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Eintracht Frankfurt -
VfB Stuttgart |
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Bundesliga 2025/2026 - 34. Spieltag
2:2 (0:2)
Termin: Sa 16.05.2026, 15:30 Uhr
Zuschauer: 59.400
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Tore: 0:1 Chema (10.), 0:2 Nartey (45.+4), 1:2 Burkardt (72., Elfmeter), 2:2 Burkardt (90.+2, Elfmeter)
| Eintracht Frankfurt |
VfB Stuttgart |
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| Remis zum Abschluss Die Eintracht trennt sich nach zwei Strafstoßtoren des eingewechselten Burkardt (72./90.+2) mit 2:2 (0:2) vom VfB Stuttgart und beendet die Saison auf Platz acht. Aufseiten der Eintracht gab es drei Veränderungen im Vergleich zum 2:3 im Auswärtsspiel gegen Dortmund. Mario Götze, Jean-Mattéo Bahoya und Rasmus Kristensen rückten für Arthur Theate, Farès Chaibi und Mo Dahoud in die Anfangsformation. Kristensen hatte verletzungsbedingt von dem Trio am längsten nicht begonnen, zuvor am 14. Februar. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß wechselte im Vergleich zum 3:1 gegen Leverkusen nicht. Die Eintracht begann vor 59.400 Zuschauern wie gewohnt zuletzt mit Viererkette, Ellyes Skhiri in seinem 200. Bundesligaspiel als alleinigem Sechser und Arnaud Kalimuendo in der Spitze. Dieser war an der ersten Gelegenheit für die Eintracht beteiligt, als das Leder über Ritsu Doan und den Franzosen auf die linke Seite verlagert wurde und Bahoya schließlich an Alexander Nübel scheiterte (3.) – ebenso wie fünf Minuten später Doan (8.). Im Gegenzug prüfte Chris Führich Michael Zetterer (8.), der VfB blieb in der Frankfurter Hälfte und kam zu zwei Ecken hintereinander. Die zweite, getreten von Führich, fand den Kopf vom am höchsten steigenden Chema Andrés – 0:1 (10.). Nach 16 Minuten musste Bahoya verletzungsbedingt vom Platz, Ansgar Knauff kam für ihn in die Partie. Die Eintracht mühte sich weiter, umgehend den Ausgleich zu erzielen. Can Uzun lief von der Mittellinie an, dribbelte an einigen Gegenspielern vorbei und kam aus spitzem Winkel zum Abschluss. Nübel blockte den Ball zur Ecke (22.). Der VfB hatte zu diesem Zeitpunkt zwar ein wenig mehr Ballbesitz, konstant rund 55 Prozent, fiel aber im Strafraum der Gastgeber kaum auf. Nikolas Narteys Kopfball war leichte Beute für Zetterer (34.), Ramon Hendriks‘ Versuch aus 20 Metern nach einer abgewehrten Ecke strich über den Querbalken (37.). Aber auch die Eintracht hatte offensiv nicht viele Aktionen, es kamen zu wenig Tempo und zu viele Ungenauigkeiten in die Offensivbemühungen. Elf waren es im Strafraum bis zur Halbzeit, drei Torschüsse auf den Kasten von Nübel entstanden daraus. Die Eintracht zog nach der 40. Minute nochmal an, das Tor fiel aber auf der anderen Seite. Der VfB konnte sich ungehindert durchs Mittelfeld kombinieren, am Schluss legte Deniz Undav clever auf Nartey ab und der Däne traf quasi mit dem Pausenpfiff zum 0:2 (45.+4). Zur zweiten Halbzeit brachte Albert Riera Farès Chaibi für Kalimuendo, nach nicht mal zwei Minuten sah der Algerier bereits die Gelbe Karte (47.). Die Kontrolle über die Partie hatten derweil die Schwaben. Jonathan Burkardt und Mo Dahoud mit seinem letzten Einsatz für die Eintracht kamen nach 60 Minuten für Uzun und Götze, danach ging es wieder etwas öfter in Richtung Stuttgarter Gehäuse. Chaibi scheiterte am reaktionsschnell reagierenden Nübel in der kurzen Ecke (68.), ehe Nübel Burkardt zu Fall brachte und die Eintracht den berechtigten Elfmeter erhielt. Der Gefoulte ließ sich nicht zweimal bitten und markierte den 1:2-Anschlusstreffer (72.). Es war sein zwölftes