Eintracht Frankfurt - Atalanta Bergamo

UEFA Champions League 2025/2026 - Ligaphase, 5. Spieltag

0:3 (0:0)

Termin: Mi 26.11.2025, 21:00 Uhr
Zuschauer: 59.500
Schiedsrichter: Christopher Kavanagh (England)
Tore: 0:1 Lookman (60.), 0:2 Ederson (62.), 0:3 de Ketelaere (65.)

 

 

>> Spielbericht <<

Eintracht Frankfurt
Atalanta Bergamo

  • Zetterer
  • Collins
  • R. Koch
  • Theate
  • Brown
  • Dahoud
  • M. Götze
  • Chaibi
  • Doan
  • Knauff
  • Burkardt

 


  • Carnesecchi
  • Kossounou
  • Hien
  • Djimsiti
  • Bellanova
  • de Roon
  • Ederson
  • Zappacosta
  • de Ketelaere
  • Scamacca
  • Lookman

 

Wechsel
  • Bahoya für Burkardt (59.)
  • Batshuayi für M. Götze (69.)
  • Skhiri für Dahoud (69.)
  • Wahi für Knauff (78.)
  • Buta für Doan (78.)
Wechsel
  • Krstovic für Scamacca (69.)
  • Musah für Ederson (69.)
  • Zalewski für Zappacosta (69.)
  • Kolasinac für Djimsiti (74.)
  • K. Sulemana für Lookman (82.)
Trainer
  • Dino Toppmöller
Trainer
  • Raffaele Palladino

 

 

Drei Gegentore in fünf Minuten

Nach einer Stunde entscheidet Atalanta BC die Partie, die Eintracht unterliegt im Heimspiel gegen die Italiener mit 0:3 (0:0).

Dino Toppmöller vertraute auf jene Elf, die am Samstagabend den 1. FC Köln mit 4:3 besiegt hatte. Erstmals im Aufgebot stand Marvin Dills, aus privaten Gründen fehlte Rasmus Kristensen. Für Mo Dahoud war es in seinem insgesamt 32. Königsklasseneinsatz der erste für die Eintracht von Beginn an.

In der ersten Viertelstunde scheuten beide Teams das Risiko, die Eintracht war jedoch die aktivere Mannschaft und kam im Gegensatz zu Bergamo zu drei Abschlüssen im Strafraum. Burkardts abgefälschter Versuch (9./drüber), Chaibis zu harmloser Abschluss aus 14 Metern in Carnesecchis Arme nach feiner Vorarbeit von Collins (10.) und Kochs Kopfball über den Kasten nach Doans Flanke (14.) hatten durchaus Potenzial für einen Führungstreffer.

In der Folge kombinierte die Eintracht teilweise gefällig und versuchte, Atalanta in deren Hälfte einzuschnüren. Der Ballbesitzanteil der Eintracht sprang in dieser Phase erstmals über die 50 Prozent, zwingende Möglichkeiten blieben jedoch zunächst aus. Die Adlerträger blieben geduldig gegen die Gäste, die gerne Mann gegen Mann verteidigten.

Als sich die Bergamasken erstmals gefährlich im Strafraum zeigten, hatten die Gastgeber doppeltes Aluglück binnen 31 Sekunden. Lookman und Scamacca trafen jeweils den rechten Pfosten (35.). Auf der anderen Seite hatte auch die Eintracht eine Doppelchance, als Götzes Versuch erst von Zappacosta geblockt wurde und er dann – noch zentral vor dem Tor stehend – von Burkardt angeschossen wurde (37.).

Der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte den Gästen, weil sie einige Male erfolgreich früh störten. Als es zwischenzeitlich schnell in die andere Richtung ging, bediente Brown Burkardt, dessen linker Drehschuss im letzten Moment von Hiens Wade zur Ecke abgefälscht wurde (50.).

