FC Augsburg - Eintracht Frankfurt

Bundesliga 2025/2026 - 31. Spieltag

1:1 (1:0)

Termin: Sa 25.04.2026, 15:30 Uhr
Zuschauer: 30.660
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)
Tore: 1:0 Kade (44.), 1:1 Doan (66.)

 

 

>> Spielbericht <<

FC Augsburg
Eintracht Frankfurt

  • Dahmen
  • Arthur Chaves
  • Gouweleeuw
  • Zesiger
  • Fellhauer
  • Massengo
  • Rieder
  • Giannoulis
  • Kade
  • Claude-Maurice
  • Gregoritsch

 


  • Zetterer
  • Amenda
  • Skhiri
  • R. Koch
  • Brown
  • Larsson
  • Amaimouni-Echghouyab
  • Uzun
  • O. Höjlund
  • Arrhov
  • Kalimuendo

 

Wechsel
  • Ribeiro für Gregoritsch (59.)
  • Jakic für Massengo (73.)
  • M. Wolf für Fellhauer (73.)
  • Kömür für Claude-Maurice (86.)
  • Matsima für Gouweleeuw (86.)
Wechsel
  • Doan für Arrhov (46.)
  • Kristensen für Amenda (82.)
  • Chaibi für O. Höjlund (88.)
  • Burkardt für Uzun (88.)
Trainer
  • Manuel Baum
Trainer
  • Albert Riera

 

 

1:1 nach Steigerung

Die Eintracht holt nach Pausenrückstand einen Punkt in Augsburg. Ritsu Doan trifft nach Einwechslung (66.), Rasmus Kristensen gibt sein Comeback.

Im Vergleich zur Heimniederlage gegen Leipzig veränderte Eintracht-Cheftrainer Albert Riera seine Anfangsformation auf drei Positionen. Ellyes Skhiri in der Verteidigung, Love Arrhov bei seinem Startelfdebüt und Can Uzun begannen anstelle von Arthur Theate, Farès Chaibi und Jonathan Burkardt, die ebenso zunächst auf der Bank Platz nahmen wie der wiedergenesene Rasmus Kristensen. Bei den Fuggerstädtern erhielt Michael Gregoritsch den Vorzug vor Rodrigo Ribeiro.

In der Augsburger WWK ARENA entwickelte sich vom Anstoß weg eine ausgeglichene Begegnung. Was sich auch daran ablesen ließ, dass vor den beiden Toren wenig passierte. Zwar traf Arrhov nach acht Minuten den Pfosten, stand dabei allerdings im Abseits. Im Gegensatz zu Aurèle Amanda, dessen Kopfball nach einem ruhenden Ball von Uzun sichere Beute für FCA-Keeper Finn Dahmen war (13.). Während die Gäste im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs noch zu vereinzelten Abschlüssen durch Uzun und Arnaud Kalimuendo kamen, meldeten sich die bayerischen Schwaben Augsburgern offensiv nicht zu Wort. Zumindest bis zur 44. Minute, in welcher die Hausherren mit dem ersten Torschuss die 1:0-Führung erzielten. Gregoritsch traf den Pfosten, Anton Kade verwertete den Abpraller.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs reagierte Chefcoach Riera und brachte mit Ansgar Knauff und Ritsu Doan für Ayoube Amaimouni-Echghouyab und Love Arrhov zwei neue Spieler auf den offensiven Außenbahnen. Überhaupt kamen die Hessen mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine. Drei Minuten nach Wiederanpfiff lag der Ausgleich in der Luft, doch Uzun rutschte beim Schuss noch leicht weg und sein Abschluss flog neben das Gehäuse. Während Kalimuendo in der 51. Minute eine scharfe Hereingabe von Uzun knapp verpasste, kamen auch die Hausherren zu ersten Torchancen. Zuerst traf Gregoritsch den Pfosten (54.), dann ging ein Schuss von Han-Noah Massengo links am Kasten von Michael Zetterer vorbei (57.).

Das Spiel und auch die Frankfurter Eintracht waren inzwischen deutlich besser als noch in der unspektakulären ersten Halbzeit. Zwar wurde einem Treffer von Arnaud Kalimuendo wegen Abseitsstellung korrekterweise die Anerkennung verweigert (56.), doch zehn Minuten darauf fiel dann doch der verdiente Ausgleich. Nachdem der eingewechselte Knauff den Ball mit Tempo über das halbe Feld getragen hatte, leitete Uzun die Kugel im Strafraum zum ebenfalls eingewechselten Doan weiter, der den Ball an mehreren Verteidigern und dem Torhüter vorbei im linken Toreck versenkte (66.).

