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1. FC Union Berlin - Eintracht
Frankfurt |
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Bundesliga 2025/2026 - 21. Spieltag
1:1 (0:0)
Termin: Fr 06.02.2026, 20:30 Uhr
Zuschauer: 22.012
Schiedsrichter: Sören Storks (Ramsdorf)
Tore: 0:1 Brown (84.), 1:1 Querfeld (87., Elfmeter)
| 1. FC Union Berlin |
Eintracht Frankfurt |
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Wechsel
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Trainer
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| 1:1 nach heißer Schlussphase Union Berlin und Eintracht Frankfurt trennen sich unentschieden. Brown besorgt sehenswert die Führung (83.), die Eisernen stellen per Strafstoß den Endstand her (87.). In seinem ersten Spiel als Eintracht-Cheftrainer nahm Albert Riera im Vergleich zur Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen zwei Veränderungen in der Startformation vor: Ellyes Skhiri fehlte nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt, zudem rotierte Aurèle Amenda auf die Bank. Dafür kamen Oscar Højlund und Farès Chaibi neu ins Team. Ansgar Knauff fehlte wegen einer Erkältung im Kader. Im mit 22.012 Zuschauern ausverkauften Stadion An der Alten Försterei hatten die Adlerträger vom Start weg viel Ballbesitz und suchten die Lücken im gewohnt engmaschigen Deckungsverbund der Hausherren. Nach knapp zehn Minuten wurde die Partie für rund sieben Minuten unterbrochen, weil das Spielfeld nach einer riesigen Choreo der Heimfans anlässlich des 60. Geburtstags von Union Berlin in dichtem Nebel gehüllt war. Nach Wiederaufnahme des Spiels gab die Eintracht direkt wieder den Ton an. Auffällig war das variable Positionsspiel im Ballbesitz mit vielen Rochaden und doppelt besetzten offensiven Außenbahnpositionen. Es dauerte bis zur 28. Minute, ehe die SGE erstmals im Strafraum von Union auftauchte: Nach einem feinen Steilpass von Højlund startete Arnaud Kalimuendo durch, konnte mit seinem Abschluss aus spitzem Winkel aber keine echte Gefahr heraufbeschwören. Grundsätzlich gelang es den Hessen, mit sicherem Passspiel und aufmerksamem Gegenpressing stabil zu bleiben und die Hausherren weg vom eigenen Strafraum zu halten. Für die erste echte Torannäherung sorgte Chaibi, der das von Ex-Adlerträger Frederik Rönnow gehütete Berliner Gehäuse mit seinem Versuch aus der Distanz aber verfehlte (39.). Kurz darauf lenkte Kaua Santos eine satte Direktabnahme von Aljoscha Kemlein aus ebenfalls über 20 Metern über die Latte (41.). Kurz brenzlig wurde es nach einer zu kurzen Kopfballrückgabe von Robin Koch, die Ilyas Ansah aufnahm, aber außerhalb des Sechzehners überhastet abschloss und das Ziel verfehlte (42.). Nach insgesamt sieben Minuten Nachspielzeit ging es torlos in die Halbzeitpause. Zu Beginn des zweiten Durchgangs war die Begegnung geprägt von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld, strukturierter Ballbesitz war auf beiden Seiten Mangelware – bis zur 56. Minute: Da kombinierte sich die Eintracht schnell und direkt über Mario Götze, Ritsu Doan und Arnaud Kalimuendo in den Strafraum, wo der freigespielte Højlund aus spitzem Winkel verzog. Auch in der Folge verteidigte der Gastgeber weiter tief in der eigenen Hälfte, die Adlerträger ihrerseits versuchten geduldig, die Lücke zu finden, was selten gelang. Die Schlussphase in einem umkämpften, eröffnete Derrick Köhn mit einem satten Pfostenschuss aus spitzem Winkel (76.). Wenige Minuten später saß dann der erste Abschluss der Eintracht auf das Tor: Nach einer Flanke des eingewechselten Ayoube Amaimouni-Echghouyab