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Eintracht Frankfurt -
FC Augsburg |
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Bundesliga 2025/2026 - 14. Spieltag
1:0 (0:0)
Termin: Sa 13.12.2025, 15:30 Uhr
Zuschauer: 58.300
Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)
Tore: 1:0 Doan (68.)
| Eintracht Frankfurt |
FC Augsburg |
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Trainer
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| Doan sichert Arbeitssieg Die Eintracht landet im letzten Heimspiel des Jahres einen 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den FC Augsburg. Frankfurts Japaner markiert das Tor des Tages (68.). Vorletztes Spiel in diesem Kalenderjahr, letztes Heimspiel: der FC Augsburg zu Gast im Deutsche Bank Park. Zurück vom Champions-League-Match in Barcelona, nahm Cheftrainer Dino Toppmöller zwei Veränderungen in der Anfangsformation im Vergleich zur Partie am Dienstagabend vor: Für Hugo Larsson, der leicht angeschlagen als Vorsichtsmaßnahme passen musste, und Nathaniel Brown, der auf der Bank Platz nahm, rutschten Mo Dahoud und Nnamdi Collins in die erste Elf. Damit schickte Frankfurt mit im Schnitt 27 Jahren und 241 Tagen die älteste Bundesligastartformation seit Februar 2024 – ein 3:3 in Freiburg (28 Jahre, 114 Tage) – auf den Platz. Einen ersten Schreckmoment mussten die Adlerträger nach etwas mehr als zwei Minuten verdauen. Eine Flanke von Kristijan Jakic über Augsburgs linke Seite fand Chrislain Matsima, der einköpfte (3.). Nach Ansicht der Bilder wurde der Treffer aufgrund einer Abseitsstellung aber nicht anerkannt. Weiter ging’s. Und das nach zehn Minuten mit der ersten Chance für die Eintracht, Finn Dahmen war bei Ansgar Knauffs Schuss aber auf seinem Posten und klärte zur Ecke (10.). Die nächste Gelegenheit, diesmal aus der Kategorie „dickes Ding“, gehörte nach gut 20 Minuten erneut den Hessen: Einen Schuss von Knauff wehrte Dahmen, in der Jugend einst selbst mit dem Adler auf der Brust, nach oben ab, doch Arthur Theate brachte die Kugel im Nachsetzen nicht auf den Kasten (21.). Es entwickelte sich phasenweise in zähes Spiel, geprägt von gut sortiert stehenden Abwehrreihen – wenige Lücken taten sich auf. Geduld war gefragt, um Situation in den für Augsburg gefährlichen Räumen zu kreieren. Wurde es mal brenzlig, grätschte eine Abseitsstellung dazwischen. Den Schlusspunkt hinter die ersten 45 Minuten setzte ein Distanzschuss von Dahoud, der rechts am Tor vorbeiflog. Entsprechen stand die Doppelnull zur Halbzeitpause. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte die Eintracht doppelt, Brown und Can Uzun kamen für Farès Chaibi und Mario Götze. Fortan agierte Frankfurt aus einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette vor Michael Zetterer. Wie in Durchgang eins, waren erneut keine drei Minuten gespielt, da lag den Fans der Torschrei auf den Lippen – diesmal allerdings denen der Sportgemeinde Eintracht. Einen Freistoß von Ritsu Doan, herausgeholt von Uzun, setzte der hochsteigende Rasmus Kristensen knapp über die Latte (48.). Die Hausherren blieben am Drücker, gingen noch schärfer hinter zweiten Bällen her und setzten die Augsburger früh unter Druck. Eine Stunde war gespielt, da musste Robin Koch verletzungsbedingt vom Feld, für den Kapitän kam Aurèle Amenda. Zudem wurde Oscar Højlund für Dahoud eingewechselt (61.). Sieben Minuten später ertönte die Frankfurter Torhymne: Nach einem starken Ballgewinn