TSG Hoffenheim - Eintracht Frankfurt

DFB-Pokal 2025/2026 - Achtelfinale

4:6 (2:4)

Termin: So 16.11.2025, 14:00 Uhr
Zuschauer: 1.304
Schiedsrichterin: Davina Lutz (Poppenhausen)
Tore: 0:1 Freigang (5.), 1:1 Grimm (9.), 2:1 Harsch (20.), 2:2 Blomqvist (23.), 2:3 Reuteler (31.), 2:4 Memeti (35.), 3:4 Janssens (55.), 3:5 Reuteler (57.), 3:6 Anyomi (65.), 4:6 Ampoorter (90.+3, Elfmeter)

 

>> Spielbericht <<

TSG Hoffenheim
Eintracht Frankfurt

  • Dick
  • Gloning
  • Diehm
  • Douma
  • Kaut
  • Grimm
  • Harsch
  • Janssens
  • Bitzer
  • Steiner
  • Ampoorter

 


  • Altenburg
  • Wolter
  • Ivelj
  • Veit
  • Riesen
  • Gräwe
  • Memeti
  • Reuteler
  • Teulings
  • Blomqvist
  • Freigang

 

Wechsel
  • Cerci für Bitzer (46.)
  • Hahn für Grimm (57.)
  • Kössler für Steiner (72.)
  • Grabowska für Harsch (72.)
Wechsel
  • Senß für Teulings (62.)
  • Anyomi für Blomqvist (62.)
  • I. Acikgöz für Gräwe (75.)
  • D. Acikgöz für Memeti (75.)
  • Chiba für Freigang (87.)
Trainer
  • Theodoros Dedes
Trainer
  • Niko Arnautis

 

 

Pokalspektakel bringt Viertelfinale

Die Eintracht Frauen gewinnen mit 6:4 bei der TSG Hoffenheim und ziehen souverän in das Viertelfinale des DFB-Pokals ein. Reuteler trifft doppelt, Memeti glänzt gegen ihren Ex-Verein.

Cheftrainer Niko Arnautis veränderte seine Startelf im Vergleich zum Sieg bei der PSV Eindhoven unter der Woche auf drei Positionen. Pia-Sophie Wolter verteidigte für Nina Lührßen auf der rechten Seite. Außerdem rotierten Jarne Teulings und Géraldine Reuteler für Hayley Raso und Elisa Senß in die erste Elf. Die Adlerträgerinnen hatten vor diesem Spiel noch eine Rechnung mit der TSG Hoffenheim offen, hatte man doch im ersten Auswärtsspiel der Bundesligasaison in Hoffenheim eine 0:3-Niederlage einstecken müssen.

Dass es ein anderes Spiel werden sollte als in der Liga, machte die SGE bereits in der fünften Minute deutlich. Noemi Ivelj befreite sich aus einer Drucksituation in der eigenen Hälfte und schickte die gestartete Rebecka Blomqvist mit einem langen Ball in den Hoffenheimer Strafraum. Nach einigen Metern musste die Schwedin nur noch auf Laura Freigang querlegen, die die Eintracht mühelos in Führung bringen konnte. Diese hielt jedoch nur knappe drei Minuten. Nach einer Kurzpass-Eckenvariante stand Janna Grimm im Eintracht-Sechzehner viel zu frei und schloss mit einem harten Schuss links unten zum 1:1 ab. Keine Chance für Altenburg, deren Sichtfeld verdeckt war. Die Eintracht ließ sich in der Folge nicht beirren und kam vor allem durch Reuteler (15.) und Freigang (18.) immer wieder vor das Hoffenheimer Tor, beide standen jedoch jeweils im Abseits.

In der 20. Minute ließen die Adlerträgerinnen Franziska Harsch zu viel Freiraum im Strafraum. Die Hoffenheimerin nutzte das sich auftuende Schussfenster und verwandelte kompromisslos oben rechts zum 2:1. Doch die Führung hielt nicht lange. Nur drei Minuten später kam Rebecka Blomqvist zum Abschluss – und machte den Ausgleich per Direktabnahme nach Flanke von rechts.

Die Eintracht spielte in der Folge weiter druckvoll und ließ den Hoffenheimerinnen keine Zeit, den Ausgleich zu verkraften. In der 31. Minute setzte Teulings aus dem Mittelkreis die gestartete Reuteler in Szene. Die Schweizerin dribbelte in den Sechzehner und schloss kompromisslos ins kurze obere Eck ab – 3:2 für die Eintracht. Und die erste Hälfte war immer noch nicht vorbei. Reuteler war diesmal Ausgangspunkt für die nächste Angriffswelle der Adlerträgerinnen. Nach einem langen Dribbling in die TSG-Hälfte steckte sie durch auf Blomqvist, die bis zur Grundlinie lief und die mitgelaufene Memeti bediente. Die kosovarische Nationalspielerin musste zur 4:2-Führung nur einschieben. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel verlor das Spiel keineswegs an Spektakel. Die Hoffenheimerinnen kamen besser aus der Kabine und erhöhten den Druck auf die Adlerträgerinnen, unter anderem durch die eingewechselte Selina Cerci. In der 50. Minute erzielte Jill Jannssens den 3:4-Anschlusstreffer für die Hoffenheimerinnen. Doch die Eintracht ließ die Ein-Tor-Führung nur drei Minuten auf sich sitzen. Laura Freigang legte nach starkem Dribbling in den Hoffenheimer Sechzehner quer auf Reuteler, die kurz vor der zurückeilenden Laura Dick an den Ball kam und mit ihrem zweiten Treffer das 5:3 markierte.

Zur 60. Minute war für die Dauerbrennerinnen Blomqvist und Teulings Ausruhen angesagt. Für sie brachte Cheftrainer Arnautis Elisa Senß und die nach Krankheit wieder in den Kader zurückgekehrte Nicole Anyomi. Letztere zeigte ihre Qualität direkt in der ersten Aktion mit Ball: Per Steilpass von Reuteler bedient, umkurvte sie Laura Dick und schloss eiskalt im kurzen Eck zum 6:3 ab.

Danach flachte das Spiel etwas ab. Die Hoffenheimerinnen versuchten immer wieder offensive Nadelstiche zu setzen, die Bälle landeten meist jedoch in den Armen von Lina Altenburg. In der Nachspielzeit wurde den Hoffenheimerinnen noch ein Elfmeter zugesprochen. Ampoorter verwandelte sicher, konnte allerdings nur für eine Ergebniskorrektur sorgen. Der Endstand in einem spektakulären Pokalduell: 6:4 für die Eintracht Frauen – somit auch der souveräne Einzug ins Viertelfinale. Die Auslosung findet am 7. Dezember statt.

Das dritte Achtelfinalspiel innerhalb einer Woche steigt für die Eintracht Frauen am Donnerstag, 20. November im heimischen Stadion am Brentanobad (Anpfiff um 18.30 Uhr) gegen die PSV Eindhoven, dort gewann die Mannschaft von Niko Arnautis das Hinspiel im UEFA Women’s Europa Cup mit 2:1.

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de

 

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