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FC Barcelona - Eintracht
Frankfurt |
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UEFA Champions League 2025/2026 - Ligaphase, 6. Spieltag
2:1 (0:1)
Termin: Di 09.12.2025, 21:00 Uhr
Zuschauer: 38.439
Schiedsrichter: Davide Massa (Italien)
Tore: 0:1 Knauff (21.), 1:1 Koundé (50.), 2:1 Koundé (53.)
| FC Barcelona |
Eintracht Frankfurt |
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| Knappe Niederlage gegen Barça Eintracht Frankfurt verkauft sich teuer und verliert nach Pausenführung durch Ansgar Knauff und einem Doppelpack von Jules Koundé mit 1:2 beim FC Barcelona. Im Vergleich zur Liganiederlage in Leipzig nahm Eintracht-Cheftrainer Dino Toppmöller vier Änderungen in der Startelf vor: Der wiedergenesene Ansgar Knauff, Ellyes Skhiri, Hugo Larsson und Mario Götze kamen neu ins Team, dafür nahmen Mo Dahoud, Jean-Mattéo Bahoya und Nnamdi Collins auf der Bank Platz. Michy Batshuayi fehlte aufgrund seines am Samstagabend erlittenen und erfolgreich operierten Mittelfußbruchs. Im umgebauten, aber noch nicht fertiggestellten Camp Nou hatten die Hausherren den ersten Abschluss, doch Robert Lewandowski traf den Ball nach Ablage von Jules Koundé aus 15 Metern nicht richtig (5.). Wenige Minuten später netzte der polnische Angreifer nach einer scharfen Hereingabe ein, doch das Tor zählte wegen einer vorherigen Abseitsposition von Vorlagengeber Raphinha nicht (10.). Bei einem Distanzschuss von Innenverteidiger Gerard Martín war Michael Zetterer zur Stelle (14.). Barça dominierte die Anfangsphase mit rund 75 Prozent Ballbesitz und drängte die Adlerträger, die viel Laufarbeit gegen den Ball verrichteten weit in die eigene Hälfte. Mit der ersten eigenen offensiven Umschaltaktion schlug die SGE aber direkt zu: Nathaniel Brown nahm nach Ballgewinn Tempo auf und chippte den Ball in den Lauf von Ansgar Knauff, der Alejandro Balde abschüttelte, im Strafraum cool blieb und mit links unhaltbar für Eric García ins rechte Eck abschloss – ein klasse Treffer zur Frankfurter Führung (21.). In der Folge übernahmen direkt wieder die Hausherren das Kommando. Einen gefährlichen Schuss von Fermín López konnte Robin Koch in höchster Not blocken (26.). Danach passierte lange wenig, die Adlerträger standen tief, verteidigten leidenschaftlich und konzentriert, ohne passiv zu werden und ließen keine größeren Möglichkeiten des Teams von Coach Hans-Dieter Flick zu. Stattdessen hatte Ellyes Skhiri nach einem weiteren Konter und Zuspiel von Knauff in der Nachspielzeit noch eine große Chance, verfehlte mit seinem satten Rechtsschuss aus 16 Metern den Kasten aber knapp (45. + 1). Nachdem Lewandowski nach einer Freistoßflanke übers Tor köpfte (45. + 3), ging es mit der 1:0-Führung der Eintracht in die Pause. Zum Start der zweiten Hälfte hatte die SGE schnell den ersten Abschluss, doch Farès Chaibis Schuss aus gut 20 Metern war für Joan García sichere Beute (46.). Sekunden später wurde der Barça-Schlussmann nach einer Hereingabe von Brown vom eigenen Verteidiger Martin geprüft und verhinderte mit einem starken Reflex den zweiten Gegentreffer (47.). In wilden Minuten nach Wiederbeginn schoss Raphinha nach Vorlage des eingewechselten Marcus Rashford im Strafraum übers Tor (48.). Abwehrspieler Koundé machte es dann Sekunden später besser: Nach punktgenauer Flanke von Rashford köpfte der französische Rechtsverteidiger am zweiten Pfosten zum 1:1 ein (50.). Die Gastgeber legten direkt nach: Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte Lamine Yamal von links in den Sechzehner. Der Ball war lange in der Luft und dennoch kam wieder Koundé mit dem