VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt

Bundesliga 2025/2026 - 10. Spieltag

2:3 (1:2)

Termin: Sa 08.11.2025, 14:00 Uhr
Zuschauer: 4.345
Schiedsrichterin: Riem Hussein (Bad Harzburg)
Tore: 1:0 Bussy (7.), 1:1 Anyomi (26.), 1:2 Freigang (28.), 1:3 Blomqvist (85.), 2:3 Popp (89.)

 

>> Spielbericht <<

VfL Wolfsburg
Eintracht Frankfurt

  • Johannes
  • Wedemeyer
  • Dijkstra
  • Küver
  • Levels
  • Minge
  • Lattwein
  • Huth
  • Peddemors
  • Bussy
  • Popp

 


  • Altenburg
  • Riesen
  • Ivelj
  • Veit
  • Lührßen (37.)
  • Gräwe
  • Senß
  • Reuteler
  • Freigang
  • Raso
  • Anyomi

 

Wechsel
  • Vallotto für Minge (46.)
  • Zicai für Bussy (63.)
  • Beerensteyn für Peddemors (63.)
  • Kielland für Lattwein (73.)
  • Bjelde für Huth (85.)
Wechsel
  • Blomqvist für Anyomi (63.)
  • Teulings für Raso (63.)
  • Markou für Senß (87.)
Trainer
  • Stephan Lerch
Trainer
  • Niko Arnautis

 

 

Auswärtssieg in der Autostadt

Die Eintracht Frauen drehen ein wildes Auswärtsspiel in Wolfsburg und gewinnen 3:2. Altenburg hält einen Elfmeter, Blomqvist trifft bei ihrer Rückkehr.

Cheftrainer Niko Arnautis nahm im dritten Spiel der Eintracht Frauen innerhalb von sechs Tagen einen Systemwechsel vor. Statt der gewohnten 4-1-2-1-2-Formation, trat die Startelf in einem 4-2-3-1 an. Im Vergleich zum Unentschieden gegen den 1. FC Köln unter der Woche, bei dem Amanda Ilestadt aufgrund einer Oberschenkelverletzung nach 42 Minuten ausgewechselt werden musste, spielte Noemi Ivelj von Anfang an in der Innenverteidigung. Auf der Doppelsechs agierten Elisa Senß und Lisanne Gräwe. Laura Freigang wurde links flankiert von Géraldine Reuteler und Hayley Raso auf der rechten Seite, die ihr Startelfdebüt in der Bundesliga feierte. Als alleinige Spitze agierte Nicole Anyomi. Die angeschlagene Ainhoa Alguacil, die sich im Aufbautraining befindende Marthine Østenstad und die verletzte Sophia Winkler fehlten im Aufgebot. Außerdem war Lea Paulick nach Beschwerden an der Hand in Frankfurt geblieben.

Die Eintracht startete selbstbewusst und sorgte für die ersten Torschüsse durch Reuteler (2.) und Senß (5.), die jeweils jedoch keine Gefahr für die Ex-Adlerträgerin Stina Johannes im VfL-Tor darstellten. Die erste richtige Offensivaktion der Wolfsburgerinnen jedoch brachte direkt die Führung der Hausherrinnen. Janou Levels behauptete den Ball auf der linken Seite und schickte mit einem Steilpass Kessya Bussy auf die Reise. Die Stürmerin hatte plötzlich die komplette Eintracht-Abwehr im Rücken und konnte allein auf die herauseilende Lina Altenburg zu laufen. Mit einem Chipball veredelte die Französin den Angriff.

Die Eintracht reagierte in den Folgeminuten leicht geschockt, konnte sich weiterer Angriffe durch die Wolfsburgerinnen jedoch erwehren. In der 26. Minute kam es dann zur Standardsituation aus vermeintlich aussichtsloser Situation. Nina Lührßens von der rechten Seite flog weit in den Sechzehner hinein auf die Fünf-Meter-Linie. Dort konnte die perfekt eingelaufene Nicole Anyomi den Ball direkt zum Ausgleich verwandeln. Nur drei Minuten später sammelte Hayley Raso ihren ersten Scorerpunkt im Eintracht-Trikot, als sie, von Elisa Senß auf die Reise geschickt, den Ball in die Mitte spielte. Anyomi verpasste, doch die mitgelaufene Laura Freigang war zur Stelle und brachte die SGE in Führung.

Die Wolfsburgerinnen ließen sich vom Spielstand nicht beeindrucken und setzten die Eintracht weiter unter Druck. Ein Schuss aufs Eintracht-Tor wurde von Lührßen erst mit der Hand, dann mit dem Kopf von der Linie geklärt. Die Folge: Elfmeter und Platzverweis für die Außenverteidigerin. Janina Minge setzte den Strafstoß unten rechts, Lina Altenburg tauchte ab und parierte. Die Eintracht blieb damit bis zur Halbzeit in Führung.

In Unterzahl ging es für die Eintracht in die zweite Hälfte, was eine Systemumstellung auf 4-4-1 mit Reuteler als Außenverteidigerin und Freigang als einzige Spitze zur Folge hatte. Die Adlerträgerinnen stemmten sich mit allem was sie hatten gegen die anlaufenden Gastgeberinnen und ließen sich weder durch Vallotto (48./Kopfball), noch durch Popp (54./ drüber). Vor allem Lina Altenburg hielt die Eintracht durch wichtige Paraden in Führung.

Trotz einzelner Nadelstiche der SGE war es immer wieder der VfL, der den Ball behauptete. Vor allem Popp brachte die SGE dabei immer wieder in Bedrängnis. Und die, bis dahin eh schon verrückte, Spielgeschichte erhielt noch ein weiteres Kapitel: Rebecka Blomqvists, die in der 65. Minute für Anyomi kam, erhöhte zwanzig Minuten später durch einen Konter auf 3:1. Kurz darauf saß ein Versuch von Popp dann (3:2/ 90.) - doch die Eintracht konnte die Führung in der Nachspielzeit mit starker Mannschaftsleistung über die Zeit bringen.

Nach drei Bundesligaspielen in Folge heißt es nächste Woche wieder "Eintracht Frankfurt International!". Die Adlerträgerinnen reisen im Achtelfinale des UEFA Women's Europa Cup nach Eindhoven. Das Hinspiel findet am 12.11.2025 um 19 Uhr auf dem PSV Campus de Herdgang statt.

 

>> Spieldaten <<

 

Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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