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1. FC Union Berlin - Eintracht
Frankfurt |
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Bundesliga 2025/2026 - 13. Spieltag
2:2 (0:1)
Termin: Mo 15.12.2025, 18:00 Uhr
Zuschauer: 7.044
Schiedsrichterin: Miriam Schwermer (Rieder)
Tore: 0:1 Freigang (13.), 1:1 Steuerwald (71.), 1:2 Chiba (76.), 2:2 Hipp (89.)
| 1. FC Union Berlin |
Eintracht Frankfurt |
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| Spät den Ausgleich kassiert Die Eintracht holt zu Gast beim 1. FC Union Berlin trotz zweimaliger Führung nur ein 2:2 (1:0)-Unentschieden. Kurz vor Schluss treffen die Gastgeberinnen zum Endstand. Die Adlerträgerinnen waren nach dem 3:5 in der Google Pixel Frauen-Bundesliga zuletzt in Nürnberg freilich auf Wiedergutmachung aus. Beim allerersten Bundesliga-Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Union Berlin hatte sich die Mannschaft von Niko Arnautis viel vorgenommen – allen voran, wieder Punkte zu sammeln. Nach der Niederlage in Nürnberg nahm Trainer Niko Arnautis vier Änderungen vor. Ereleta Memeti und Laura Freigang kehrten zurück in die Startelf, auch Nina Lührßen war nach einer Rotsperre wieder spielberechtigt. Zudem begann Pia-Sophie Wolter auf der rechten Abwehrseite. Im Kader fehlten Rebecka Blomqvist, Amanda Ilestedt (beide muskuläre Probleme) und Sophia Winkler (Aufbautraining). Der Frankfurter Tatendrang war im vorletzten Ligaspiel des Jahres von Minute eins an zu spüren. Die erste vielversprechende Chance ließ nicht lange auf sich warten. Elisa Senß schaltete nach Ballgewinn schnell um und hebelte die Berliner Abwehr mit einem Steckpass zu Nicole Anyomi aus. Die Stürmerin kam zum Abschluss, scheiterte jedoch an der ehemaligen SGE-Torhüterin Cara Bösl (2.). Mit der Rückkehr von Lührßen in die Startelf konnte die SGE erneut auf ihre Standardstärke setzen. Diese war neben Tiefenpässen hinter die Abwehr das präferierte Mittel bei den eigenen Angriffen. So rutschten Géraldine Reuteler (6.) und Anyomi (7.) bei ebendiesen Gelegenheiten nur knapp am Ball vorbei. Auf der anderen Seite war Lina Altenburg mit reaktionsschneller Fußabwehr zur Stelle, als ein gegnerischer Konterangriff den Weg bis kurz vor ihr Tor fand (8.). Schließlich war es ein gut gespielter Tiefenpass von Jella Veit, welcher den ersten Eintracht-Treffer einleitete. Die Verteidigerin bediente Anyomi in den Lauf, die dynamisch ins Zentrum dribbelte und dann das Auge für die im Rückraum einlaufende Freigang hatte. Die Stürmerin schob gekonnt in die rechte untere Ecke zum 1:0 ein, es war ihr dritter Saisontreffer (13.). Kurze Zeit später rauschte ein Abschluss von Reuteler nach erfolgreicher Einzelaktion nur knapp am linken Torpfosten vorbei (19.). Die Eintracht ließ darauf etwas mehr Spielanteile auf Gegnerseite zu, verzeichnete aber weiterhin die besseren Chancen. Nach einer halben Stunde hatte Reuteler die Möglichkeit auf das 2:0. Fast eine Kopie des ersten Treffers, indem die gut aufgelegte Anyomi wieder den Weg über die linke Seite suchte und den Rückraum bediente. Endstation war allerdings dieses Mal Cara Bösl. Und auch die letzte gute Gelegenheit vor der Pause gehörte der SGE. Wieder war Anyomi direkt beteiligt, die im Strafraum zur besser positionierten Reuteler querlegte. Bevor die Schweizerin zum Abschluss kam, ging eine Verteidigerin in letzter Sekunde dazwischen (44.). Die Frankfurter Mannschaft zeigte sich im ersten Durchgang giftig in der Zweikampfführung und ging verdient mit einer 1:0-Führung in die Pause, auch wenn einige Möglichkeiten auf den zweiten Treffer bestanden. Die zweite Halbzeit begann direkt mit einem Schock für die Eintracht. Nachdem sich Veit den Ball im eigenen Strafraum zu weit vorgelegt hatte, konnte sie sich nur noch mit einem Foul an der Gegnerin helfen. Das bedeutete Elfmeter für die Gastgeberinnen. Hier waren die Adlerträgerinnen im Glück, denn Campbells Versuch vom Punkt landete am Innenpfosten und sprang darauf zurück ins Spielfeld (51.). Die Eintracht musste eine Reaktion zeigen und schaltete in der Offensive wieder einen Gang hoch. Vorerst bekam die Verteidigung der Eisernen immer wieder einen Fuß dazwischen, bevor es richtig gefährlich werden konnte. In manchen Situationen wollte es die SGE etwas zu schön ausspielen – etwa im Falle von Reuteler, die kurz vor dem Tor noch einmal für die mitgelaufene Anyomi ablegte, aber wieder war eine Gegenspielerin zur Stelle (65.). Union bestrafte unterdessen, dass die Eintracht ihr Chancenplus (10:7 Torschüsse) nicht in eine höhere Führung umgemünzt hatte. Nach einem Freistoß bekam die Eintracht-Defensive das Spielgerät nicht geklärt, wodurch der Abstauber zum 1:1-Ausgleichstreffer durch Steuerwald ermöglicht wurde (71.). Die Frankfurter Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Die kurz zuvor eingewechselte Remina Chiba war nach einem Querpass von Reuteler zur Stelle und traf ins lange Eck zur erneuten Führung (76.). Es bestand sogar die Möglichkeit auf einen direkten Doppelschlag, doch Freigang scheiterte nach einer Kopfballablage von Anyomi frei an der reaktionsschnellen Bösl (78.). Gegen Ende wurde die Partie noch einmal deutlich ruppiger. Gräwe, Wolter und Anyomi holten sich den Gelben Karton ab. Bitter, dass die Eisernen erneut einen Strafstoß zugesprochen bekamen, dieses Mal nach Handspiel von Noemi Ivelj. Doch auch wenn Altenburg den ersten Versuch von Jenny Hipp abwehren konnte, landete der Nachschuss zum 2:2 hinter der Linie (89.). Schlussendlich endete das Duell mit einer Punkteteilung, mit der die Eintracht nicht zufrieden sein kann. Das letzte Spiel des Jahres führt die Eintracht Frauen ins Stadion an der Hafenstraße. Gegen die formstarke SGS Essen wollen die Adlerträgerinnen an diesem Freitag ab 18.30 Uhr einen versöhnlichen Jahresabschluss feiern.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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