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FC St. Pauli - Eintracht
Frankfurt |
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Bundesliga 2025/2026 - 25. Spieltag
0:0
Termin: So 08.03.2026, 15:30 Uhr
Zuschauer: 29.546
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Tore: ./.
| FC St. Pauli |
Eintracht Frankfurt |
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Trainer
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| Tristesse am Millerntor Der FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt trennen sich in einer chancenarmen Partie 0:0. Eintracht-Cheftrainer Albert Riera veränderte seine Startelf gegenüber dem 2:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg auf zwei Positionen: Michael Zetterer stand für den am Knie verletzten Kaua Santos im Tor, zudem rotierte Farès Chaibi nach seinem mit einem Tor und einem Assist erfolgreichem Joker-Einsatz gegen Freiburg für Mario Götze ins Team. Im mit 29.546 Zuschauern ausverkauften Millerntor-Stadion hatten die Adlerträger die erste Aktion im gegnerischen Strafraum: Jean-Mattéo Bahoya zog von links in die Mitte, wurde beim Schussversuch aber ebenso geblockt wie Jonathan Burkardt beim anschließenden Abpraller (3.). Danach passierte in den Sechzehnern lange kaum etwas. Die Gastgeber verteidigten hoch und kompakt, die Eintracht hatte zwar viel Ballbesitz, fand aber nicht die Lücken, um in die gefährlichen Räume vorzustoßen. So kam es nicht von ungefähr, dass die erste große Chance aus einer Standardsituation resultierte: Nach einer Ecke von Danel Sinani kam Tomoya Ando mit dem Hinterkopf an den Ball und legte so unfreiwillig ab auf Mathias Pereira Lage, der aus sechs Metern volley abzog, aber nur den linken Außenpfosten traf (24.). Ein paar Minuten später rettete erneut das Aluminium für die SGE, als Sinani aus der Distanz den rechten Außenpfosten traf (31.). Nach rund 40 Minuten gab es einen unüblichen Wechsel: Schiedsrichterassistent Christian Dietz musste verletzungsbedingt passen und tauschte mit dem Vierten Offiziellen Eric Weisbach die Rollen. Auf dem Rasen passierte bis zum Halbzeitpfiff nichts mehr. Gemäß offizieller Zählweise, nach der Pfosten und Latte nicht als Schuss aufs Tor zählen, stand in dieser Hinsicht beiderseits die Null, weshalb es fast folgerichtig torlos in die Kabinen ging. Wie im ersten Durchgang hatte Bahoya auch im zweiten Spielabschnitt den ersten Abschluss: Nach feinem Pass von Oscar Højlund zog der Franzose mit Tempo in den Strafraum, schloss aus etwa 14 Metern aber zu zentral ab, St.-Pauli-Keeper Nikola Vasilj konnte parieren (46.). Doch auch diese Szene blieb die Ausnahme. Die Adlerträger suchten mit geduldigem Passspiel die Lücken im engmaschigen Deckungsverbund der Hausherren, doch die waren immer nah dran am Gegner, stark in den Zweikämpfen und hielten die Gäste auf diese Weise erfolgreich weg vom eigenen Tor. Die nächste Gelegenheit für die Eintracht hatte Chaibi mit einem direkten Freistoß aus gut 20 Metern, der allerdings deutlich übers Tor segelte (65.). Kurz darauf prüfte Sinani auf der anderen Seite erneut Zetterer (67.). In der Schlussphase schraubte die SGE den Ballbesitz auf über 70 Prozent in die Höhe, kam aber weiterhin nicht zu den ganz klaren Torchancen – ebenso wie der FCSP. Nach einer Freistoßflanke von Chaibi kam Burkardt aus 15 Metern zum Kopfball, Vasilj packte wieder sicher zu (84.). In der siebenminütigen Nachspielzeit kam Aurèle Amenda nach einer Flanke von Bahoya nochmal zum Abschluss, köpfte aber