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TSG Hoffenheim - Eintracht
Frankfurt |
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Bundesliga 2025/2026 - 2. Spieltag
3:0 (0:0)
Termin: So 14.09.2025, 18:30 Uhr
Zuschauer: 1.412
Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer (Viechtach)
Tore: 1:0 Cerci (49.), 2:0 Cerci (67.), 3:0 Natter (90.+3)
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Eintracht Frankfurt |
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| Niederlage in Hoffenheim Im zweiten Spiel der noch jungen Bundesliga-Saison verlieren die Eintracht Frauen erstmals, mit 0:3 (0:0) gegen die TSG Hoffenheim. Nach der knappen 1:2-Niederlage in der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Women's Champions League gegen Real Madrid veränderte Chefcoach Niko Arnautis die Startelf auf gleich sechs Positionen. Lea Paulick, Remina Chiba und Pia-Sophie Wolter rückten für Lina Altenburg, Nicole Anyomi und Nadine Riesen in die erste Elf. Noemi Ivelj, Jarne Teulings und Rebecka Blomqvist feierten außerdem ihre Startelf-Debüts in einem Pflichtspiel. Theodoros Dedes auf Hoffenheimer Seite änderte seine erste Elf im Vergleich zum Bundesliga-Auftakt gegen Jena nur auf einer Position (Lisa Doorn für Lisann Kaut). Die ersten Aktionen der Partie gehörten den Gastgeberinnen, die nach einem 4:1-Auftakterfolg gegen Jena ordentlich Mut getankt hatten. Nachdem die SGE sich hinten allerdings sortiert hatte, ging das Spiel in der ersten halben Stunde nur noch in eine Richtung – auf das Tor von TSG-Keeperin Laura Dick. Die erste von vielen Möglichkeiten hatte Géraldine Reuteler, die vor dem Hoffenheimer-Tor unbedrängt zum Schuss kam (7.). Remina Chiba war es, die sechs Minuten später mit einem beherzten Abschluss die mit einem Schuss aus halbrechter Position die nächste Glanzparade zu Tage förderte (13.). Als Dominika Grabowska nach einem ungestümen Einsatz die Gelbe Karte sah, kam Eintracht-Freistoßspezialistin Nina Lührßen aus 18 Metern zentraler Position zum Zug, setzte den Ball allerdings knapp rechts am Tor vorbei (19.). Dass die Hoffenheimerinnen sich vor allem auf das Verteidigen konzentrierten, äußerte sich in der zweiten Gelben Karte. Ein Aktivposten für die SGE war Remina Chiba, die sowohl als Flankengeberin, als auch als Unruhefaktor im Hoffenheimer Strafraum agierte. Lea Paulick im Eintracht-Tor kam in der ersten Hälfte nur einmal in nennenswerte Bedrängnis, als Grabowskas Freistoß aus 30 Metern knapp über die Latte rutschte (32.). Auf der Gegenseite war es abermals Laura Dick, die Schlimmeres verhindern konnte als Blomqvist, von Laura Freigang auf die Reise geschickt, alleine im TSG-Strafraum auftauchte (39.). Bis zur Halbzeit waren es dann noch einmal Chiba (43.) und Blomqvist (45.), die Druck auf das Hoffenheimer Tor ausübten, den Ball allerdings nicht unterbringen konnten. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Kraichgauerinnen dann jedoch ein komplett anderes Gesicht – und gingen in Führung. Die auf der linken Seite durchgestartete Jill Jannsens flankte auf Nationalstürmerin Selina Cerci, die aus kurzer Distanz nur noch einnicken musste (49.). Strammer Schuss von Kössler aus 20 Metern – Ilestedt klärte per Kopf (51.). Cheftrainer Arnautis reagierte auf den schwachen Start in Halbzeit zwei mit einem Doppelwechsel: Ereleta Memeti und Nicole Anyomi kamen für Jarne Teulings und Remina Chiba (59.). Mit der Einwechslung von Anyomi kam direkt auch Bewegung in das Frankfurter Offensivspiel, knappe 30 Sekunden nach ihrer Einwechslung fiel ihr der Ball vor die Füße, Laura Dick war jedoch abermals zur Stelle. Trotz anhaltendem Druck durch die Eintracht konnten sich die Hoffenheimerinnen vor 1.412 Zuschauerinnen und Zuschauern immer wieder vor das Tor von Lea Paulick kombinieren. In der 67. Minute war es dann abermals Selina Cerci, die, von Melissa Kössler bedient, zum 2:0 einschieben konnte. In der Schlussviertelstunde versuchten sich die Eintracht Frauen noch einmal an das Hoffenheimer Tor anzunähern. Drei Ecken von Memeti (77., 80., 86.) konnten von Laura Dick aus der Luft gepflückt werden. Die Eintracht probierte es zwar, konnte aber kaum Akzente setzen. Auf der Gegenseite sorgte Linda Natter für die Entscheidung. Die gerade eingewechselte Hoffenheimerinnen machte mit dem 3:0 in der Schlussminute ins verwaiste Eintracht-Tor den Deckel drauf. Damit endet die Serie von sieben Partien ohne Niederlage gegen die TSG Hoffenheim. Stimmen zum Spiel Niko Arnautis: „Glückwunsch an die TSG zum Sieg heute. Das Spiel ist für mich schnell zusammengefasst. Trotz der vielen Veränderungen in der Startelf haben wir in der ersten Halbzeit richtig guten Fußball gespielt. Wir hatten das Spiel komplett unter Kontrolle, mit dem Ball als auch gegen den Ball haben wir viel richtig gemacht. Die Mannschaft hat sich zahlreiche Torchancen herausgespielt, vier, fünf hochkarätige, davon auch Eins-gegen-Eins-Situationen gegen die Torhüterin. Das Einzige, was wir uns vorwerfen müssen, ist, dass wir zur Halbzeit nicht 2:0, 3:0 oder sogar 4:0 führen. Das war das Manko. Diese Überlegenheit hätten wir in Tore ummünzen müssen. In der zweiten Halbzeit wurden wir dann kalt erwischt bei einem Konter, den wir nicht mit letzter Konsequenz verteidigen. Die beiden anderen Tore waren individuelle Fehler, die passieren können, aber natürlich nicht dürfen. Und so steht am Ende ein Ergebnis, mit dem wir leben müssen und werden. Aus dem Spiel müssen wir einiges für uns mitnehmen.“ Laura Freigang: „Wir haben in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir hatten sechs Wechsel in der Startelf, das hat man aber gar nicht gemerkt. Wir haben uns viele Chancen rausgespielt aber am Ende halt das Tor nicht gemacht. Dann kriegen wir extrem bittere zwei Gegentore. Das Hoffenheim gute Einzelspielerinnen hat, das wussten wir – aber ich glaube heute müssen wir uns ankreiden lassen, dass wir aus unserer Dominanz nichts gemacht haben. Dann kann es im Fußball immer passieren – wenn es Null zu Null steht ist nichts entschieden und dass wir dann drei Dinger kriegen kann ich selbst noch nicht ganz fassen, aber das müssen wir mitnehmen und draus lernen. Viel mehr kann man dazu glaube ich nicht sagen. Mit Blick auf die kommenden Tage ist die Niederlage heute scheißegal für das Spiel gegen Real. Am Donnerstag ist wieder alles auf Null gestellt. Wir gehen mit einem Tor Rückstand rein, aber das ist völlig egal. Wir haben im Hinspiel gesehen, was wir können, wir haben auch heute gesehen, was wir können – dann müssen wir das auch mitnehmen und auf die Ergebnisse für diese Woche dann nicht so viel Wert legen."
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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