Eintracht Frankfurt - Borussia Mönchengladbach

Bundesliga 2025/2026 - 22. Spieltag

3:0 (2:0)

Termin: Sa 14.02.2026, 15:30 Uhr
Zuschauer: 59.500
Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)
Tore: 1:0 Brown (24.), 2:0 Amaimouni-Echghouyab (34.), 3:0 Knauff (75.)

 

 

>> Spielbericht <<

Eintracht Frankfurt
Borussia Mönchengladbach

  • Kaua Santos
  • Kristensen
  • Amenda
  • R. Koch
  • Brown
  • Larsson
  • Amaimouni-Echghouyab
  • Doan
  • M. Götze
  • Bahoya
  • Kalimuendo

 


  • Nicolas
  • Sander
  • Elvedi
  • Takai
  • Engelhardt
  • Castrop
  • Ullrich
  • Reitz
  • Stöger
  • Honorat
  • Tabakovic

 

Wechsel
  • Dahoud für Kalimuendo (17.)
  • Collins für Kristensen (46.)
  • Knauff für M. Götze (70.)
  • Arrhov für Amaimouni-Echghouyab (79.)
  • Skhiri für Larsson (79.)
Wechsel
  • Machino für Sander (46.)
  • Scally für Castrop (65.)
  • Bolin für Stöger (65.)
  • Mohya für Tabakovic (79.)
Trainer
  • Albert Riera
Trainer
  • Eugen Polanski

 

 

Erster Sieg im Jahr 2026

Die Eintracht besiegt Borussia Mönchengladbach mit 3:0 (2:0) und beendet die Serie von sieben Bundesligaspielen ohne Dreier. Brown (24.), Amaimouni-Echghouyab (34.) und Knauff (75.) treffen.

Cheftrainer Albert Riera änderte in seinem ersten Heimspiel seine Startelf auf drei Positionen. Arthur Theate fehlte wegen einer Knieverletzung, Oscar Højlund aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre und Farès Chaibi plagten Oberschenkelprobleme. Dafür begannen Aurèle Amenda, Jean-Mattéo Bahoya und Ayoube Amaimouni-Echghouyab. Für Letzteren war es das Startelfdebüt in der Bundesliga und für Eintracht Frankfurt, Bahoya startete erstmals im Kalenderjahr 2026.

Die Partie begann zerfahren auf beiden Seiten. Die Eintracht war um Kontrolle bemüht, musste aber zumeist den Ball den Gästen überlassen. Die ersten gefährlichen Aktionen hatten aber die Gastgeber durch Kalimuendo, der zunächst, von Doan auf die Reise geschickt, an Nicolas scheiterte (4.), ehe er knapp im Abseits stand. Nach einem Zusammenprall mit dem Gladbacher Keeper musste der Franzose dann an der Schulter behandelt werden und die Eintracht zweimal kurz in Unterzahl spielen. Denn der Stürmer kehrte nur kurz zurück, musste dann raus, während sich Dahoud erst noch bereit machen musste. Der Ex-Gladbacher ersetzte den Stürmer in vorderster Front.

Die Partie blieb weiter ohne Rhythmus. Nach einer Parade von Santos gegen Takais Abschluss aufs kurze Eck (19.) blieb kurz darauf Kristensen liegen (20.), der jedoch weitermachen konnte. Nach der ersten sehr guten Kombination und dem zweiten Torschuss überhaupt gingen die Adlerträger in Führung. Bahoya und Brown kombinierten sich auf der linken Seite durch, der Franzose legte letztlich quer auf die Nummer 21, die per Direktabnahme cool zum 1:0 vollendete (24.). Es war das dritte Saisontor für Brown.

Die Eintracht musste in der Folge bei zwei Gladbacher Ecken brenzlige Szenen im eigenen Strafraum überstehen, um dann auf der anderen Seite wieder zuzuschlagen. Bahoya, der damit seinen zweiten Treffer des Tages auflegte, passte nach Rechtsaußen zu Amaimouni-Echghouyab, der mit einem Haken nach innen noch einen Gegenspieler aussteigen ließ und ins lange Eck traf – 2:0 (34.). Gladbach drängte in der Schlussphase der ersten Halbzeit auf den Anschluss, doch Santos war zur Stelle oder die Gästespieler zielten zu ungenau.

Kristensen blieb zur Pause in der Kabine und wurde durch Nnamdi Collins ersetzt. Gladbach, das zu diesem Zeitpunkt 60 zu 40 Prozent Ballbesitz hatte, war weiter aktiv und hatte durch Tabakovic die erste Möglichkeit in Hälfte zwei, Santos lenkte den Kopfball um den Pfosten (48.). Auf der anderen Seite köpfte Amenda nach einer Ecke in die Arme von Nicolas (50.).

