Eintracht Frankfurt - PSV Eindhoven

UEFA Women's Europa Cup 2025/2026 - Achtelfinale, Rückspiel

3:1 (2:1)

Termin: Do 20.11.2025, 18:30 Uhr
Zuschauer: 2.568
Schiedsrichterin: Catarina Ferreira Campos (Portugal)
Tore: 0:1 Rijsbergen (15.), 1:1 Anyomi (20.), 2:1 Freigang (45.), 3:1 Anyomi (77.)

 

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Eintracht Frankfurt
PSV Eindhoven

  • Altenburg
  • Wolter
  • Ivelj
  • Veit
  • Lührßen
  • Gräwe
  • Memeti
  • Senß
  • Freigang
  • Anyomi
  • Blomqvist

 


  • Evrard
  • Chibani
  • Moorrees
  • Frijns
  • Bross
  • Nijstad
  • Strik
  • R. Jansen
  • Xhemaili
  • Rijsbergen
  • Jacobs

 

Wechsel
  • Chiba für Blomqvist (46.)
  • Raso für Memeti (74.)
  • Teulings für Anyomi (82.)
  • I. Acikgöz für Gräwe (90.+1)
  • D. Acikgöz für Lührßen (90.+1)
Wechsel
  • Ripa für Strik (46.)
  • Lacroix für Jacobs (73.)
  • Folkertsma für Chibani (74.)
  • Haentjens für Rijsbergen (87.)
Trainer
  • Niko Arnautis
Trainer
  • Roeland ten Berge

 

 

Verdient ins Viertelfinale

Die Eintracht Frauen gewinnen das Rückspiel gegen die PSV Eindhoven 3:1 und stehen unter den letzten Acht des UEFA Women's Europa Cup. Nicole Anyomi bringt die Adlerträgerinnen auf die Siegerstraße.

Durch einen 2:1-Hinspielsieg auswärts bei der PSV Eindhoven hatten sich die Adlerträgerinnen eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel im heimischen Stadion erarbeitet. Im Vergleich zum torreichen 6:4-Erfolg zuletzt im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen die TSG Hoffenheim wechselte Cheftrainer Niko Arnautis für die Partie im UEFA Women’s Europa Cup auf drei Positionen. Zum ersten Mal stand auch Marthine Østenstad nach längerer Verletzungspause im Kader. Derweil verzichten musste die SGE auf Amanda Ilestedt und Sophia Winkler (Aufbautraining).

Die Partie startete von Beginn an intensiv, sogleich fanden viele umkämpfte Zweikämpfe vor allem im Mittelfeld statt. Die erste Torannäherung erfolgte durch die Eintracht: Nicole Anyomi setzte sich in der dritten Spielminute gekonnt auf dem linken Flügel durch und brachte eine Hereingabe in den Sechzehner. Erëleta Memeti und Pia-Sophie Wolter konnten sich jedoch nicht einigen, wer aus guter Position zum Abschluss kommt. Auf der anderen Seite gab auch PSV in Person von Lore Jacobs einen ersten Warnschuss ab (5.).

Die Adlerträgerinnen liefen die Gäste von Beginn an hoch an und konnten sich auf diese Weise schon früh in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Doch die erste Großchance gehörte den Gästen in Person von Renate Jansen, die bei einer Kontermöglichkeit ins Eins-gegen-Eins mit Lina Altenburg ging und nur knapp links am Tor vorbeischoss. Nur kurze Zeit später scheiterte Rhiola Xhemaili per Kopf vor dem Eintracht-Tor.

Die Gastgeberinnen gaben der PSV in dieser Spielphase zu viele Räume für Konter, was Liz Rijsbergen schließlich ausnutzen konnte. Erneut hebelte ein langer Ball hinter die Abwehrkette die Frankfurter Defensive aus, welchen die Niederländerin zum 1:0 für die Gäste im rechten Toreck unterbringen konnte (15.). Eindhoven wollte sogleich nachlegen. Jacobs probierte es mit einem Schussversuch von der Strafraumkante, den Altenburg jedoch mit einer guten Parade zur Ecke abwehren konnte (18.).