Kopf ran und setzte die Kugel ins lange Eck (53.). Binnen drei Minuten hatte der spanische Meister die Partie gedreht. In der Folge blieb das Spiel wilder als im ersten Durchgang, was vor allem an der jetzt offensiver auftretenden Eintracht lag. Das sorgte allerdings vor allem dafür, dass Barca mehr Räume für schnelle Gegenzüge bekam. Die Folge waren Chancen von Rashford, gegen den Arthur Theate stark rettete (59.), und Raphinha, dessen Fernschuss Zetterer parierte (62.). Später hatte der eingewechselte Ferran Torres das nächste Tor auf dem Fuß, doch sein Schuss aus spitzem Winkel strich am Kasten vorbei (69.). In der Schlussphase kontrollierten die nach der Pause deutlich zielstrebiger agierenden Katalanen die Partie, während die Eintracht auf den entscheidenden Nadelstich lauerte. Mit den eingewechselten Jean-Mattéo Bahoya, Can Uzun und Elye Wahi brachte SGE-Cheftrainer Toppmöller noch frische Offensivkräfte, doch klare Abschlüsse blieben auch aufgrund des sehr gut funktionierenden Gegenpressings von Barça Mangelware. So blieb es am Ende nach einer kämpferisch starken Frankfurter Mannschaftsleistung bei der knappen 1:2-Niederlage im Camp Nou. Stimmen zum Spiel Dino Toppmöller: Die Reaktion der Jungs nach dem Spiel am Wochenende war sehr gut. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Unser Fokus lag vor allem auf dem, was wir komplett unter Kontrolle haben: Einstellung, Einsatz und die Bereitschaft, füreinander einzustehen. Den Defensivplan haben wir überragend gut umgesetzt, dann konnten wir Nadelstiche setzen – leider den einen oder anderen zu wenig. Wir haben gesehen, dass wir Barcelona wehtun können, wenn sich die Momente geboten haben – wie beim 1:0. Es ist schade, dass Skhiri nicht das zweite Tor macht. Wir wussten, dass Barcelona viel Ballbesitz haben und uns hinten reindrücken wird – aber ohne die ganz großen Chancen, wir haben es gut verteidigt. Wir sind selbstbewusst aus der Kabine gekommen, hatten eine gute Phase und Bock, ein zweites Tor zu machen. Dann kassieren wir leider ein Gegentor, das sehr schwierig zu verteidigen ist. Am Ende ist es ärgerlich, dass wir ausgerechnet ein Standardtor kassieren und das Spiel am Ende dadurch verlieren. Ansgar Knauff: Wir wollten nach der bitteren Niederlage in Leipzig unbedingt eine Reaktion auf den Platz bringen. Das haben wir von der ersten bis zur letzten Minute gut gemacht und alles gegeben, nur leider nichts mitnehmen können. So ist Fußball manchmal, alles ist eng beieinander. Wir haben noch die Riesenchance auf das 2:0, dann sieht es vielleicht besser aus. Nach den zwei Gegentoren nach starken Flanken kommen wir leider nicht mehr zurück. Wir ärgern uns, haben aber über weite Strecken unseren Plan umgesetzt. Wir haken das Spiel ab, können daraus aber viel Positives für die Bundesliga mitnehmen. Hansi Flick (Cheftrainer FC Barcelona): Natürlich will jeder lieber ein Spiel sehen, in dem wir direkt gut reinkommen und in Führung gehen. Die Eintracht ist ein Team mit viel Dynamik und Tempo, ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Frankfurt hat sehr gut verteidigt und es uns nicht einfach gemacht, sie haben gekämpft. Wenn sie den Ball hatten, haben sie viel Speed auf den Rasen gebracht. Das ist Champions League, es gibt keine einfachen Spiele – so auch heute nicht. Wir haben es bis auf einige falsche Entscheidungen in der ersten Halbzeit weitgehend kontrolliert. Ich bin sehr froh, dass wir nach dem Rückstand zurückgekommen sind, es zeigt unsere Einstellung und Mentalität. Wir geben nicht auf.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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