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1. FC Nürnberg -
Eintracht Frankfurt |
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Bundesliga 2025/2026 - 11. Spieltag
5:3 (2:1)
Termin: Mi 10.12.2025, 19:30 Uhr
Zuschauer: 991
Schiedsrichterin: Nadine Westerhoff (Bochum)
Tore: 1:0 Lein (15.), 2:0 Fördös (32.), 2:1 Chiba (44.), 3:1 Lein (47.), 4:1 Baumgärtel (63.), 4:2 Anyomi (68.), 5:2 Lein (69.), 5:3 Chiba (74.)
| 1. FC Nürnberg |
Eintracht Frankfurt |
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| Nürnberg bestraft Nachlässigkeit Die Eintracht verpasst es gegen Nürnberg, zurück in die Spur zu finden. Trotz Chancenfülle muss sich die SGE im Nachholspiel gegen effektive Gegnerinnen mit 3:5 (1:2) geschlagen geben. Nach der 0:5-Niederlage (0:3) gegen den FC Bayern München am vergangenen Sonntag war die Eintracht in Nürnberg auf Wiedergutmachungs-Kurs unterwegs. Nach fünf Gegentoren lag der Fokus beim Nachholspiel vom 11. Spieltag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga unter anderem auch auf der Abwehrarbeit. Die Adlerträgerinnen gingen die Partie mit vier Wechseln in der Startelf im Vergleich zum letzten Spiel an. Noemi Ivelj, Dilara Açikgöz, Jarne Teulings und Remina Chiba starteten im gewohnten System. Erëleta Memeti und Laura Freigang fehlten krankheitsbedingt. Außerdem nicht im Kader standen weiterhin Rebecka Blomqvist (Muskelverletzung) und Sophia Winkler (Aufbautraining). Mit dem Anpfiff verschob sich das Spielgeschehen gleich in Richtung der Nürnberger Hälfte, wo sich auch der Großteil der Partie abspielen sollte. Während die Eintracht das Zepter in Sachen Ballbesitz übernahm, nutzen die Clubberinnen bei Abstößen der Gäste die Möglichkeit, im hohen Pressing anzulaufen. Die erste gute Gelegenheit für die Adlerträgerinnen ließ nicht lange auf sich warten. In der sechsten Spielminute setzte Lisanne Gräwe mit einem gut getimten Steckpass erstmals Nicole Anyomi in Szene. Der Versuch der Stürmerin wurde allerdings geklärt, bevor der Ball die Linie überqueren konnte. Nur zwei Minuten später folgte eine Doppelchance für die SGE. Nach Hereingabe von Anyomi verpasste erst Géraldine Reuteler in der Mitte, ehe Teulings Nachschuss aus dem Rückraum erneut geblockt wurde. Die Eintracht hielt den Druck hoch und suchte geduldig nach Lücken in der größtenteils tief stehenden gegnerischen Abwehr. Unterdessen wählten die Nürnbergerinnen den schnellen Weg nach vorne über Konterangriffe. Bei einem dieser Angriffe zog Jella Veit die Gelbe Karte nach einem taktischen Foul (14.). Den darauffolgenden Freistoß klärte die Eintracht-Verteidigung zunächst, doch ein durchgerutschter Pass landete hinter der eigenen Abwehrkette, wo Nürnbergs Nastassja Lein über Lina Altenburg hinweg zum 0:1 einchippte (15.). Die SGE bestimmte auch weiterhin das Spiel, blieb aber vor dem Tor vorerst glücklos. Auch die Versuche aus der Distanz wie etwa beim Schuss von Elisa Senß (23.) waren vorerst nicht gewinnbringend. So war es erneut Nürnberg, das den nächsten Treffer erzielte. Und wieder war es eine Standardsituation, welche zum Gegentor führte. Beatrix Fördös lenkte die hereingetretene Flanke ins Tor (32.). Die SGE bestimmte auch weiterhin das Spiel, blieb aber vor dem Tor vorerst glücklos. Auch die Versuche aus der Distanz wie etwa beim Schuss von Elisa Senß (23.) waren vorerst nicht gewinnbringend. So war es erneut der 1. FC Nürnberg, der den nächsten Treffer erzielte. Wieder war es eine Standardsituation, welche zum Gegentor führte. Beatrix Fördös lenkte die hereingetretene Flanke ins Tor (32.). Kurz vor der Halbzeitpause kam die Erlösung. Jella Veit leitete die Situation mit einem Traumpass genau in den Lauf von Remina Chiba ein. Die Japanerin ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf sehenswert im Fallen volley zum 1:2-Anschlusstreffer (44.). Nun schickten die Frankfurterinnen Angriff um Angriff in Richtung des Nürnberger Tors. Doch vor der Pause fiel trotz eines gut getretenen Freistoßes von Jarne Teulings (45.+1) nicht mehr der Ausgleich. Auch im zweiten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild. Während die SGE sich weiter in der Offensive abmühte, verließ sich Nürnberg auf schnelle Gegenstöße – und das erfolgreich. Ein langer Pass hinter die Frankfurter Abwehr fand Lein, die nach Eins-gegen-Eins mit Altenburg das 3:1 erzielte (47.). Das gleiche Spiel wiederholte in der 63. Minute, als Lein zum 4:1 traf. Einen kurzen Hoffnungsschimmer lieferte Anyomi mit dem Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen Frankfurter 2:4 (67.). Doch trotz neuer Impulse von der Bank mit Hayley Raso, Amanda Ilestedt, Ilayda Açikgöz und Marthine Østenstad bei ihrem Debüt im Eintracht-Trikot (68.) konnte man die Nürnberger Torgefahr nicht abstellen. Wieder war es Lein, die in der 69. Minute zum 5:2 traf. Es war eine Partie zum Verrücktwerden, denn das nächste Tor gehörte erneut der Eintracht. Chiba schnürte mit einem gefühlvollen Lupfer über die Torhüterin den sehenswerten Doppelpack (73.). Auch Eleni Markou erhielt noch Spielzeit, als sie in der 85. Minute eingewechselt wurde. Ein wildes Spiel endete in einer 3:5-Niederlage für die SGE. Obwohl man deutlich mehr Spielanteile als die Gegnerinnen vorzuweisen hatte, nutzten die Adlerträgerinnen vorne zu wenige Chancen und ließen gleichzeitig hinten zu viel zu; vor allem bei Standards und Konterangriffe war man zu anfällig. Auch ein Doppelpack von Chiba reichte nicht aus, um die Partie noch zu drehen. Nach der punktemäßigen Nullnummer in Nürnberg muss die Eintracht eine Reaktion zeigen. Im nächsten Spiel am Montag, den 15. Dezember (18 Uhr) geht es auswärts gegen Union Berlin.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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