Zwei Zeigerumdrehungen darauf hatten die Adlerträger direkt die Gelegenheit, die Partie komplett zu drehen, FCA-Kapitän Jeffrey Gouweleeuw rettete bei einem Frankfurter Konterangriff über Knauff in höchster Not vor dem einschussbereiten Kalimuendo.

Die Schlagzahl blieb hoch und beide Teams spielten auf den zweiten Treffer. Die verheißungsvolleren Möglichkeiten hatte dabei die Eintracht: In der 77. Minute schnupperte zunächst Doan am Doppelpack, ehe Uzun im Nachsetzen nochmal Finn Dahmen prüfte. Genauso wie Hugo Larsson drei Minuten später, doch auch den wuchtigen Schuss des Schweden hatte Dahmen.

In einer weiterhin offenen Schlussphase waren die Frankfurter aber keinesfalls die Alleinunterhalter. Beim FCA lag ein Jokertor in der Luft, doch Rodrigo Ribeiro brachte die Kugel nicht an Zetterer vorbei (83.). Riera zog mit Burkardt und Chaibi nach dem Comebacker Kristensen die letzten Wechsel, während der eingewechselte Ex-Frankfurter Marius Wolf und Kade Zetterer zu einer Parade zwangen. Es sollten die letzten Chancen der Partie bleiben.

Stimmen zum Spiel

Sportvorstand Markus Krösche: Aufgrund der zweiten Halbzeit ist das 1:1 gerechtfertigt, wir haben deutlich besser gespielt als noch in der ersten Hälfte, in der wir Schwierigkeiten gegen einen tief stehenden Gegner hatten. Wir haben wenige Lösungen gefunden und zu viele Umschaltmomente zugelassen. Nach der Pause hatten wir deutlich mehr Energie, Zug zum Tor und Möglichkeiten. Leider steht am Ende nur ein Punkt, aber die zweite Halbzeit war im Vergleich zur ersten ein großer Fortschritt. Es wird ein enges Rennen um Platz sieben, auch deshalb ist es ärgerlich, dass wir uns für unsere zweite Hälfte nicht belohnt haben. Schade, aber auf der anderen Seite war es auch wichtig, hier in Augsburg gegen einen guten Gegner, der eine gute Saison spielt, einen Punkt mitgenommen zu haben.

Cheftrainer Albert Riera: Wir sind hierher gekommen, um zu gewinnen und damit unserem Ziel näher zu kommen. Es war nicht unsere beste erste Halbzeit, in der zweiten Hälfte haben wir es besser gemacht. Im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen war es umgekehrt, diesmal haben wir nicht gut begonnen und waren dann nach der Pause deutlich stärker. Wir wollten das Umschaltspiel der Augsburger verteidigen, das ist eine ihrer großen Stärken – das ist uns nicht immer gelungen. In der zweiten Halbzeit haben auch wir gezeigt, dass wir gut umschalten können und Spieler für diese Momente haben. Wir müssen Mischung und Balance finden. Wir haben eine starke Trainingswoche hinter uns und brauchen erneut eine solche Woche mit dieser Einstellung, Atmosphäre und Intensität – dann wollen wir zu Hause unbedingt drei Punkte holen. Jeder Spieler ist wichtig und alle werden in den letzten drei Spielen wichtig sein. Den Charakter, den das Team in der zweiten Halbzeit gezeigt hat, brauchen wir.

Manuel Baum (Cheftrainer FC Augsburg): Für alle im Stadion war es sicherlich ein geiles Spiel, den Zuschauern hat das Rauf und Runter bestimmt Spaß gemacht. Was mir gefallen hat nach dem Spiel war, dass meine Mannschaft aufgrund des gesicherten Klassenerhalts nicht in Jubelstürme ausgebrochen ist, sondern eben sehr enttäuscht war, dass wir nicht gewonnen haben – das zeigt mir, wie hungrig sie auf mehr ist. Wir haben gut verteidigt, aber auch gesehen, wie toll Frankfurt nach vorne spielen und Eins-gegen-eins-Situationen lösen kann, wenn sie ihre Qualität auf den Platz bringt. Dennoch habe ich den Eindruck, dass wir viel haben liegen lassen, in manchen Situationen haben wir falsche Entscheidungen getroffen.

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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