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Hamburger SV - Eintracht
Frankfurt |
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Bundesliga 2025/2026 - 8. Spieltag
0:4 (0:1)
Termin: So 02.11.2025, 15:00 Uhr
Zuschauer: 6.010
Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim)
Tore: 0:1 Ilestedt (22.), 0:2 Senß (55., Elfmeter), 0:3 Freigang (69.), 0:4 Gräwe (83.)
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Eintracht Frankfurt |
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| Vier Tore im Volkspark Die Eintracht Frauen gewinnen mit 4:0 beim Hamburger SV und holen den ersten Bundesligaauswärtssieg der Saison. Laura Freigang und Lisanne Gräwe erzielen ihre ersten Saisontore in der Bundesliga. Die Eintracht-Startelf blieb im Vergleich zum Heimsieg gegen Werder Bremen vor der Länderspielpause weitgehend gleich. Einzig Géraldine Reuteler schonte Cheftrainer Niko Arnautis - für sie spielte Elisa Senß von Anfang an. Die angeschlagene Ainhoa Alguacil, die sich im Aufbautraining befindende Marthine Østenstad und die verletzte Sophia Winkler fehlten im Aufgebot. Außerdem war Lea Paulick nach Beschwerden an der Hand in Frankfurt geblieben. Die erste Viertelstunde gehörte den Gastgeberinnen, die angesichts der Kulisse im Hamburger Volksparkstadion vor 6.010 Zuschauern hochmotiviert in die Partie gingen. Die Abwehr um Amanda Ilestedt und Jella Veit konnte die Hamburgerinnen jedoch souverän vom eigenen Tor fernhalten. Für die Eintracht dauerte es bis zur 21. Minute, ehe die erste hochkarätige Torchance zu Buche stand. Die von Nicole Anyomi bediente Rebecka Blomqvist lief alleine auf Larissa Haidner im HSV-Tor zu und schloss halbhoch rechts ab. Haidner konnte zur Ecke klären - die gleichzeitig die Führung für die SGE bedeutete. Denn wieder war es Amanda Ilestedt, die nach der Flanke am höchsten stieg und den Eckball per Kopf im langen Eck unterbringen konnte (23.). Die Führung der Eintracht war zu diesem Zeitpunkt zwar nicht zwingend, gab den Adlerträgerinnen allerdings die nötige Spielsicherheit um weiter Druck auf das Hamburger Tor auszuüben. Zum Beispiel durch Nicole Anyomi, die nach einem starken Dribbling von Victoria Schulz im Sechzehner umgerissen wurde - ein Elfmeterpfiff blieb zum Unverständnis der Eintracht Bank aus. Die Gäste konnten in der ersten Hälfte keine nennenswerten Akzente setzen. So ging es mit einer 1:0-Führung in die Kabine. Einen Elfmeterpfiff gab es nach dem Seitenwechsel dann beim zweiten Aufeinandertreffen Anyomis mit einer HSV-Spielerin im Strafraum der Gastgeberinnen. Diesmal war es Annalena Wucher, die sich gegen die deutsche Nationalspielerin nur mit einem Foul zu helfen wusste. Den fälligen Strafstoß verwandelte Elisa Senß kaltschnäuzig links unten (55.). Dreizehn Minuten später war es dann Laura Freigang, die nach einem Steilpass aus der eigenen Hälfte frei auf das HSV-Tor zurennen konnte. Mit drei Verteidigerinnen im Rücken und unter Bedrängnis blieb sie jedoch eiskalt vor Larissa Haidner und verwandelte rechts unten zum 3:0 (68.). Es war das erste Bundesligator der laufenden Saison für Freigang. Und die Eintracht ließ nicht locker, profitierte aber auch von einem Fehler der Hamburger Torhüterin. Aus 30 Metern Distanz hielt Lisanne Gräwe einfach mal drauf. Larissa Haidner griff daneben und war zum 4:0 geschlagen. Danach verwalteten die Adlerträgerinnen das Spiel in Überzahl, denn die Hamburgerin Victoria Schwalm musste in der 87. Minute verletzt vom Platz. Letztlich blieb es bei einem verdienten 4:0 für die Eintracht. Cheftrainer Niko Arnautis: „Wir sind sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben und auch zu Null gespielt haben. Wir waren mit der ersten Halbzeit nicht ganz zufrieden. Da haben die Griffigkeit und Genauigkeit im Passspiel gefehlt. Danach hatten wir aber auch eine gute Chance und machen mit einer zweiten starken Aktion das Tor. In der Halbzeit haben wir klar angesprochen, dass das nicht das Gesicht war, was wir von uns erwarten. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir immer mehr Sicherheit bekommen und am Ende dann auch souverän gewonnen. Nach der Länderspielpause war der Sieg hier sehr wichtig. Der Fortschritt ist, dass wir auch eine Phase, in der es nicht ideal gelaufen ist, überstanden haben und ohne Gegentor geblieben sind. Am Ende sind wir glücklich und froh vor dieser tollen Kulisse erfolgreich gewesen sein zu können." Für die Adlerträgerinnen geht es direkt weiter im Bundesligageschäft. Am Mittwoch kommt der 1. FC Köln ins Stadion am Brentanobad.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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