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RB Leizig - Eintracht
Frankfurt |
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Bundesliga 2025/2026 - 13. Spieltag
6:0 (2:0)
Termin: Sa 06.12.2025, 18:30 Uhr
Zuschauer: 47.012
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
Tore: 1:0 Harder (5.), 2:0 Baumgartner (31.), 3:0 Diomande (47.), 4:0 Diomande (55.), 5:0 Raum (62., Elfmeter), 6:0 Diomande (65.)
| RB Leizig |
Eintracht Frankfurt |
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| Dosenfutter Die Eintracht muss sich Leipzig am 13. Bundesligaspieltag 0:6 (0:2) geschlagen geben. Eintracht-Cheftrainer Dino Toppmöller nahm im Vergleich zum 1:1 gegen Wolfsburg in der Vorwoche drei Änderungen in der Startformation vor: Nnamdi Collins, Mo Dahoud und Michy Batshuayi rotierten in die erste Elf, dafür nahmen Ellyes Skhiri und Mario Götze auf der Bank Platz. Ansgar Knauff fehlte erkältungsbedingt. Es dauerte 25 Sekunden, ehe die Adlerträger beim
Tabellenzweiten aus Leipzig zum ersten Mal zum Abschluss kamen: Über
schnelles Direktspiel zwischen Batshuayi und Brown kam die Kugel zu Chaibi,
der den Ball im Strafraum aber nicht richtig traf, Leipzigs Keeper Gulacsi
packte sicher zu (1.). Anders als die Hessen nutzten die Gastgeber ihre erste Chance: Baumgartner chippte den Ball in den Lauf von Harder, Koch und der aus dem Tor geeilte Zetterer waren sich uneins, so dass der Stürmer den Ball über Frankfurts Schlussmann hinweg ins Tor köpfen konnte (5.). Die Eintracht übernahm nach dem frühen Rückstand wieder das Kommando und suchte die Lücke in der Leipziger Abwehr. Nach einer flachen Hereingabe von Kristensen kam Doan aus zwölf Metern zum Abschluss, der abgefälschte Schuss segelte in Richtung Batshuayi, der zu überrascht den Ball aber am zweiten Pfosten passieren ließ (20.). Sekunden später verfehlte der belgische Angreifer den Kasten nach einer weiteren Hereingabe von Kristensen (22.). Die beste Torchance hatte die SGE nach einer halben Stunde, als Dahoud mit einem satten Schuss aus der Drehung aus 18 Metern die Latte traf (31.). Im direkten Gegenzug konterten die Hausherren über Harder, der im Strafraum von Collins nicht gestört wurde und in die Mitte passen konnte, wo der mitgelaufene Baumgartner den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte – 0:2 aus Sicht der Gäste (31.). In der 39. Minute legte Baumgartner nach, der Treffer wurde jedoch im Nachgang vom VAR wegen einer Abseitsstellung kassiert. In der Schlussphase der ersten Hälfte strich noch ein Distanzschuss von Nusa knapp am Tor vorbei (45.). Zur Pause standen sechs zu fünf Torschüsse sowie 51 Prozent Ballbesitz für die Eintracht zu Buche, allerdings auch ein 0:2 mit Blick auf die Anzeigetafel. Zu Beginn der zweiten Halbzeit ersetzte Jessic Ngankam den verletzten Batshuayi. Die erste Szene im zweiten Spielabschnitt hatten die effektiven Leipziger, die prompt nachlegten. Die Frankfurter Hintermannschaft bekam den Ball im Sechzehner nicht weg, Diomande war der Nutznießer und traf aus zwölf Metern zum 3:0 in die Maschen (47.). Wenig später schlenzte Nusa den Ball aus 20 Metern an den Pfosten (52.). Doch der vierte Treffer der Leipziger ließ nicht lange auf sich warten, Diomande hatte 16 Meter vor dem Kasten nach einer Körpertäuschung gegen Theate freie Schussbahn und netzte unhaltbar für Zetterer ins linke Eck (55.). Und es kam noch schlimmer für die Sportgemeinde
Eintracht. Nach einem Eckball bekam der eingewechselte Larsson einen Schuss
von Harder an die Hand, Schiedsrichter Siebert entschied auf Strafstoß.