klärte Christopher Trimmel nach vorne, der ebenfalls gerade erst auf dem Platz stehende Mo Dahoud trat noch über den Ball, aber Brown hämmerte die Pille aus 15 Metern mit links in die Maschen (84.). Doch die Führung der Gäste hielt nicht lange: Nur eine Minute später klammerte Højlund im Strafraum gegen Rani Khedira, Schiedsrichter Sören Storks entschied auf Strafstoß und verwies den schon verwarnten Frankfurter Mittelfeldspieler mit Gelb-Rot des Feldes (86.). Leopold Querfeld verwandelte den Elfmeter mit ganz viel Glück, Kaua Santos war fast zur Stelle, doch die Kugel rutschte dem Schlussmann unterm Oberkörper hindurch ins Netz (87.). In den letzten Minuten einer jetzt turbulenten Partie versuchte Union in Überzahl noch einmal alles, doch Dahoud verhinderte nach einem Konter das zweite Gegentor gegen Khedira (89.). In der Nachspielzeit setzte Livan Burcu einen direkten Freistoß knapp neben den linken Pfosten (90. + 3). Nachdem auch Andrej Ilic in der Schlussphase das Tor verfehlte (90. + 5), war Schluss. Das Debüt von Albert Riera als Cheftrainer der Eintracht endet mit einem insgesamt leistungsgerechten 1:1 bei Union Berlin. Stimmen zum Spiel Sportvorstand Markus Krösche: Der Trainer ist vier Tage da und wir haben schon einen guten Schritt gemacht, vor allem in der Kompaktheit. Restverteidigung und Ballbesitz waren gut, wir sind immer wieder variabel gewesen, hatten wenige einfache Ballverluste – insgesamt viel Kontrolle und wenige Umschaltmomente zugelassen. Und wenn, war sofort einer da. In der einen oder anderen Situation haben wir es verpasst, den Ball in die Spitze zu spielen. Ansonsten war es ein guter Start und ein Schritt in die richtige Richtung. Cheftrainer Albert Riera: Ich war zufrieden mit der Energie und Leidenschaft meiner Mannschaft. Wir waren dominant und haben entschieden, wann wir attackieren und wann wir verteidigen. Dieses Gefühl brauchen die Spieler. Ich habe zu ihnen gesagt, sie sollen selbstbewusst mit dem Ball sein. Wir hatten mehr Möglichkeiten, um noch aggressiver zu sein. Ich habe viele positive Dinge gesehen. Aber natürlich können wir es noch besser machen. Wir haben viele Momente gesehen, wo wir variabel waren. Ich wollte, dass die Spieler das Spiel genießen. Das Ganze braucht Zeit, die Spieler werden es noch verinnerlichen. Wir müssen aufpassen mit unnötigen Fouls oder leichten Ecken. Wir waren nah dran, das Spiel zu gewinnen. Bessere Ergebnisse geben uns auch ein besseres Gefühl auf dem Platz. Insgesamt haben wir wenig zugelassen, nur dann kannst du Spiele gewinnen. Hugo Larsson: Wir waren hier, um drei Punkte zu holen. Es war eine intensive Woche mit viel Input, 90 Minuten jeden Tag. Der Trainer wollte uns sein ganzes Wissen und Informationen geben über seine Idee von Fußball und dass wir klar im Kopf sind für alles, was im Spiel passiert. Wir sollten hungrig wie Löwen sein und dominant Fußball spielen. Ich denke, das haben wir gut umgesetzt. Das Remis ist okay, darauf können wir aufbauen. Schade, dass wir das Gegentor gefühlt eine Minute nach der Führung kriegen. Steffen Baumgart (Cheftrainer 1. FC Union Berlin): Wir haben uns darauf eingestellt, dass wir gegen eine ballsichere Mannschaft und eine gute Offensive spielen. Wir haben sie kaum zur Entfaltung kommen lassen, haben nur einen Schuss aufs Tor zugelassen, der sensationell rein geht. Den Punkt nehmen wir gerne mit. Die Möglichkeiten, die wir haben, müssen wir besser nutzen, um gegen spielstarke Mannschaften gewinnen zu können.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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