In der Folge kontrollierte die Eintracht die Partie, stand kompakt und ließ die Gäste kaum in die gefährlichen Zonen kommen. Kamen die Fohlen mal zum Abschluss, kam das Leder zumeist nicht aufs Tor. Richtung Nicolas’ Kiste flog der Schuss von Amaimouni-Echghouyab, der jedoch leicht abgefälscht kein Problem war (67.).

Nach 70 Minuten hatte Götze Feierabend, für ihn kam Ansgar Knauff. Der 24-Jährige brauchte nur fünf Minuten, bis er mit seinem ersten Torschuss das 3:0 markierte. Nach einem langen Ball von Santos bekam Takai das Leder nicht unter Kontrolle, Knauff spritze dazwischen, umkurvte Nicolas und schob ein (75.). Fast hätte er den Doppelpack geschnürt, als er in nahezu identischer Situation am Gladbacher Keeper scheiterte (77.).

Die Gäste versuchten nochmal, offensiv Akzente zu setzen, die Eintracht blieb aber weiterhin kompromisslos in der Abwehr. Dahoud hätte fast noch erhöht, zielte aber knapp vorbei (82.). Santos konnte sich dann nochmal auszeichnen, als er Mohyas Versuch aus dem Winkel fischte (83.). Ohne großen Glanz, aber mit viel Effizienz und hoher defensiver Stabilität brachte die Eintracht das Ergebnis über die Zeit und feierte den ersten Sieg seit dem 1:0 gegen Augsburg Mitte Dezember. Und das mit Love Arrhov auf dem Feld, der damit zu seinem Debüt für die Eintracht kam.

Stimmen zum Spiel

Sportvorstand Markus Krösche: Wir hatten keine einfache Zeit. Daher sind wir froh, dass wir gewonnen haben. Nach so langer Zeit war wichtig, wieder das Siegesgefühl und auch überzeugend gewonnen zu haben. Die erste Halbzeit war nicht einfach, Gladbach war gut, aber wir waren effizient. In der zweiten Halbzeit haben wir gut verteidigt und es war wichtig, zu Null zu spielen. Wir hatten eine ganz andere Boxverteidigung, das ist der größte Fortschritt unter Albert Riera. Er versucht, gewisse Dinge reinzubringen. Das sieht man auch. Dass noch nicht alles funktioniert, ist klar. Albert hat die Boxverteidigung und defensive Struktur gestärkt und gezeigt, dass er in kurzer Zeit Stabilität reinbringen kann.

Cheftrainer Albert Riera: Die drei Punkte sind so wichtig; genauso aber auch, dass wir zu Null gespielt haben. Um Spiele zu gewinnen, darf man in erster Linie keine Gegentore kassieren. Ich habe den Jungs gesagt, dass wir viele gute Dinge machen müssen, um Chancen herauszuspielen, aber auch, um gegnerische Chancen zu verhindern. Wir haben gut verteidigt, genau dieses Selbstvertrauen müssen die Spieler haben. Wir haben uns stark gefühlt und waren für den Gegner unangenehm. Beim Fußball geht es nicht nur um das Spiel mit Ball, sondern auch ohne. Beim Angreifen müssen wir schon wissen, was wir machen, wenn wir den Ball verlieren sollten: Pressen. Das muss man tun, um dominant sein zu können. Verletzungen gehören zum Spiel dazu, natürlich sind wir traurig darüber. Wir hatten keinen Stürmer auf der Bank, als Kalimuendo vom Feld musste, aber ich mag es auch, mit einer falschen Neun zu spielen – also ist die Wahl auf Mo gefallen. Ob mit falscher oder echter Neun, alles hat Vor- und Nachteile. Die Mannschaft hat es sehr gut umgesetzt. Wir haben noch viele Partien vor uns. Dieses Spiel liegt nun hinter uns, es liegt in der Vergangenheit. Weiter geht’s, egal wie der Gegner heißt. Wir wissen, dass die nächste Aufgabe in München hart wird.

Eugen Polanski (Cheftrainer Borussia Mönchengladbach): Ich bin extrem sauer, denn diese Niederlage war extrem unnötig und vermeidbar. Unser Matchplan ist aufgegangen mit und ohne Ball, wir machen ein gutes Spiel zwischen den Sechzehnern, sind aber in beiden Strafräumen schlechter als der Gegner. Daran müssen wir arbeiten. Es ging darum, ein Tor mehr zu schießen als der Gegner. Wir schießen bei einem Schussverhältnis von 20:12 nur dreimal auf das Tor, das ist zu wenig und da haben wir es nicht geschafft, uns zu belohnen. Da haben wir extrem gelitten, denn es war deutlich mehr drin.

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de



 

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