PSV Eindhoven - Eintracht Frankfurt

UEFA Women's Europa Cup 2025/2026 - Achtelfinale, Hinspiel

1:2 (1:0)

Termin: Mi 12.11.2025, 19:00 Uhr
Zuschauer: 800
Schiedsrichterin: Deborah Bianchi (Italien)
Tore: 1:0 Jacobs (21.), 1:1 Freigang (85.), 1:2 Chiba (90.)

 

>> Spielbericht <<

PSV Eindhoven
Eintracht Frankfurt

  • Evrard
  • Frijns
  • Moorrees
  • Bross
  • Chibani
  • Nijstad
  • Strik
  • Rijsbergen
  • Xhemaili
  • R. Jansen
  • Jacobs

 


  • Altenburg
  • Riesen
  • Ivelj
  • Veit
  • Lührßen
  • Gräwe
  • Senß
  • Reuteler
  • Freigang
  • Raso
  • Blomqvist

 

Wechsel
  • Lacroix für Rijsbergen (63.)
  • Ripa für R. Jansen (69.)
  • Janssen für Jacobs (83.)
Wechsel
  • Memeti für Raso (46.)
  • Chiba für Blomqvist (72.)
  • I. Acikgöz für Senß (80.)
  • Teulings für Reuteler (80.)
  • D. Acikgöz für Freigang (90.+1)
Trainer
  • Roeland ten Berge
Trainer
  • Niko Arnautis

 

 

Spätes Glück

Die Eintracht Frauen gewinnen nach Rückstand mit 2:1 bei der PSV Eindhoven und sorgen für eine gute Ausgangssituation im Rückspiel. Teulings mit zwei Assists, Chiba mit der Erlösung.

Mit einer geschlossenen Teamleistung und einem 3:2-Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg im Rücken gingen die Adlerträgerinnen am Mittwochabend in das Achtelfinal-Hinspiel bei der PSV Eindhoven. Im Vergleich zum Erfolg in der Autostadt nahm Cheftrainer Niko Arnautis nur einen Wechsel in seiner Anfangsformation vor. Nicole Anyomi war krankheitsbedingt in Frankfurt geblieben. Für sie stürmte Rebecka Blomqvist als einzige Spitze. Außerdem fehlten Amanda Ilestedt (muskuläre Verletzung im Oberschenkel), Marthine Østenstad und Sophia Winkler (beide Aufbautraining) im Aufgebot.

Die Anfangsviertelstunde gehörte komplett den Adlerträgerinnen, doch sowohl das Querlegen von Laura Freigang (4.) als auch die anschließende Ecke waren nicht von Erfolg gekrönt. Nadine Riesen versuchte es aus der Distanz (15./rechts vorbei) und Freigang brachte durch ein Dribbling in den Strafraum Bewegung in die Eindhovener Hintermannschaft (16./geklärt). Doch der Treffer fiel mit der ersten guten Offensivaktion der Heimmannschaft. Nach einem Ballverlust im Aufbauspiel von Lisanne Gräwe ging es ganz schnell. Die aufmerksame Nina Nijstad brachte den Ball auf das Tor von Lina Altenburg. Die parierte zunächst, war beim Nachschuss von Lore Jacobs jedoch machtlos.

Die Führung war zu diesem Zeitpunkt für die PSV äußerst schmeichelhaft, machte doch die Eintracht das Spiel. Allerdings ließen die Adlerträgerinnen die letzte Konsequenz im Offensivspiel vermissen. Eine Hereingabe von Riesen landete in den Armen von Nicky Evrard (32.), bei einem starken Steilpass von Géraldine Reuteler auf Blomqvist war es ebenfalls die PSV-Torhüterin, die zuerst an den Ball kam. Kurz vor Ende der ersten Hälfte konnte Freigang sich durch geschicktes Aufdrehen von der Gegenspielerin lösen und alleine in den Sechzehner dribbeln, die Heim-Defensive war jedoch zur Stelle und konnte einen Ausgleich verhindern. Mit einem 0:1-Rückstand ging es in die Kabine.

Die nach einer Grätsche in der 30. Minute verwarnte Hayley Raso blieb vor Wiederanpfiff in den Katakomben. Für sie kam Ereleta Memeti ins Spiel, die der Begegnung direkt den Stempel aufdrücken wollte. In den ersten drei Minuten nach der Pause verbuchte sie einen Distanzschussversuch (46./geblockt), holte einen Freistoß raus (47./Lührßen scheitert) und flankte gefährlich in den Sechzehner (47./abgefangen). Der Heimmannschaft fiel in dieser Phase wenig ein und die Eintracht dominierte das Spiel, jedoch fehlte die letzte Durchschlagskraft. So umkurvte Blomqvist nach einem Zuspiel von Freigang die Torfrau der PSV, legte in den Fünfer – der Ball kam jedoch nicht bei einer Mitspielerin an (61.).

20 Minuten vor Schluss brachte Niko Arnautis Remina Chiba für Blomqvist, die bis dahin als Aktivposten in der Offensive aufgetreten war. Die Dominanz der Eintracht nahm in der Folge zu. Memetis Schussversuch aus der Distanz wurde von einer Abwehrspielerin gerade noch abgefälscht (74./knapp vorbei), Chibas Versuch, entscheidend an den Ball zu kommen, scheiterte (75.).

Mit einem Doppelwechsel in der 80. Minute brachte Arnautis Jarne Teulings und Ilayda Açikgöz für Reuteler und Senß. Die eingewechselte Belgierin sorgte fast im Alleingang für den Sieg. Nach einer Flanke auf Laura Freigang, die nur noch einnicken musste (85.), sammelte Teulings den ersten Scorerpunkt im Eintracht-Trikot. Fast dasselbe Bild ergab sich fünf Minuten später, als eine weitere Flanke von Teulings in den SGE-Sechzehner flog. Diesmal war es Remina Chiba, die in der Box goldrichtig stand und den Ball zum 2:1-Siegtreffer über die Linie brachte. Der Auswärtssieg im Achtelfinal-Hinspiel war am Ende hochverdient.

Am Sonntag, 16. November, 14 Uhr, steht für die SGE das nächste Achtelfinale an. Diesmal im DFB-Pokal, es geht im Dietmar-Hopp-Stadion gegen die TSG Hoffenheim.

 

>> Spieldaten <<

 

Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

© text, artwork & code by fg