Eintracht Frankfurt - SV Werder Bremen

Bundesliga 2025/2026 - 7. Spieltag

2:0 (2:0)

Termin: So 19.10.2025, 14:00 Uhr
Zuschauer: 3.394
Schiedsrichterin: Angelika Söder (Schwarzenbruck)
Tore: 1:0 Blomqvist (33.), 2:0 Anyomi (40.)

 

>> Spielbericht <<

Eintracht Frankfurt
SV Werder Bremen

  • Altenburg
  • Riesen
  • Ilestedt
  • Veit
  • Lührßen
  • Reuteler
  • Gräwe
  • Memeti
  • Blomqvist
  • Freigang
  • Anyomi

 


  • El Sherif
  • Weiß
  • Ulbrich
  • H. Nemeth
  • D'Angelo
  • Wirtz
  • Sternad
  • Hausicke
  • Mühlhaus
  • Wieder
  • Papai

 

Wechsel
  • Senß für Blomqvist (72.)
  • Teulings für Memeti (82.)
  • Chiba für Anyomi (82.)
Wechsel
  • Arfaoui für Wieder (46.)
  • Desic für Papai (63.)
  • Beck für Hausicke (63.)
  • Wichmann für Weiß (80.)
  • Walkling für Wirtz (83.)
Trainer
  • Niko Arnautis
Trainer
  • Friederike Kromp

 

 

Mit weißer Weste in die Länderspielpause

Die Eintracht Frauen gewinnen mit 2:0 gegen den SV Werder Bremen und bleiben in der Google Pixel Frauen-Bundesliga zu Hause ungeschlagen. Für die Tore sorgten Rebecka Blomqvist und Nicole Anyomi.

Im Vergleich zum 1:0-Auswärtssieg und dem Weiterkommen beim 1. FC Slovácko unter der Woche rotierte Cheftrainer Niko Arnautis seine Stammspielerinnen wieder zurück in die Startelf. Nadine Riesen, Jella Veit und Nina Lührßen kehrten in die Defensive zurück, Lisanne Gräwe und Géraldine Reuteler bearbeiteten das Mittelfeld, Nicole Anyomi und Rebecka Blomqvist stürmten. Die angeschlagene Ainhoa Alguacil, die sich im Aufbautraining befindende Marthine Østenstad und die verletzte Sophia Winkler fehlten im Aufgebot.

Die Eintracht zeigte im vierten Heimspiel der Saison von Anfang an, warum sie in der Liga zu Hause noch ungeschlagen ist und machte Druck auf das Tor der Bremerinnen. Die erste Chance durch Ereleta Memeti hätte fast die Führung gebracht. Nach einem Foul an Rebecka Blomqvist trat die deutsch-kosovarin aus 17 Metern zum Freistoß an und setzte den Ball an die Latte (6.). Knapp zehn Minuten später war es Blomqvist selbst, die die Bremer Torhüterin Mariella El Sherif weit aus dem Tor zwang. Nach einem starken Dribbling versuchte es die Schwedin mit dem Chipball aus 15 Metern, die Torhüterin verhinderte jedoch Schlimmeres (16.). Die Gäste brachten sich vor allem durch Standards in aussichtsreiche Positionen, konnten allerdings abgesehen von Ecken und Flankenversuchen nach Freistößen keine Gefahr für das Tor von Lina Altenburg ausstrahlen.

In der 34. Minute konnte Blomqvist den Fehlschuss wieder gutmachen. Nach einem Abschluss von Memeti kam es zu wilden Szenen im Werder-Strafraum. El Sherif ließ abprallen, Anyomis Nachschuss blieb ebenfalls an der Keeperin hängen und landete bei Blomqvist. Auch die brauchte zwei Versuche - schlussendlich lag der Ball dann aber zur 1:0-Führung im Tor. Die beim Führungstreffer noch glücklose Anyomi konnte sich dann in der 40. Minute in die Torschützenliste eintragen. Memeti dribbelte vor das Werder-Tor, zog drei Spielerinnen auf sich und bediente die mitgelaufene deutsche Nationalspielerin mustergültig. Anyomi musste nur noch einschieben - 2:0. Mit einer verdienten Führung ging es in die Pause.

Direkt nach Wiederanpfiff holte sich Géraldine Reuteler nach hartem Einsteigen die gelbe Karte. Danach drängten die Hessinnen auf das dritte Tor, während Bremen defensiv stark gefordert war. Niko Arnautis brachte Elisa Senß für Rebecka Blomqvist und setzte so auf mehr Stabilität im Mittelfeld. Bremen versuchte über Konter Nadelstiche zu setzen, blieb jedoch meist harmlos. Die einzigen gefährlichen Situationen ergaben sich auf beiden Seiten aus Standards. Larissa Mühlhaus prüfte Lina Altenburg aus 40 Metern direkt (66.). Memeti kam mit einem direkten Freistoß aus 30 Metern nicht an El Sherif vorbei (77.). Werder versuchte es gegen Ende des Spiels noch einmal mit hohen Flanken, die jedoch von der Eintracht-Defensive um Amanda Ilestedt (90. / Kopfball) abgefangen werden konnte. Die Gäste fanden bis zum Schlusspfiff keine Mittel, um den Rückstand zu verkürzen. So sicherte sich Eintracht Frankfurt mit einer konzentrierten Leistung einen verdienten 2:0-Heimsieg

Nach diesem intensiven Saisonstart geht es nun erst einmal in die Länderspielpause. Insgesamt 17 Adlerträgerinnen werden in den U- und A-Nationalmannschaften für ihr Land unterwegs sein. Das nächste Pflichtspiel für die Eintracht findet dann am 2. November in Hamburg statt.

 

>> Spieldaten <<

 

Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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