Raum verwandelte sicher ins vom ihm aus gesehen rechte Eck (62.). Es dauerte
keine drei Minuten, ehe der Tabellenzweite das sechste Tor folgen ließ.
Seiwald schickte Diomande auf die Reise, der mit Tempo in den Strafraum
zog und zum 6:0 traf (65.). In der verbleibenden Spielzeit beschränkten sich die Adlerträger aufs Verteidigen und verhinderten weitere Gegentore. Die Serie der Eintracht von zuletzt sechs Bundesligaspielen ohne Niederlage in Serie ist damit gerissen. Stimmen zum Spiel Sportvorstand Markus Krösche: Es war eine schlechte Leistung, vor allem eine schlechte Defensivleistung. Wir starten mit einem individuellen Fehler und gehen in Rückstand. Wenn man das zweite Gegentor sieht: Wir haben den Lattentreffer, dann kassieren wir einen Konter und das Tor trotz Überzahl im Sechzehner. Wir verteidigen es einfach schlecht und machen es Leipzig viel zu einfach. Keine Konsequenz im Eins-gegen-eins, keine Kompaktheit, wir geben dem Gegner die Räume, die sie mit ihrer Geschwindigkeit bespielen können. Man muss ehrlicherweise sagen: So reicht es nicht, Leipzig zu schlagen, und so verliert man verdient mit 0:6. In der Bundesliga war es in den vergangenen Wochen zwar okay, aber wenn man sich die Spiele und vor allem die Gegentore anschaut, dann häufen sich die individuellen Fehler sowie die Fehler als Team gegen den Ball. Auch in der Restverteidigung haben wir immer wieder Probleme – keine gute Staffelung, keine gute Mannbindung, wir sind zu passiv. Wenn wir oben dabei sein und in die internationalen Ränge wollen, darf man solche Fehler nicht machen. Wir können deutlich besser Fußball spielen, wir haben es in dieser Saison schon deutlich besser gemacht. Die Basis ist gegen den Ball, jeder Einzelne muss seine Zweikämpfe gewinnen – da sind wir nicht konsequent genug. Es hat nichts mit Mentalität oder Einstellung zu tun. Robin Koch: Das Ergebnis ist extrem hart. Die erste Halbzeit war noch okay von uns, wir bekommen aber zwei Tore, die wir uns selbst zuzuschreiben haben. In der zweiten Hälfte war es viel zu wenig, das darf uns nicht passieren. Es war viel zu wenig Gegenwehr. Kein Spieler auf keiner Position war annähernd bei 100 Prozent. Jeder muss sich an die eigene Nase fassen. Jeder hat seine Duelle verloren, wir waren nicht bissig genug und hatten nicht den Willen im Zweikampf, alles reinzulegen. Dann sieht es so aus, wie es aussah. Wir müssen uns bei unseren Fans entschuldigen. Ole Werner (Cheftrainer Leipzig): Wir wussten, was für ein Kaliber auf uns zukommt. Deshalb war ich nicht überrascht, dass wir eine top Leistung gebracht haben. In der ersten Halbzeit hat man gesehen, wie eng es im Fußball manchmal zugeht. Vor dem 2:0 fliegt der Ball an die Latte, wir schalten gut um. Es war wichtig, gut in die zweite Halbzeit zu kommen und das Spiel mit dem dritten Treffer mehr oder weniger zu entscheiden. Wir waren scharf und diszipliniert, haben die Umschaltmomente gut genutzt und hatten später auch eine bessere Ballbesitzstruktur. Den Abend können wir genießen, weil so etwas nicht alle Tage vorkommt. Dann geht es weiter Richtung Union Berlin, wo uns nochmal eine ganz andere Art von Fußball erwartet.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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