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Eintracht Frankfurt -
VfL Wolfsburg |
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Bundesliga 2025/2026 - 12. Spieltag
1:1 (0:0)
Termin: So 30.11.2025, 17:30 Uhr
Zuschauer: 58.000
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)
Tore: 0:1 Zehnter (67.), 1:1 Batshuayi (90.+6, Elfmeter)
| Eintracht Frankfurt |
VfL Wolfsburg |
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| Ausgleich in der Nachspielzeit Michy Batshuayi trifft in Minute 90 plus sechs per Strafstoß zum 1:1-Endstand zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfL Wolfsburg. Vier Tage nach dem Match in der Königsklasse gegen Atalanta BC standen die Adlerträger erneut auf dem Rasen des Deutsche Bank Park, in der Anfangsformation verändert auf drei Positionen: Während Jonathan Burkardt verletzungsbedingt fehlte und Nnamdi Collins sowie Mo Dahoud zunächst auf der Bank Platz nahmen, rutschten Rasmus Kristensen, Ellyes Skhiri und Jean-Mattéo Bahoya in die Startelf. Die Option, Burkardts Ausfall mit zwei schnellen Spielern statt eines klassischen Neuners aufzufangen, hatte Cheftrainer Dino Toppmöller auf der Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel bereits in Betracht gezogen. So kam es. Zwei erste Vorstöße der Eintracht über Ritsu Doan auf rechts sowie eine aussichtsreiche Gelegenheit für Bahoya nach Ballgewinn durch Ansgar Knauff (9.) sorgten für ein erstes Zucken, Ungenauigkeiten im Spielaufbau beider Mannschaften zugleich für ein erstes Grummeln. Lauter im Stadion wurde es dann, als Mario Götze nach Zusammenspiel mit Bahoya im Strafraum zum Abschluss kam, der Ball aber knapp am langen Pfosten vorbeizischte (12.). Nach zwei deutlich zu hoch angesetzten Versuchen durch Christian Eriksen (15.) und Aaron Zehnter (20.) in Richtung des schütter daherkommenden Gästeblocks bot sich Wolfsburgs Mohammed Amoura eine gute Gelegenheit, der Lupfer segelte zwar über Michael Zetterer, jedoch auch über den Querbalken (22.). Optisch bot sich den Zuschauenden im Stadtwald ein leichtes Übergewicht der Hausherren, nach etwas mehr als einer halben Stunde standen knapp 52 Prozent Ballbesitz sowie fünf zu drei Schüsse zu Buche, doch als Dosenöffner diente dies bis dahin noch nicht. Vorweggegriffen: Zum Pausenpfiff waren es schließlich 55 Prozenzt Ballbesitz und acht zu vier Abschlüsse pro Sportgemeinde Eintracht. Kristensen mit einem wuchtigen Versuch aufs kurze Eck (33.), Doan mit einem Schuss von der äußeren Strafraumkante, den Kamil Grabara parierte (40.), ein Versuch von Arthur Thearte nach der bis dato siebten Eintracht-Ecke (42., von Gerhardt kurz vor der Linie geklärt) sowie scharfe, flache Hereingaben von Knauff, Kristensen und Doan schlossen das erste Kapitel dieses Sonntagabendspiels. Torlos ging es in die Pause. Unverändert kamen beide Teams zurück aus den Kabinen. Unverändert blieb auch zunächst der Spielstand, und dass dies so war, daran hatte auch Zetterer seine Finger im Spiel: Bei einer Doppelchance von Eriksen mit einem tückisch flatternden Schuss sowie dem zweiten Ball von Amoura war der Eintracht-Keeper zu Stelle (59.). Wenige Zeigerumdrehungen später verließen Götze und Bahoya das Feld, es kamen Collins und Michy Batshuayi (62.). Den Belgier zog es freilich in die Spitze, mit dem Rücken zum Tor agierte er als Wandspieler. Im Netz zappelte der Ball allerdings Mitte der zweiten Hälfte auf der Gegenseite, Zehnter konnte sich am langen Pfosten lösen und traf zu freistehend zum 1:0 für die Niedersachsen (67.). Neben Mo Dahoud für Skhiri (76.) kam für die Schlussphase zudem Jessic Ngankam ins Spiel (81.). Das Comeback mit dem Adler auf der Brust für den Stürmer, nachdem er vergangene Saison an Hannover 96 ausgeliehen war, sich dort einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen und in seither im Herzen von Europa zurückgekämpft hatte. Die Eintracht kämpfte um Zählbares und kam zum Torerfolg. Nach Überprüfung der Fernsehbilder entschied Schiedsrichter Harm Osmers auf Foulspiel von Demis Vavro im Sechzehner an Theate und folglich auf Elmeter. Der eingewechselte Batshuayi nahm sich der Sache an und hämmerte den Ball über die Unterkante der Latte zum 1:1 ins Tor (90. + 6). Der Schlusspunkt hinter dem zwölften Saisonspiel der Adlerträger. Stimmen zum Spiel Dino Toppmöller: Wir wollten eine Reaktion auf das Spiel am Mittwoch zeigen. In den ersten Minuten haben wir es ordentlich gemacht. Wir hatten viele Aktionen Richtung Box und auch Boxeintritte, aber haben am Ende in der ersten Halbzeit nur zwei klare Torchancen durch Mario und Arthur. Es hat der letzte Punch gefehlt, um daraus mehr Kapital zu schlagen. Nach dem Rückstand sind wir stabil geblieben und haben eine gute Moral gezeigt. Wir haben viel investiert und wollten das Spiel auf unsere Seite ziehen, auch nach dem Ausgleich. Wolfsburg hat leidenschaftlich verteidigt, am Ende reicht es nur zum 1:1. Die Einstellung war richtig gut. Das Spiel gegen Bergamo hat Spuren hinterlassen. Die Jungs haben dennoch alles versucht, wir sind deutlich mehr gelaufen als der Gegner. Wir dürfen nicht vergessen, dass uns im Offensivspiel mit Jonny und Can zwei Spieler fehlen, die die meisten Tore geschossen haben. Den Punkt nehmen wir mit und schauen, was der am Ende wert ist. Michael Zetterer: Wir hatten uns vorgenommen, das Spiel hier zu Hause zu gewinnen und nach dem Match gegen Bergamo ein anderes Gesicht zu zeigen. Wir waren den Fans etwas schuldig. Defensiv ist uns das gelungen, wir haben gegen eine offensivstarke Mannschaft – Wolfsburg macht es in vielen Spiel schon gut – wenig zugelassen. Nach vorne hatten wir nicht diesen Punch, um gefährlicher vors Tor zu kommen; die Konter haben wir nicht gut ausgespielt. Vom Gefühl her hat das etwas gefehlt, andernfalls wäre mehr drin gewesen. Wir haben Jonnys Ausfall als Mannschaft ordentlich aufgefangen. Beim Gegentor kommen wir zweimal nicht richtig in den Zweikampf; Flanke auf den zweiten Pfosten, für Rasmus ist es wohl auch schwer zu verteidigen, der Gegenspieler kommt von hinten. Wir alle können es besser verteidigen, das müssen wir als Mannschaft besser machen. Es waren viele Englische Wochen, das darf man nicht unterschätzen. Viele Spieler haben zuletzt viele Spiele gemacht, da ist es nicht einfach, in solche Spiele reinzukommen – gerade gegen Teams wie Wolfsburg, das ist unangenehm zu spielen. Wir müssen noch emotionaler und leidenschaftlicher agieren. Daniel Bauer (Cheftrainer VfL Wolfsburg): Wir konnten uns bisschen abreagieren mittlerweile. Wir haben die Elfmeterszene vier, fünf Mal gesehen. Es tut weh, dass der VAR so entscheidet. Es gibt immer wieder enge Situationen. In dieser Situation Elfmeter zu pfeifen, ist hart. Dann muss er zehn Mal Elfmeter nach einer Ecke pfeifen pro Partie. Es gab einen Kontakt, aber keinen aktiven. Es war ein sehr gutes Auswärtsspiel von uns. Wir wussten, dass uns eine heiße Atmosphäre erwartet und die Eintracht eine Reaktion in der Liga zeigen will. Im hohen Anlaufen waren wir zu passiv in der ersten Halbzeit. Nach der Pause haben wir 30 bis 35 Minuten genau den Fußball gezeigt, den wir spielen wollen. Wir wollten das 2:0 nachlegen, das müssen wir uns ankreiden. Die Eintracht hat am Ende alles nach vorne geworfen, darauf haben wir gut reagiert. Jetzt haben wir gesenkte Köpfe. Das Ziel war, das Spiel zu gewinnen bei allem Respekt vor dem Gegner. Leider haben wir das nicht geschafft. Es war ein interessantes, spannendes, gutes Bundesligaspiel.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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