1. FC Slovácko - Eintracht Frankfurt

UEFA Women's Europa Cup 2025/2026 - Playoff, Rückspiel

0:1 (0:1)

Termin: Mi 15.10.2025, 19:00 Uhr
Zuschauer: 1.260
Schiedsrichterin: Rasa Grigone (Litauen)
Tore: 0:1 Ilestedt (45. +1)

 

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1. FC Slovácko
Eintracht Frankfurt

  • Zelenkova
  • Gouvin
  • Blahova
  • Jelinkova
  • Ohlidalova
  • Jancarova
  • Jones
  • Bartosova
  • Krejcova
  • Thibodaux
  • Strizova

 


  • Altenburg
  • Wolter
  • Ilestedt
  • Ivelj
  • D. Acikgöz
  • Memeti
  • I. Acikgöz
  • Teulings
  • Raso
  • Freigang
  • Chiba

 

Wechsel
  • Jonasova für Jancarova (60.)
  • Vojtkova für Krejcova (70.)
  • Hruzikova für Thibodaux (82.)
  • Buckova für Strizova (82.)
Wechsel
  • 46. Markou für Ilestedt
  • 62. Riesen für Memeti
  • 68. Blomqvist für Freigang
  • 84. Lührßen für D. Acikgöz
Trainer
  • Michaela Daneckova
Trainer
  • Niko Arnautis

 

 

Makellos ins Achtelfinale

Mit einem 1:0-Auswärtssieg beim 1. FC Slovácko behalten die Adlerträgerinnen im UEFA Women's Europa Cup eine weiße Weste und ziehen verdient ins Achtelfinale ein. Ilestedt ebnet den Weg per Kopf.

Das Rückspiel in der zweiten Qualifikationsrunde zum UEFA Women's Europa Cup im Mestský fotbalový stadion Miroslava Valenty zu Uherské HradišteIm Vergleich zur Auswärtsniederlage in der Bundesliga gegen Freiburg rotierte Cheftrainer Niko Arnautis einmal kräftig durch. In der auf acht Positionen veränderten Startelf standen einzig Torhüterin Lina Altenburg, Innenverteidigerin Amanda Ilestedt und Kapitänin Laura Freigang weiterhin von Beginn an auf dem Platz. Neu im ersten Aufgebot waren Noemi Ivelj, Pia-Sophie Wolter, Dilara Açikgöz in der Abwehr, das Mittelfeld komplettierten Jarne Teulings, Ilayda Açikgöz und Erëleta Memeti. Zum ersten Mal von Anfang an in der Doppelspitze liefen Remina Chiba und Hayley Raso auf. Die angeschlagene Ainhoa Alguacil, die sich im Aufbautraining befindende Marthine Østenstad und die verletzte Sophia Winkler fehlten im Aufgebot.

Die frisch zusammengestellte Startelf konnte sich in der Anfangsphase der Partie in Ruhe sortierten, zeigte jedoch auch direkt, welche Dynamik sie entfalten konnte. Nachdem Pia Wolter eine Defensivaktion in der eigenen Hälfte dazu nutzte Erëleta Memeti zu bedienen, stieß die kosovarische Nationalspielerin tief in die tschechische Hälfte vor und bediente die mitgelaufene Hayley Raso - die erste Offensivaktion der Eintracht endete jedoch in den Armen von Anezka Zelenkova im FCS-Tor (10.). Knapp vier Minuten später war es wieder Raso, die sich diesmal als Vorlagengeberin auf Freigang versuchte. Ihr Schuss aus der Drehung wurde von Zelenkova jedoch abgelenkt. Die anschließende Ecke landete bei Amanda Ilestedt (15. / Kopfball vorbei). Die gesamte erste halbe Stunde ergab sich dasselbe Bild: Slovácoko stand tief in der eigenen Hälfte, die Eintracht lief an, konnte den tschechischen Abwehrriegel jedoch nicht knacken.

Auch Memetis Direktschuss aus 20 Metern konnte keine Gefahr anrichten (29. / links vorbei). Die ersten beiden Offensivaktionen der Gäste konnten in der 32. Minute verbucht werden, als Krejcová einen missglückten Aufbaupass der Eintracht direkt auf das Tor zurückschoss (weit links vorbei) und eine Flanke in den Frankfurter Strafraum in den Armen von Lina Altenburg landete. Für den einzigen Aufreger des ersten Durchgangs sorgte die motivierte Ilayda Açikgöz, die eine Gegenspielerin im Mittelfeld so bearbeitete, dass die litauische Schiedsrichterin sich gezwungen sah eine frühe Gelbe Karte zu verteilen (34.). In der 43. Minute war es noch einmal Raso, die die Eintracht nach Vorlage von Chiba fast in Führung gebracht hätte (Schuss links vorbei). Die anschließende Ecke von Memeti verlängerte Chiba gefährlich auf den langen Pfosten, Zelenková konnte den flachen Ball jedoch in höchster Not von der Linie kratzen. Mit der letzten Aktion der ersten Hälfte war es dann Amanda Ilestedt, die nach einer Ecke von Memeti völlig frei zum Kopfball kam und die 1:0-Halbzeitführung sicher stellte.

Die Torschützin Ilestedt hatte zur Halbzeit ihren Soll erfüllt und durfte nach der Pause in der Kabine bleiben. Für sie kam Eleni Markou zu ihrem Debüt im Europa Cup. Die Anfangsphase der zweiten Hälfte tat es der ersten gleich und verlief weitgehend ruhig. Interessantes Novum: In der 62. Spielminute wechselte Arnautis abermals und brachte Nadine Riesen für Erëleta Memeti. Zum ersten Mal in einem Pflichtspiel bestand die Innenverteidigung für die letzte halbe Stunde aus Eleni Markou und Pia Wolter. Die Eintracht hatte das Spiel in der Folge komplett im Griff, konnte allerdings nach vorne auch keine nennenswerten Akzente mehr setzen. Ivelj (72.) und die eingewechselte Blomqvist (84.) versuchten es mit Schüssen, die jeweils von gegnerischen Beinen verhindert wurden. Auch die umtriebige Raso versuchte es noch einmal direkt (89.), konnte Zelenkova jedoch nicht überwinden. Es blieb letztlich beim glanzlosen aber hochverdienten 1:0.

Cheftrainer Niko Arnautis freute sich über das Weiterkommen und die Unterstützung der Fans: "Wir haben heute, nach acht Änderungen in der Startelf, eine sehr ordentliche Leistung gezeigt. Uns war es wichtig hier zu Null zu gewinnen und in die nächste Runde einzuziehen und das haben wir bravourös gemacht. Ich freue mich besonders, dass so viele Fans den langen Weg hier her auf sich genommen haben. Großes Dankeschön an alle, die hier waren! Wir freuen uns auch gemeinsam mit ihnen weiter durch Europa zu reisen."

Wo die Reise weitergeht entscheidet sich am Freitag, 17. Oktober 2025 um 13 Uhr in Nyon. Dort wird ausgelost, gegen wen Eintracht Frankfurt im Achtelfinale des UEFA Women's Europa Cup antreten wird. Außerdem wird neben den Achtelfinal-Paarungen auch der restliche Turnierbaum ausgelost.

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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