Eintracht Frankfurt - FC Bayern München

Bundesliga 2025/2026 - 12. Spieltag

0:5 (0:3)

Termin: So 07.12.2025, 17:00 Uhr
Zuschauer: 5.750
Schiedsrichterin: Karoline Wacker (Backnang)
Tore: 0:1 Bühl (12.), 0:2 Damnjanovic (45.), 0:3 Harder (45.+2), 0:4 Damnjanovic (48.), 0:5 Alara (67.)

 

>> Spielbericht <<

Eintracht Frankfurt
FC Bayern München

  • Altenburg
  • Wolter
  • Ilestedt
  • Veit
  • Riesen
  • Reuteler
  • Senß
  • Gräwe
  • Memeti
  • Anyomi
  • Freigang

 


  • Mahmutovic
  • Gwinn
  • Viggosdottir
  • Eriksson
  • Kett
  • Caruso
  • Tanikawa
  • Dallmann
  • Harder
  • Bühl
  • Damnjanovic

 

Wechsel
  • Raso für Reuteler (72.)
  • Ivelj für Ilestedt (72.)
  • I. Acikgöz für Senß (72.)
  • Chiba für Anyomi (79.)
  • Teulings für Freigang (79.)
Wechsel
  • Alara für Dallmann (46.)
  • Simon für Kett (59.)
  • Dunst für Bühl (59.)
  • Ballisager für Harder (71.)
  • Gilles für Viggosdottir (76.)
Trainer
  • Niko Arnautis
Trainer
  • José Barcala

 

 

Klatsche im Nieselregen

Die Eintracht Frauen müssen sich vor ausverkauftem Haus gegen den FC Bayern München mit 0:5 (0:3) geschlagen geben. Ein bayerischer Doppelschlag vor der Pause leitet die Niederlage ein.

Zurück aus der Länderspielpause wartete mit dem Topspiel gegen die Tabellenführerinnen des FC Bayern München eine schwierige Aufgabe auf die Eintracht. Im Vergleich zum letzten Spiel in der Frauen-Bundesliga – einem 3:2 (2:1) gegen den VfL Wolfsburg – nahm Cheftrainer Niko Arnautis drei Veränderungen vor. Auf der Linksverteidigerinnenposition startete Nadine Riesen anstelle der rotgesperrten Nina Lührßen, während Amanda Ilestedt in die Innenverteidigung zurückkehrte. Hingegen startete Erëleta Memeti auf der linken Offensivseite. Nicht im Kader standen Rebecka Blomqvist (Muskelverletzung) und Sophia Winkler, die sich weiterhin im Aufbautraining befindet.

Zu Beginn konzentrierte sich die SGE verstärkt auf die Arbeit gegen den Ball und bemühte sich dabei im 4-4-2-System defensiv, vor allem das Zentrum dicht zu halten. Gegen hoch anlaufende Gegnerinnen wurde die Heimmannschaft bereits im Spielaufbau gepresst. So rückte gerade Lina Altenburg im Frankfurter Tor schon früh mehrfach in den Mittelpunkt. Erst fing sie einen Freistoß vor das Tor erfolgreich ab (5.), kurze Zeit später war sie nach einem gegnerischen Hacken-Abschluss zur Stelle. Entlastung mit Konterangriffen über die lauernden Nicole Anyomi und Laura Freigang kam in der Anfangsphase nur selten, weshalb der Druck der Gastgeberinnen zusehends anstieg. In der 12. Spielminute konnten diese das ausnutzen. Nach einer schnellen Spielverlagerung von der rechten auf die linke Seite erreichte Klara Bühl vor Altenburg den Ball und schob zur Münchner 0:1-Führung ein.

Die Frankfurterinnen suchten sogleich nach einer Antwort. Anyomi holte nach einer Viertelstunde die erste Ecke für die Eintracht heraus, die jedoch ohne Torabschluss blieb. Und auch die Elf von Arnautis zeigte, dass sie hohes Pressing kann. Nach Unsicherheiten im Aufbau der Münchnerinnen erkämpfte sich Elisa Senß mit gutem Einsatz den Ballgewinn und konnte nur noch per Foul gestoppt werden. Den darauffolgenden Freistoß setzte Memeti über das Tor hinweg (23.). Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte die Eintracht voll ins Spiel gefunden und fuhr vermehrt eigene Angriffe. Anyomi hatte in der 24. Minute die riesige Gelegenheit auf den Ausgleichstreffer auf dem Kopf, traf jedoch nach punktgenauer Flanke von Memeti nur die Latte. Auch der Nachschuss von Riesen wurde geblockt.

Etwas später folgte auf einen Pfostentreffer des FC Bayern (31.) ein Distanzversuch von Lisanne Gräwe. Die zentrale Mittelfeldspielerin verzog nach Balleroberung von Anyomi jedoch deutlich über den Querbalken (35.). Defensiv hatte besonders Pia-Sophie Wolter alle Hände voll zu tun und verteidigte ihre Seite ein ums andere Mal erfolgreich. Umso bitterer wurde es für die SGE, als die Münchnerinnen kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit einen Doppelpack drauflegten. Jovana Damnjanovic (45.) und Pernille Harder (45.+2) konnten Altenburg innerhalb weniger Minuten zwei Mal überwinden.

Die Eintracht bemühte sich um eine sofortige Reaktion und startete deutlich offensiver in den zweiten Durchgang. Vorne lief man die Münchnerinnen direkt an, erhöhte aber gleichzeitig auch das Risiko auf Konterangriffe. Diese Chance nutzten die Gäste eiskalt aus und erhöhten durch Damnjanovic auf 4:0. Trotz erhöhten Aufwands mit aggressiverer Zweikampfführung der Frankfurterinnen blieb der FCB weiter am Drücker. Altenburg verhinderte in der 55. Minute mit einer guten Reaktion auf einen Kopfballversuch vorerst Schlimmeres. Hingegen blieb es im Angriff bei glücklosen Anläufen wie etwa beim Versuch von Senß. Die deutsche Nationalspielerin verfehlte ihr Ziel infolge eines Memeti-Freistoßes nur um wenige Zentimeter (61.).

Stattdessen waren es erneut die Bayern, die zuschlugen und per abgefälschtem Abschluss von Alara ihre Führung auf 5:0 ausbauten (67.). Als Reaktion brachte Arnautis Noemi Ivelj, Hayley Raso und Ilayda Açikgöz nach gut 70 Minuten von der Bank. Später folgten Jarne Teulings und Remina Chiba (79.), die jedoch auch keinen Einfluss mehr auf das Endergebnis nehmen konnten. Es blieb beim 0:5-Resultat.

Unterm Strich steht ein gebrauchter Tag für die SGE. Nach der frühen Führung der Gäste verpasste Anyomi die Chance auf den direkten Ausgleich. Der Bayern-Doppelpack kurz vor der Pause sorgte schließlich für die vorgezogene Entscheidung. Trotz des vorhandenen Kampfgeistes blieben die Adlerträgerinnen auch nach der Pause zu ungenau in ihren Aktionen und blieben folglich ohne eigenen Treffer.

Jetzt heißt es Abhaken und nach vorne schauen. Für die Eintracht geht es in der kommenden Woche nahtlos weiter. Bereits am Mittwoch, 10. Dezember trifft man im Nachholspiel vom 11. Spieltag um 19.30 Uhr auswärts auf den 1. FC Nürnberg.

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de

 

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