Für die aktive Anfangsphase nach der Pause belohnte sich Bergamo nach gut einer Stunde mit einem Dreifachschlag. Der nach einer De Ketelaere-Rechtsflanke am linken Fünfmetereck freistehende Ademola Lookman per Direktabnahme (60.), Ederson auf Vorlage des vorherigen Torschützen (62.) und Charles De Ketelaere (65.) nach Scamaccas Lattentreffer stellten binnen fünf Minuten auf 3:0 für die Italiener. Bitter: Kurz zuvor hatte Burkardt verletzungsbedingt den Platz verlassen müssen (59.).

In der Folge spielte der Gast aus Bergamo das Resultat nach Hause, der Tore-Dreierpack der Gäste hatte den Adlerträgern den Stecker gezogen. Dino Toppmöller versuchte es mit den Einwechslungen von Batshuayi, Skhiri, Buta und Wahi, zu einer Wende kam es aber nicht mehr. Die Eintracht bleibt somit bei vier Punkten aus fünf Spielen in der Ligaphase der Champions League.

Stimmen zum Spiel

Dino Toppmöller: Wir haben eine ordentliche erste Halbzeit gespielt mit Möglichkeiten von Farès und Mario. Wenn wir auf dem Level Spiele gewinnen wollen, müssen wir eines dieser Dinge nutzen. Mit dem Doppelpfosten von Atalanta ist die Partie gekippt, sie sind stärker geworden. Wir hatten trotzdem in der Halbzeitpause das Gefühl, dass wir gewinnen können. Mit Jonny bricht uns dann nach Rasmus der zweite Führungsspieler weg. Das ist ein Brett, dennoch können wir es besser lösen. Das 0:2 war dann zu viel, da haben wir nicht mehr die richtige Antwort gefunden. In der zweiten Halbzeit hat der letzte Kick, die letzte Power gefehlt. Die erste Halbzeit hat gezeigt, dass wenn wir defensiv kompakt stehen und Intensität in den Zweikämpfen zeigen, etwas gehen kann. Ballverluste wie vor dem 0:1 werden auf diesem Level bestraft. Wir wollen am Sonntag gewinnen, dafür werden wir paar Gespräche führen müssen und am Freitag mit einem freien Tag durchschnaufen. Die beste Medizin ist immer, gute Antwort auf das Ergebnis von heute zu geben. Jonny ist morgen beim MRT, es sieht nach einer muskulären Verletzung in der Wade aus.

Robin Koch: Wir machen uns das Spiel in fünf Minuten kaputt. Die erste Halbzeit war okay. Wir hatten ein paar Chancen, um in Führung zu gehen, Atalanta hatte ein, zwei Chancen. In der Pause hatten wir das Gefühl, dass wir das Ding ziehen können, und dann gibst du innerhalb von ein paar Minuten das Spiel so aus der Hand. Wir haben zwei Mal eigentlich gefühlt auf der gleichen Seite die Zuordnung komplett verloren und haben die Tore ehrlicherweise hergeschenkt. Insgesamt haben wir es nach der Pause nicht mehr geschafft, wieder mehr Druck auf den Ball zu bekommen. Es war eine sehr schwache zweite Halbzeit von uns.

Raffaele Palladino (Cheftrainer Atalanta BC): Ich bin sehr glücklich heute. Der Sieg ist wichtig für den Kopf und den Weg, den wir weiter gehen wollen. Ich habe eine Mannschaft gesehen, wie wir sie alle sehen wollten. Wir waren mutig, ambitioniert, aber nicht immer kompakt genug. Danke an den Trainerstab, was in den vergangenen zwei Wochen geleistet wurde. Danke auch an die Mannschaft, das sind die Hauptakteure. Die Jungs haben bewiesen, dass sie den Schritt extra gehen und frei aufspielen können. In der ersten Halbzeit war die Partie ausgeglichen. Nach der Pause haben wir technische Überlegenheit gezeigt und Chancen herausgespielt. Ich möchte immer nach vorne spielen und den Gegner stressen, das hat gut geklappt.

 

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Bericht und Fotos von www.eintracht.de


 

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