtstagskind Freigang nicht zum Sieg. Nach der Spielabsage in der vergangenen Woche stand am Sonntagabend das erste Pflichtspiel des neuen Jahres für die Eintracht an. In der Vorbereitung hatte sich die Mannschaft von Cheftrainer Niko Arnautis mit Siegen über den FC Twente (4:2) und die SGS Essen (3:0) bereits für den Restart in der Frauen-Bundesliga warmgeschossen. Nun hieß der erste Gegner Leipzig, ehe die Partie gegen die TSG Hoffenheim an diesem Mittwoch, 4. Februar nachgeholt werden soll. Arnautis setzte auf Marthine Østenstad und die zurückgekehrte Sara Doorsoun in der Innenverteidigung, die somit ihren ersten Einsatz seit Mai 2025 im Eintracht-Trikot feierte – seinerzeit kurioserweise auch in Leipzig. Die verletzte Amanda Ilestedt und Hayley Raso (Aufbautraining) fehlten hingegen im Aufgebot. Zudem kam Ilayda Açikgöz in der U20 zum Einsatz. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt suchten die Adlerträgerinnen im Leipziger Stadion am Cottaweg schon früh im Spiel den direkten Weg in Richtung des gegnerischen Strafraums. Mit hohen Flugbällen wurde sogleich Nicole Anyomi in der Spitze gesucht, wobei die Leipziger Verteidigung die Zuspiele vorerst verhindern konnte. Pia-Sophie Wolter gab in der sechsten Spielminute einen ersten Warnschuss ab. Auch ein Distanzversuch von Lisanne Gräwe (9.) blieb vorerst zu harmlos. Die Frankfurterinnen versuchten die Gastgeberinnen erst gar nicht ins Spiel kommen zu lassen, indem die Stürmerinnen vorne bereits früh bei Abstößen anliefen. Dies zahlte sich in einem deutlichen Ballbesitz-Plus für die Arnautis-Elf aus. Géraldine Reuteler erwies sich einmal mehr als Aktivposten in der Offensive, der ständig die Lücken in der gegnerischen Abwehr suchte und die Mitspielerinnen in Szene setzte. Doch auch selbst zeigte sich Reuteler torgefährlich. Nach schönem Zusammenspiel mit Remina Chiba setzte sie zum direkten Schuss an, der jedoch in den Armen der Torhüterin landete (22.) Die Frankfurter Bemühungen sollten sich noch auszahlen. Nach 24 Minuten konnte sich Leipzig erst nicht aus der eigenen Hälfte befreien, worauf Gräwe per Spielverlagerung den freien Raum auf der linken Angriffsseite erkannte. Dort bewies Anyomi ein feines Füßchen mit einem gekonnten Chipper in den Sechzehner, wo Freigang schon bereitstand. Das Geburtskind schob den Ball knapp neben dem Pfosten ein und beschenkte somit sich selbst und ihre Mannschaft mit der 1:0-Führung. Darauf reagierten die Gastgeberinnen mit verstärkten Offensivbemühungen. Im Laufduell mit Delice Boboy kam Doorsoun im eigenen Strafraum zu spät. Dafür sah die Innenverteidigerin die Gelbe Karte und Leipzig bekam einen Elfmeter zugesprochen. Die Verletzte trat selbst an, scheiterte allerdings an einer guten Parade von Lina Altenburg, welche den Schuss ins rechte untere Eck erfolgreich abwehrte (35.). In der zweiten Halbzeit hatten die mitgereisten SGE-Fans eine deutlich kürzere Wartezeit bis zum nächsten Highlight. Nur zwei Minuten waren gespielt, ehe Chiba nach Ballgewinn in der eigenen Hälfte zu einem Solo über den rechten Flügel ansetzte und im Zusammenspiel mit Freigang in den Strafraum eindrang. Darauf hatte die Japanerin das Auge für die zentral einlaufende Erëleta Memeti, die das mustergültige Zuspiel sehenswert zum 2:0 und somit ihrem vierten Saisontreffer vollendete (48.). Wie schon im ersten Durchgang setzte der Eintracht-Treffer neue Offensivkräfte bei den Gastgeberinnen frei. Dieses Mal war es Lisa Baum, die sich über die linke Abwehrseite der Adlerträgerinnen durchtankte und per sattem Abschluss in das rechte obere Toreck zum Anschlusstreffer einschoss (53.). Die Partie gestaltete sich ab diesem Zeitpunkt etwas ausgeglichener wobei die Gäste auch weiterhin mehr Zeit am Ball hatten. Für die Schlussphase wollte Arnautis mit der Hereinnahme von Nadine Riesen und Rebecka Blomqvist (74.) neue Impulse liefern. Der Fokus der Eintracht lag zu dieser Zeit fast ausschließlich auf der Abwehrarbeit, was auch die Einwechslungen von Jella Veit (83.) sowie Noemi Ivelj (89.) belegten. Beim Leipziger Lattentreffer in der 86. Minute war erst eine gute Portion Glück mit dabei, ehe Victoria Krug in der fünften Minute der Nachspielzeit nach einer Standardsituation noch der späte Ausgleichstreffer zum 2:2 für die Gastgeberinnen gelang. Unterm Strich steht eine Punkteteilung zum Auftakt des neuen Jahres. Nach einem engagierten Auftritt im ersten Durchgang und guten Start nach der Pause ließen die Adlerträgerinnen die Heimmannschaft gegen Ende mehr und mehr ins Spiel finden und mussten dafür die Quittung hinnehmen. Die Treffer von Freigang und Memeti reichten schlussendlich nicht aus, um siegreich vom Platz zu gehen.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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