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Eintracht Frankfurt -
1. FC Köln |
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Bundesliga 2025/2026 - 28. Spieltag
2:2 (0:0)
Termin: So 05.04.2026, 17:30 Uhr
Zuschauer: 59.300
Schiedsrichter: Florian Exner (Münster)
Tore: 1:0 Burkardt (66.), 2:0 Kalimuendo (69.), 2:1 Kaminski (70.), 2:2 Castro-Montes (83.)
| Eintracht Frankfurt |
1. FC Köln |
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| Punkteteilung am Ostersonntag Die Eintracht und der 1. FC Köln trennen sich 2:2 (0:0). Für die Adlerträger treffen Jonny Burkardt (66.) und Arnaud Kalimuendo (69.). Zum Auftakt in den Saisonendspurt veränderte Cheftrainer Albert Riera, auch bedingt durch Verletzungen, seine Startformation auf mehreren Positionen. So rückten am Ostersonntag Ansgar Knauff und Oscar Højlund in die erste Elf, außerdem kehrte Kapitän Robin Koch nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre zurück. Bei den Gästen aus der Domstadt war es das erste Spiel als Cheftrainer für René Wagner, Nachfolger und bisheriger Assistent von Lukas Kwasniok. Nachdem die Kölner in der ersten Minute gleich die erste Doppelchance hatten, aber erst Jakub Kaminski und dann Ragnar Ache ihren Meister in Michael Zetterer fanden, gehörte das Spiel zunächst primär den Hausherren. Zunächst vor allem über die linke Seite von Arnaud Kalimuendo erspielten sich die Adlerträger die eine oder andere Gelegenheit. Jedoch zunächst ohne Erfolg, denn erst wurde ein Querpass in den Fünfmeterraum nach starkem Dribbling des Franzosen geklärt, dann ging eine Direktabnahme von Ritsu Doan nach zu kurzer Faustabwehr von Marvin Schwäbe über das Tor (6., 9.). In der 16. Minute brachte der Japaner dann das Leder auf das Tor, den Schwäbe jedoch parierte. In der 24. Minute wurde Knauff per gefühlvollem Heber von Hugo Larsson in den Strafraum geschickt, sein Schuss unter Druck des Gegenspielers ging allerdings knapp am langen Pfosten vorbei. Nur zwei Minuten später tat es ihm der Kölner Said El Mala gleich und zielte auf der Gegenseite knapp neben das Gehäuse. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit kamen beide Teams zu gefährlichen Aktionen. Dabei rückten vor allem die beiden Torhüter in den Mittelpunkt: Zunächst konnte sich Schwäbe bei einem schnellen Gegenstoß im direkten Duell gegen Kalimuendo auszeichnen, dann rettete Zetterer bei einem Kölner Konter in höchster Not (34., 40.). Da auch ein direkter Freistoßversuch von Jonathan Burkardt in der Mauer des FC hängen blieb, ging es torlos in die Kabine. Sieben zu sechs Torschüsse und 66 Prozent Ballbesitz verzeichneten die Hessen. Nach Wiederanpfiff änderte sich am Spiel erst einmal nichts. Die Partie blieb unterhaltsam mit einer spielerisch besseren Eintracht. Die Riera-Elf hatte etwas mehr vom Spiel und durchaus Zug zum Tor, tat sich aber schwer gegen gut verteidigende Kölner. Zwei schwer zu nehmende Kopfbälle von Arthur Theate gingen neben das Tor (59., 60.), ein anderes Mal bekam Schwäbe bei einem viel versprechenden Querpass von Brown noch den Fuß dazwischen (51.). Zwar versuchten es weiterhin auch die Kölner immer mal wieder offensiv, allerdings gingen die Schüsse von Krauß (56.) und Kaminski (65.) jeweils genau auf den gut postierten Zetterer. Die Eintracht, mittlerweile mit Ayoube Amaimouni-Echghouyab und Farès Chaibi, drängte weiter auf das erste Tor – und das mit