Tor in dieser Spielzeit. Der Treffer schien den Adlerträgern Oberwasser zu geben, der Druck auf das Stuttgarter Gehäuse nahm zu. Burkardt nahm das Leder aus 16 Metern direkt – vorbei (78.). Nur rund 40 Sekunden später tauchte Zetterer rechtzeitig ab, als Jamie Leweling abgezogen hatte (79.). In der Schlussphase konnte die Eintracht kaum noch Akzente setzen. Weil auch der VfB aufgrund der Ergebnisse auf den anderen Plätzen auf einen sicheren vierten Tabellenplatz zusteuerte, plätscherte die Partie dahin. Bis Chema die Hand im Strafraum nutzte und Burkardt auch den zweiten Elfmeter des Nachmittags verwandelte (90.+2). Chaibi hatte dann sogar noch die Chance zum Siegtreffer, Nübel fing die Kugel (90.+4). Nach dem Freiburger Sieg und der Augsburger Niederlage beendet die Eintracht die Spielzeit 2025/26 damit auf dem achten Rang. Das bedeutet: Die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb wurde verpasst. Stimmen zum Spiel Sportvorstand Markus Krösche: Wir sind mit Blick auf die gesamte Saison enttäuscht. Unser ausgesprochenes Ziel war vor Saisonbeginn ganz klar, uns erneut für das internationale Geschäft zu qualifizieren. Das haben wir nicht erreicht, das haben wir aber auch nicht heute verspielt. Die Reaktion in der zweiten Hälfte war gut. Über die letzten Wochen und Monate haben wir aber unsere Qualität nicht auf den Platz bekommen und waren nicht stabil genug. Wir waren zu schwankend. Wir lassen das Spiel nun erst einmal sacken, dann gehen wir in die Analyse. Cheftrainer Albert Riera: Ich danke den Fans. In einer schwierigen Saison waren sie bis zum Ende bei uns, auch wenn wir das Saisonziel nicht erreicht haben. Sie haben gezeigt, dass sie hinter dem Team und dem Klub stehen. Ich akzeptiere die Kritik und wir müssen den Resetknopf drücken. Wir bleiben positiv, geben unser Bestes und müssen Dinge besser machen. Zum Beispiel mit mehr Tempo spielen. Ich kann versprechen, dass wir das Beste für die Gruppe machen und organisieren werden, um Spiele zu gewinnen. Nur darum geht es. Diese Saison war ein Schritt zurück, aber jetzt versuchen wir, wieder nach vorne zu kommen. Wie es weitergeht, werden wir in den nächsten Tagen sehen. Mario Götze: Hinten raus haben wir noch einmal alles reingeworfen, wir hatten Energie auf dem Platz und trotz des 0:2 hat sich keiner aufgegeben. Zu Hause zu spielen ist immer besonders, dann auch gegen den VfB Stuttgart, für den es ebenfalls um alles ging. Wir haben es nicht geschafft, über 34 Spieltage hinweg – auch mit der Champions League und dem gesamten Programm – konstant Leistung zu bringen. Das müssen wir uns vorwerfen und ankreiden lassen. Es ist schade. Es geht immer darum, Leistung zu bringen und Spiele zu gewinnen. Es ist für niemanden zufriedenstellend. Jeder muss sich an die eigene Nase fassen, wir werden die Themen analysieren. Jonathan Burkardt: Unsere Fans haben uns über die gesamte Saison toll unterstützt. Wir haben die Unterstützung nicht zurückgezahlt, das muss man klar sagen. Wir haben eine schlechte Saison gespielt. Es ist enttäuschend für alle, dass wir nicht international spielen. Sebastian Hoeneß (Cheftrainer VfB Stuttgart): Am Ende machen wir es nochmal spannend. Wir wussten nach dem 2:1, dass selbst eine Niederlage reicht. Daher sind die Gefühle gemischt. Wir hätten gerne gewonnen und uns mit einem Sieg verabschiedet. Am Ende ist es egal, wir sind Vierter. Gratulation an alle im Verein, es war eine sehr konstante Saison. Der Druck war groß, deswegen war das Spiel kein Leckerbissen.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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