von Collins kam der Ball über Højlund zu Doan, der an der rechten Strafraumecke zum Dribbling ansetzte und den Ball – leicht abgefälscht – flach ins linke Eck setzte (68.). Zum dritten Mal in der laufenden Saison markiert er das 1:0, sein insgesamt achter Scorerpunkt im Oberhaus 2025/26: vier Tore, vier Vorlagen. Wenig später hatte der Japaner, diesmal über die linke Seite kommend, das zweite Tor auf dem Fuß, verzog aber knapp (71.). Der Treffer als Dosenöffner, ein weiterer Angriff in der 72. Minute rollte über Knauff und Uzun, der Schuss wurde jedoch geblockt. Nach gut 80 Minuten hatte Knauff, der sich als nominelle Spitze in der gegnerischen Hälfte aufgerieben hatte, Feierabend. Für die Schlussphase rückte Jean-Mattéo Bahoya in die vorderste Reihe. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit schlugen die Gäste nach einer Ecke zu, Noahkai Banks drückte den Ball über die Linie (86.). Doch nach längerer Überprüfung stand fest: Erneut zählte der Treffer nicht, der Torschütze stand im Abseits. In der siebenminütigen Nachspielzeit passierte nichts mehr, es blieb beim 1:0 und damit drei Heimpunkten für Eintracht Frankfurt. Stimmen zum Spiel Dino Toppmöller: Es war ein zähes Spiel. Mit Sicherheit sind die Kleinigkeiten zu unseren Gunsten ausgeschlagen. Das haben wir uns aber auch verdient. Die Jungs haben versucht, alles rauszuholen, was im Tank ist. Die letzte Frische hat gefehlt, es war ein anstrengendes Halbjahr. Daher war es eine absolute Willensleistung. Zum Beispiel das Tor: Wir gewinnen den Ball, weil wir uns gegenseitig helfen. Ritsu Doan wird zweimal gefoult, bleibt aber auf den Beinen, er will unbedingt den Schuss nehmen. Dann haben wir Glück, dass der Ball abgefälscht wird. Spielerisch geht es deutlich besser, das wissen wir. Der eine oder andere läuft auf der letzten Rille. Umso wichtiger ist, dass wir dieses Ding gezogen haben. Die Einwechselspieler haben eine gute Energie reingebracht. Robin Koch hat seit zwei, drei Wochen Probleme mit der Wade. Er beißt immer wieder auf die Zähne, obwohl eher die Empfehlung ist, mal zu pausieren. Wir schauen, wie er regeneriert. Wir werden kein unnötiges Risiko eingehen, aber natürlich alles dafür tun, dass er am Samstag in Hamburg auf dem Platz stehen kann. Dort wollen wir unbedingt drei Punkte mitnehmen. Ich bin extrem froh für die Fans, dass wir ihnen zumindest zu Hause diesen Abschied gegeben haben. Ellyes Skhiri: Es war kein einfaches Spiel, wir hatten nicht immer alles unter Kontrolle, aber am Ende haben wir genau das, was wir wollten: drei Punkte. Vor dem Tor hat Nnamdi Collins einen wichtigen Ballgewinn, er stellt gut den Körper rein und holt sich den Ball zurück. Wir hatten etwas Glück, die Entscheidungen des VAR sind zu unseren Gunsten ausgefallen. Jetzt habe ich mit der Nationalmannschaft beim Africa Cup viel vor, beim letzten Mal haben wir es mit Tunesien nicht gut gemacht – wir wollen ein gutes Turnier spielen. Manuel Baum (Cheftrainer FC Augsburg): Alle 50:50-Sachen waren in Richtung der Frankfurter. Die beiden Tore für uns, die nicht gezählt haben, sind exemplarisch dafür. Beim Gegentor haben wir vier-, fünfmal die Chance, Doan den Ball abzunehmen. Dann wird sein Schuss noch abgefälscht. Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht und hätten ein Unentschieden verdient gehabt. Daher sind wir enttäuscht.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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