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Eintracht Frankfurt -
RB Leipzig |
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Bundesliga 2025/2026 - 30. Spieltag
1:3 (1:1)
Termin: Sa 18.04.2026, 18:30 Uhr
Zuschauer: 58.500
Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)
Tore: 0:1 Diomande (27.), 1:1 Larsson (34.), 1:2 Nusa (70.), 1:3 Harder (81.)
| Eintracht Frankfurt |
RB Leipzig |
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| Niederlage gegen Leipzig Hugo Larsson (34.) kann zwischenzeitlich ausgleichen, die Adlerträger unterliegen dennoch den Gästen mit 1:3 (1:1). Cheftrainer Albert Riera schickte die Startelf ins Rennen, die auch am vergangenen Spieltag in Wolfsburg beim 2:1-Auswärtssieg begonnen hatte. Gemeinsam mit den Leipzigern bedeutete dies 24,14 Jahre im Schnitt bei allen Akteuren, so jung waren in dieser Saison in keinem anderen Spiel die Startformationen. Die Abtastphase entfiel im Deutsche Bank Park, beide Mannschaften setzten in der Anfangsphase direkt Akzente nach vorne. Leipzig kam zwar zu mehr Abschlüssen, die beste Gelegenheit hatte aber Jonathan Burkardt. Eintrachts Stürmer wurde von Farès Chaibi in den Lauf freigespielt, beim Schuss wurde er von Nicolas Seiwald entscheidend gestört, sodass sein Versuch zu zentral geriet und Maarten Vandevoort abwehren konnte (6.). Danach kam Leipzig mit viel Tempo zu Gelegenheiten. Yan Diomande wurde geblockt (10.), Rômulos Kopfball ging drüber und bei einem Vier-gegen-drei-Konter setzte Diomande das Leder aus spitzem Winkel über den Kasten (13.). Als sich das Spiel etwas beruhigt hatte und sich viel im Mittelfeld abspielte, stach Leipzig zu und erzielte die Führung. Diomande kam auf seiner rechten Flügelposition an den Ball, dribbelte am Strafraum entlang auf die linke Seite, legte sich dann das Leder auf den rechten Fuß und vollendete in die lange Ecke zum 0:1 (27.). Die Adlerträger brauchten nicht lange, um sich zu erholen. Zwar mussten sie nochmal einen gefährlichen Abschluss von Assan Ouédraogo hinnehmen, den Michael Zetterer sehr gut parierte (30.), vier Minuten danach glichen die Gastgeber aber aus. Wieder war Kalimuendo der Ausgangspunkt, seine Flanke auf den langen Pfosten erreichte Ayoube Amaimouni-Echghouyab, der die Kugel direkt nahm und den Kopf von Hugo Larsson im Fünfer erreichte, der gegen die Laufrichtung vollstreckte (34.). Bis zur Pause sollte es keine nennenswerten Aktionen mehr geben, sodass es nach leichtem Übergewicht für die Eintracht in Sachen Ballbesitz die Seiten gewechselt wurden. Die Partie nahm schnell wieder Fahrt auf. Zetterer war gegen Christoph Baumgartner zur Stelle (47.), auf der anderen Seite war Vandevoordt reaktionsschnell unten gegen den Flachschuss von Højlund, den Abstauber setzte Amaimouni per Aufsetzer über den Kasten (50.). Mit der Stundenmarke kam bei den Gästen Brajan Gruda in die Partie, der sich sofort in Szene setzte. Zunächst wurde sein Versuch abgeblockt (61.), ehe er Zetterer aus 15 Metern nicht bezwingen konnte (63.). Noch in derselben Minute rutschte Baumgartner in eine Flanke und setzte das Leder nur knapp am Kasten vorbei (63.). Die Eintracht bot dem Anwärter auf Champions-League-Plätze aber weiterhin Paroli, angetrieben von der deutlichen Mehrheit der 58.500 Zuschauer. Amaimouni-Echghouyab zog einfach mal ab aus 20 Metern, Vandevoordt wehrte zur nächsten Ecke ab. Es ging nun hin und her, beide Mannschaften wollten mehr als diesen einen Punkt. Gruda tauchte erneut frei vor Zetterer auf, konnte die Kugel nicht richtig unter Kontrolle bringen und Zetterer war aus nächster Nähe zur Stelle (68.). Besser machte es Antonio Nusa zwei Minuten später, den Flachschuss aus 14 Metern konnte Zetterer nicht entscheidend abwehren. Die Eintracht bemühte sich, fuhr auch den einen oder anderen vielversprechenden Angriff, der letzte Pass sollte aber nicht gut genug angekommen. Leipzig schlug daraus Kapital, der gerade eingewechselte Harder traf zum 3:1 für die Gäste (81.). Nusa hatte mit der Vorlage seinen zweiten Scorerpunkt verbucht. In der Schlussphase fuhr die Eintracht nochmal einen Gang hoch, versuchte alles, Burkardt rutschte noch an einer Knauff-Hereingabe vorbei (84.), zu mehr sollte es aber nicht mehr reichen. Stimmen zum Spiel Cheftrainer Albert Riera: Ich habe gemischte Gefühle. Das Resultat ist nicht gut, aber viele Statistiken sind ausgeglichen. Leipzig hat viel Qualität. Ich war nicht zufrieden mit den Zweikämpfen insgesamt. Du musst Zweikämpfe gewinnen, um Spiele zu gewinnen. Darin waren wir nicht gut, Leipzig war besser, auch deshalb haben wir verloren. Wir müssen effektiver sein. Wir hatten viele Chancen, um das Spiel zu gewinnen. Wir hätten auf der linken Seite mehr die Lücke attackieren müssen. Wenn Oscar kurz nach der Pause das Tor macht, steht es 2:1 für uns [Doppelchance in der 51. Minute; Anm. d. Red.]. Wir waren gegen den Tabellendritten weitestgehend auf Augenhöhe, die meisten Werte sind in Ordnung. Wir glauben daran, dass wir in den nächsten vier Spielen das europäische Geschäft klarmachen, um die Hymne wieder hier zu hören in diesem wunderbaren Stadion. Wir müssen mehr Energie auf den Platz packen, um die Fans dadurch mitzunehmen. Denn wir brauchen diese Energie. Wenn wir noch drei Saisonspiele gewinnen, erreichen wir unsere Ziele. Ansgar Knauff: Leipzig hat eine super Mannschaft, wir haben in der ersten Halbzeit gut mitgehalten, es war ein offen geführtes Spiel. In der zweiten Halbzeit ist das ein bisschen gekippt, wir haben zu einfach Chancen zugelassen. Leipzig war am Ende besser. Wir müssen an uns arbeiten, bei uns bleiben und als Team alles daransetzen, nächste Woche drei Punkte zu holen. Unser Anspruch ist höher, wir sind alle nicht zufrieden mit dieser schwierigen Saison. Wir befinden uns in einem Prozess, natürlich ist das gegen Ende der Saison zu wenig und wir müssen zusehen, in den verbleibenden vier Spielen so viele Punkte wie möglich zu holen. Ole Werner (Cheftrainer Leipzig): In der ersten Halbzeit haben wir ein ausgeglichenes Spiel gesehen. Wir sind gut reingekommen und haben verdient den Führungstreffer erzielt, weitere Möglichkeiten hätten wir sauberer ausspielen müssen. Dann haben wir etwas die Klarheit verloren, so ist dann auch der Ausgleich gefallen. Wir haben nicht so klar gespielt, wie wir es können, und haben den Gegner ein Stück weit wieder reingeholt. In der Kabine haben wir anklingen lassen, dass wir nicht so zufrieden waren – ich und auch einige Spieler haben die richtigen Worte gefunden. In der zweiten Halbzeit waren wir gut und mit einer anderen Schärfe drin und haben eine wahnsinnige Energie aufgebaut. Ich glaube, dass wir nicht so viel zugelassen haben, in den entscheidenden Momenten war unser Torhüter meistens zur Stelle. Wir haben verdient gewonnen. Heute konnten für uns wichtige Spieler nicht oder nur teilweise eingesetzt werden, ich kann nur den Hut vor meiner Mannschaft ziehen – vor einzelnen Spielern, aber auch davor, wie es die Mannschaft gegen einen starken Gegner angegangen ist. Ich habe immer gesagt, dass über das gesamte Jahr alle gebraucht werden.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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