Die Antwort der SGE ließ nicht lange auf sich warten. Erst wurde ein Versuch von Anyomi im gegnerischen Strafraum geblockt, den Nachschuss brachte die deutsche Nationalspielerin jedoch zum 1:1 links im Tor unter (20.). Die Eintracht war nun vermehrt um Kontrolle bemüht. Allerdings konnten auch die Gäste weiterhin Akzente durch Konter und Standardsituationen setzen (31./Kopfball rechts vorbei). In der 37. Spielminute kam es zur Doppelchance für die Eintracht, als ein Konter über Laura Freigang und Blomqvist Richtung Anyomi ausgespielt wurde, die vor dem Tor lauerte. Jedoch bekam eine gegnerische Verteidigerin gerade noch rechtzeitig den Fuß an den Ball. In der darauffolgenden Aktion kam Blomqvist völlig frei aus halblinker Position im Strafraum zum Abschluss, doch PSV-Torhüterin Nicky Evrard war auf dem Posten und bekam noch eine Hand an den Ball (37.).

Noch vor der Halbzeitpause gelang es den Adlerträgerinnen, den Kurs verstärkt Richtung Viertelfinale zu setzen. Einen Distanzschuss von Anyomi konnte die gegnerische Keeperin nur zur Seite abwehren, wo Blomqvist lauerte. Die schwedische Stürmerin hatte das Auge für die einlaufende Freigang, die zum 2:1 einnetzte (45.).

Auch in Halbzeit zwei ließ die nächste Großchance nicht lange auf sich warten. Erst wurde ein Versuch durch Freigang über rechts geblockt, worauf die Gegnerinnen das Leder nicht geklärt bekamen und Anyomi so zum Nachschuss – allerdings ohne Erfolg – kam (48.). Auch die eingewechselte Remina Chiba setzte gleich Akzente. Die Japanerin sprang nach einer der vielen guten Hereingaben von Lürßen mit gutem Timing zum Kopfball, setzte den Versuch allerdings links am Tor vorbei (50.).

Vorne kamen weitere Chancen zustande. Chiba holte sich einen Freistoß aus aussichtsreicher Position ab, welchen Memeti etwas zu hoch über das Tor setzte (67.). Den gleichen Weg nahm auch der Abschluss von Anyomi, die bei einer Kontersituation einen guten Laufweg angeboten hatte. An dieser Stelle wäre ein weiterer Treffer für die SGE schon mehr als verdient gewesen.

Hayley Raso kam für Memeti ins Spiel und rückte bei einer ihrer ersten Aktionen sogleich in den Mittelpunkt. Die schnelle Australierin wurde in der 77. Minute per Steilpass auf die Reise geschickt. Zwar wurde ihr Schussversuch zunächst geblockt, doch dieser fungierte gleichzeitig auch als Vorlage für Wolter, deren Ablage Nicole Anyomi für einen gefühlvollen Schlenzer zum 3:1 nutzte.

Die weiteren Einwechslungen von Jarne Teulings sowie Dilara und Ilayda Açikgöz sorgten dafür, dass die Adlerträgerinnen das Ergebnis erfolgreich bis zum Schlusspfiff verwalteten. Unterm Strich stand ein verdienter Sieg für die Eintracht über Eindhoven. Auch wenn sich die Mannschaft von Niko Arnautis im ersten Durchgang teilweise schwertat und zu viele gegnerische Konter zuließ, sorgten eine stabile Defensivleistung nach der Pause sowie eine gut aufgelegte Nicole Anyomi mit ihrem Doppelpack dafür, dass die Eintracht in dieser Saison weiterhin europäisch spielt.

Im Viertelfinale des UEFA Women's Europa Cup treffen die Adlerträgerinnen auf den FC Nordsjælland (DEN). Das Hinspiel findet am 11./12. Februar 2026 im heimischen Stadion am Brentanobad statt. Das Rückspiel wird in der Folgewoche (18./19. Februar 2026) im Right to Dream Park im dänischen Farum 20 Kilometer nordwestlich von Kopenhagen ausgetragen.

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de



 

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