SGS Essen - Eintracht Frankfurt

Bundesliga 2025/2026 - 14. Spieltag

1:4 (0:3)

Termin: Fr 19.12.2025, 18:30 Uhr
Zuschauer: 2.012
Schiedsrichterin: Davina Lutz (Poppenhausen)
Tore: 0:1 Reuteler (17.), 0:2 Memeti (27.), 0:3 Anyomi (37.), 0:4 Anyomi (48.), 1:4 Müggenburg (89.)

 

>> Spielbericht <<

SGS Essen
Eintracht Frankfurt

  • Sindermann
  • Meißner
  • Ostermeier
  • Bäcker
  • Fürst
  • Platner
  • van Belle
  • Flach
  • Elmazi
  • Maier
  • Kowalski

 


  • Altenburg
  • Wolter
  • Östenstad
  • Veit
  • Lührßen
  • Reuteler
  • Memeti
  • Senß
  • Chiba
  • Freigang
  • Anyomi

 

Wechsel
  • Berentzen für van Belle (46.)
  • Köpp für Maier (58.)
  • Terlinden für Flach (78.)
  • Müggenburg für Elmazi (78.)
  • Pucks für Bäcker (84.)
Wechsel
  • Raso für Reuteler (68.)
  • Teulings für Freigang (68.)
  • I. Acikgöz für Chiba (68.)
  • D. Acikgöz für Wolter (79.)
  • Markou für Veit (82.)
Trainer
  • Jessica Wissmann
Trainer
  • Niko Arnautis

 

 

Tor-Festival zum Jahresabschluss

Die Eintracht feiert im letzten Ligaspiel des Jahres eine erfolgreiche Rückkehr in die Siegerspur. Anyomi erzielt beim 4:1-Sieg (3:0) über Essen einen Doppelpack - Østenstad gibt Startelf-Debüt.

Die Adlerträgerinnen hatten sich für das letzte Spiel des Jahres gegen die SGS Essen vorgenommen, aus den Fehlern der jüngsten Partien zu lernen. Dazu gehörte, mehr Stabilität in die Verteidigung zu bringen und die Chancenverwertung in der Offensive besser zu nutzen, welche auch am letzten Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga beim 2:2 (1:0) gegen Union Berlin eine Rollte gespielt hatte.

Dafür nahm Trainer Niko Arnautis im Vergleich zum letzten Ligaspiel zwei Veränderungen in der Startformation vor. Marthine Østenstad, die für Noemi Ivelj in der Innenverteidigung begann, feierte nach ersten Spielminuten gegen Nürnberg nun auch ihr Startelf-Debüt im Eintracht-Dress. Zudem ersetzte die zuletzt immer wieder torgefährliche Remina Chiba im Mittelfeld Lisanne Gräwe.

Nach anfänglichem Herantasten setzte die Eintracht den ersten Akzent, als Laura Freigang bei einer Flanke von Pia-Sophie Wolter vor der gegnerischen Torhüterin per Kopf an den Ball kam (6.). Der Versuch, der jedoch deutlich neben dem Ziel ins Toraus ging, wurde nur kurze Zeit später gefolgt von der ersten vielversprechenden Chance durch Nina Lührßen. Die Linksverteidigerin hatte sich ins Offensivspiel eingeschaltet und wurde gut von Chiba bedient, ihr Schussversuch jedoch geblockt (8.). Während sich die SGE immer mehr in der gegnerischen Hälfte festsetzte, ergaben sich auch mehr Gelegenheiten. So hatte Erëleta Memeti in einer Aktion gleich zwei Mal hintereinander die Chance auf den ersten Treffer auf dem Fuß.

Gerade bei Ecken sorgten die Adlerträgerinnen stets für Gefahr. So gab Freigang nach einem ruhenden Ball in der 12. Spielminute noch einen Versuch über den Querbalken hinweg ab, klappte es wenig später umso besser. Nach einer Memeti-Ecke legte zunächst Jella Veit quer, bevor Géraldine Reuteler das Leder per Kopf zum 1:0 über die Linie drücken konnte (17.). Nun ging es darum, möglichst schnell den nächsten Treffer nachzulegen. Und der Ball geriet in der 21. auch erneut hinter die Essener Torlinie. Doch der Treffer von Freigang, der auf einen abgewehrten Schuss von Wolter gefolgt war, zählte aufgrund einer Abseitsposition nicht.