klar am Tor vorbei (90. + 4). Auch Riera ließ personell nichts unversucht, schickte im Laufe der letzten halben Stunde nacheinander Ritsu Doan, Ayoube Amaimouni-Echghouyab und Love Arrhov ins Rennen. Aber der Kasten am Kiez blieb beiderseits vernagelt und es blieb beim 0:0. Stimmen zum Spiel Sportvorstand Markus Krösche: Wir haben zu wenig Durchschlagskraft erzeugt und von hinten raus etwas zu langsam Fußball gespielt. Deshalb müssen wir leider mit dem einen Punkt leben. Wenn man die restlichen Ergebnisse an diesem Spieltag sieht, hätten wir sehr gerne drei Punkte mitgenommen, entsprechend muss man sagen, dass es zwei verlorene Zähler sind. Im letzten Drittel haben wir uns nicht durchgesetzt und zu wenige Chancen herausgespielt. Das liegt zum einen am Gegner, zum anderen aber auch daran, dass wir vor der Kette falsche Entscheidungen getroffen haben – der letzte oder vorletzte Ball ist nicht gekommen. Daran müssen arbeiten, wenn wir auf Teams treffen, die so tief verteidigen. Dann werden wir uns deutlich mehr Möglichkeiten herausspielen. Wir hatten zu lange Kontaktzeiten und hätten noch zielstrebiger und schneller nach vorne spielen müssen. So war es dann zu einfach für St. Pauli, die Räume zu schließen. Im Großen und Ganzen hatten wir viel Kontrolle, haben das Spiel mit Ball dominiert und haben wenige Umschaltmomente zugelassen – wir hatten aber auch etwas Glück bei den Pfostentreffern. Wir müssen einfach effektiver sein und mehr Chancen herausspielen. Cheftrainer Albert Riera: Defensiv standen wir weitgehend gut, dort machen wir Fortschritte, wir haben zum zweiten Mal in Folge zu null gespielt. Um Spiele zu gewinnen, dürfen wir in erster Linie keine Gegentore kassieren. Mit dem Ball müssen wir es aber einfach besser machen, wir hatten zu viele Kontakte und haben nicht schnell genug gespielt. Wir müssen mit maximal zwei Kontakte den offenen Mann finden. Ich bin mir sicher, dass wir es im nächsten Spiel wieder besser machen werden. Ich habe meinen Spielern gesagt, dass wir offensiv zu weit weg von dem waren, zu was wir mit dem Ball im Stande sind. Gegen mittelhohe und tiefe Blocks müssen wir einfach schneller passen. Ich erwarte keine 90 Prozent Passquote, vielmehr, dass wir mehr ins Risiko gehen. Das ist eine Frage der Entwicklung. Wie jedes Spiel war auch dieses schwierig. Aber ich bin nicht unzufrieden, denn – wie ich vom ersten Tag an fordere –, haben erneut Haltung, Einstellung und Energie gestimmt. Das ist das Minimum. Mit der Einstellung meiner Jungs bin ich zufrieden, man darf nicht hier nach St. Pauli kommen und in Sachen Einsatz und Leidenschaft nachlassen. Wir haben alles gegeben, aber nicht gewonnen. Alexander Blessin (Cheftrainer FC St. Pauli): Wir können schon froh sein, den Punkt nehmen wir mit und der hilft uns auch. Aber gerade in der ersten Halbzeit ging sehr vieles auf. Wir hatten richtig gute Ballgewinne und zwei Pfostenschüsse, als wir gut und gerne in Führung gehen können. Auf der anderen Seite habe ich vor der Pause nicht viele Chancen gesehen. In den nicht torgefährlichen Räumen konnten wir die Eintracht spielen lassen. In der zweiten Halbzeit hat uns ein bisschen Entlastung gefehlt. Das war auch der Energie geschuldet, die wir aufwenden mussten, um jeden Schritt des Gegners mitzumachen. Die Frankfurter Tiefenläufe hatten wir relativ gut im Griff. Ich bleibe auf der Euphoriebremse, wir haben noch neun Endspiele.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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