Erfolg. Dabei machte sich das Händchen von Coach Riera schnell bemerkbar, denn in der 66. Minute war Chaibi im Strafraum nicht zu stoppen und bediente im Zentrum mustergültig Jonathan Burkardt, der den Ball zum 1:0 über die Linie drückte. Nur drei Minuten später erhöhten die Adlerträger durch einen wuchtigen Schuss von Kalimuendo auf 2:0. Die Gäste aus der Domstadt schockte dieser Doppelschlag jedoch nicht, kurz darauf kam Köln zum Anschlusstreffer: Jakub Kaminski markierte das 1:2 (70.). Dabei blieb es nicht, der 1. FC Köln kam durch den Sekunden zuvor eingewechselten Alessio Castro-Montes in der 84. Minute zum Ausgleich. Damit bogen ein ohnehin schon intensives Duell in seine emotionale Schlussphase. Beide Teams hofften noch auf den Lucky Punch, in hitzigen letzten Minuten, in denen vor allem die Eintracht anrannte, fehlte die letzte Präzision für einen dritten Treffer. Damit blieb es letztlich bei der Punkteteilung. Stimmen zum Spiel Sportvorstand Markus Krösche: Wir mussten gegen einen tiefstehenden Gegner Lösungen finden. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht und zwei Tore erzielt, dennoch muss man sagen: Wenn wir zu Hause 2:0 gegen Köln führen, ist das Endergebnis zu wenig für unsere Ansprüche. Spielerisch können wir uns auch noch verbessern, mit Ball tun wir uns gegen tief stehende Gegner immer noch etwas schwer – wir sind teils zu unsauber und nicht zielstrebig genug. In der ersten Hälfte hätten wir öfter den Abschluss suchen können, spielen aber noch einmal quer. Beim ersten Gegentor haben wir nicht konsequent genug verteidigt und waren nicht wach genug, nach einem eigenen Tor kann es passieren, dass die Konzentration nicht zu 100 Prozent da ist – das war der Fall. Am Ende wird das Ding auch noch abgefälscht, extrem ärgerlich. Wir müssen cleverer sein und dürfen diese Fehler nicht machen, als Mannschaft dürfen wir nicht diese zwei Gegentreffer kassieren. Heute war es der eine Fehler zu viel, der dann zum 2:2 führt. Es zieht sich durch die Saison. Wir müssen es besser machen. Cheftrainer Albert Riera: Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr riskiert, haben aber dann zu wenige Zweikämpfe gewonnen. Wenn du keine Zweikämpfe gewinnst, kannst du das Spiel nicht gewinnen. Das war der entscheidende Punkt. Da waren wir in der ersten Halbzeit deutlich besser, später hat Köln daraus Kapital geschlagen und war besser als wir. Ansonsten haben sich meine Spieler an den Plan gehalten. Wir werden morgen besprechen, was wir im nächsten Spiel besser machen können. Wir müssen verstehen, wann wir schneller spielen müssen und wann nicht. Ich werde das Team wieder so vorbereiten, dass wir drei Punkte holen. Wir müssen positiv bleiben, Kopf nach oben, an den Lösungen arbeiten und weiter geht’s. René Wagner (Cheftrainer 1. FC Köln): Es war eine Achterbahnfahrt für alle. In der ersten Halbzeit hatten wir zwei, drei Situationen, in denen wir es hätten besser ausspielen können. Dann lagen wir 0:2 zurück, Eintracht hat eine Riesenqualität. Wir hatten eine schwere Aufgabe, haben umstellen müssen in der ersten Halbzeit. Riesenkompliment an die Jungs, dass sie das angenommen haben. Wir hatten über Charakter gesprochen vor dem Spiel, den haben sie gezeigt. Ich bin stolz auf die Jungs und wir nehmen gerne den Punkt mit.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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