Umso schöner machte es die Arnautis-Elf im nächsten Anlauf. Memeti erhielt überraschend viel Platz auf der rechten Seite, sodass sie ungestört ins Zentrum eindribbeln und kurz vor der Strafraumkante zum Abschluss kommen konnte. Das Ergebnis war ein sehenswerter Treffer zum 2:0-Zwischenstand, der unhaltbar im linken Toreck einschlug (27.). Doch die Adlerträgerinnen gaben sich auch damit nicht zufrieden. Erst scheiterte Reuteler noch an der Fingerspitzenabwehr der gegnerischen Keeperin, ehe sich mit Nicole Anyomi die beste SGE-Torjägerin mit ihrem siebten Saisontreffer erneut in die Torschützinnenliste eintrug. Die DFB-Stürmerin stand in der 37. Minute goldrichtig, um nach einem abgeprallten Freigang-Abschluss zum 3:0 einzuschieben. Fast folgte noch der vierte Treffer im ersten Durchgang, doch Reuteler setzte ihren Versuch aus aussichtsreicher Position nur knapp über das Tor hinweg (45.+1).

Folglich ging die Eintracht mit einer mehr als verdienten 3:0-Führung in die Pause. In Form von Reuteler, Memeti und Anyomi nutzte man im Angriff die Chancen, während die Abwehr um Debütantin Østenstad hinten nichts zuließ.

Die Adlerträgerinnen machten im zweiten Durchgang genau da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten und ließen den Gastgeberinnen keine Chance, zurück ins Spiel zu finden. Nach Wiederanpfiff lief der Ball noch nicht lange, als es in der 48. Minute erneut im SGS-Kasten klingelte. Wieder war es Anyomi, die einen lehrbuchmäßig ausgespielten Konter nach Zuspiel von Reuteler zum 4:0 veredelte. Darauf schaltete die SGE zunächst einen Gang runter. Erst als Jarne Teulings, Ilayda Açikgöz und Hayley Raso von der Bank kamen (68.), gab es wieder mehr Impulse in Richtung gegnerisches Tor.

I. Açikgöz ließ sich nicht lange Zeit, um eine erste Duftmarke zu setzen. Ihren Abschluss aus der Distanz wehrte die Keeperin noch gerade so zur Ecke ab (69.). Bei der darauffolgenden Standardsituation scheiterten erst Anyomi, dann Veit mit ihren Abschlüssen Auch Raso testete die gegnerische Schlussfrau. Nach bedachtem Zuspiel von Reuteler nahm sich die australische Nationalspielerin einen Kontakt zu viel, wodurch ihr ein Tor verwehrt blieb (75.). Einen einzigen Wermutstropfen gab es dann doch, denn die SGS kam durch einen abgefälschten Schuss noch zum 4:1-Ehrentreffer durch Louisa Müggenburg (89.).

Durch den schnellen Treffer von Anyomi machten die Frankfurterinnen schon früh den Deckel drauf und gaben sich auch in der zweiten Halbzeit kaum eine Blöße. Allein das späte Gegentor verdirbt ein wenig die ansonsten engagierte Leistung der SGE. So kann man einen erfolgreichen Jahresabschluss feiern und überwintert vorerst mit 23 Punkten auf Platz vier - die direkten Verfolgerinnen könnten in den nächsten Tagen noch vorbeiziehen.

So tritt die Eintracht mit verdienten drei Punkten im Gepäck den Heimweg nach Frankfurt an. Nach dem letzten Einsatz in der Frauen-Bundesliga heißt es nun über die Winterpause neue Kraft tanken, bevor es am 25. Januar (15:15 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim weitergeht.

 

>> Spieldaten <<

 

Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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