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1. FC Köln - Eintracht
Frankfurt |
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Bundesliga 2025/2026 - 11. Spieltag
3:4 (1:2)
Termin: Sa 22.11.2025, 18:30 Uhr
Zuschauer: 50.000
Schiedsrichter: Florian Badstübner (Nürnberg)
Tore: 1:0 Kaminski (4.), 1:1 Theate (39.), 1:2 Dahoud (45.+6), 1:3 Burkardt (60.), 1:4 Burkardt (63.), 2:4 Bülter (83.), 3:4 Waldschmidt (90.+4)
| 1. FC Köln |
Eintracht Frankfurt |
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Trainer
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| Zittern nach klarer Führung Die Eintracht gewinnt in Köln nach frühem Rückstand (4.) und vier Toren in Folge mit 4:3 (2:1). Theate (39.), Dahoud (45.+6) und Burkardt (59./63.) treffen. Im Vergleich zum 1:0-Heimsieg gegen Mainz vor der Länderspielpause veränderte Eintracht-Cheftrainer Dino Toppmöller seine Startelf auf zwei Positionen: Nnamdi Collins und Mario Götze rotierten ins Team, dafür nahmen Rasmus Kristensen und Ellyes Skhiri zunächst auf der Bank Platz. Im ausverkauften RheinEnergieSTADION erwischten die Gastgeber den perfekten Start. Nach einem langen Ball von Heintz in die Spitze kam Ache im Strafraum vor dem herausgeeilten Zetterer an den Ball und legte klug ab auf Kaminski, der den Ball aus 14 Metern im langen Eck unterbrachte (4.). Der Treffer zählte zunächst wegen einer angezeigten Abseitsstellung nicht, fand nach Einsatz des VAR dann aber korrekterweise doch Anerkennung. Nach dem frühen Gegentor übernahm die Eintracht die Spielkontrolle (über 70 Prozent Ballbesitz), tat sich gegen die mit zwei Viererketten kompakt verteidigenden Kölner aber schwer, in die gefährliche Zone zu kommen. Eine gute Gelegenheit bot sich nach einem Konter, als Knauff mit einer scharfen Hereingabe Burkardt suchte, FC-Schlussmann Schwäbe in seinem 100. Bundesligaspiel aber schnell reagierte und den Pass festhielt (23.). Auf der Gegenseite setzte Schmied die Kugel nach einer Ecke mit dem Rücken knapp am langen Pfosten vorbei (28.). Die bis dahin beste Chance auf den Ausgleich bot sich Burkardt nach einer halben Stunde. Doch nach einer feinen Flanke von Knauff konnte Schwäbe den Kopfball des Nationalstürmers stark über die Latte lenken (30.). Wenig später war der Kölner Keeper dann geschlagen: Chaibi trat eine Ecke von links scharf auf den ersten Pfosten, wo sich Theate stark von Ache löste und mit dem Hinterkopf ins kurze Eck traf (39.). In einem jetzt munteren Bundesligaspiel wollte Köln sofort antworten, aber Thielmann zielte nach einer Ecke daneben (41.). Als alle schon mit dem 1:1 zur Pause rechneten, drehte die Eintracht noch mal auf. Knauff eroberte in der fünften Minute der Nachspielzeit den Ball im Pressing, Chaibi und Götze spielten sich mit einem tollen Doppelpass in den Sechzehner, wo Schwäbe noch stark gegen Chaibi parieren konnte – doch beim platzierten Nachschuss von Dahoud war der Kölner Torwart dann machtlos (45.+6). Danach pfiff Schiedsrichter Florian Badstübner zur Halbzeit. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff hatten die Hausherren direkt eine gute Chance. Ache schickte Thielmann auf die Reise, der aus spitzem Winkel im Sechzehner zu zentral abschloss, Zetterer parierte sicher (46.). Ansonsten blieben aber auch zu Beginn der zweiten Hälfte die Adlerträger die aktivere Mannschaft. Nach einer Ecke von Chaibi kam Dahoud zum Kopfball, konnte die Kugel aber nicht gefährlich auf den Kasten bringen (55.). Nach einer Stunde erhöhte die SGE dann auf 3:1. Burkardt bediente mit einer schönen Seitenverlagerung Doan auf der rechten Seite, der Japaner ging gegen Lund ins Eins-gegen-eins und passte von der Grundlinie in die Mitte, wo der durchgestartete Burkardt mit der Fußspitze vor Heintz an den Ball kam und die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie drückte (60.). Und damit noch nicht genug: Nach einem langen Ball von Theate hatte Knauff viel Raum für sich und passte auf Burkardt; der Frankfurter Angreifer behauptete die Kugel, ließ Lund mit einem Trick stehen und überwand Schwäbe, der noch mit dem Fuß am Ball war, aus zehn Metern – das 4:1 (63.) für die Eintracht. Danach waren mal wieder die Kölner dran: Huseinbasic zog aus der Distanz ab, der abgefälschte Schuss strich knapp über die Latte (66.). In der Schlussphase kam dann noch mal etwas Spannung auf: Die Kölner kombinierten sich über drei Stationen schnell in den Strafraum, wo sich der eingewechselte Bülter mit etwas Glück gegen Koch durchsetzte und Zetterer aus elf Metern überwand (2:4/83.). Nach Zuspiel von Waldschmidt hatte Bülter kurz darauf noch eine große Chance im Sechzehner, aber diesmal war Zetterer zur Stelle (87.). Fast im Gegenzug traf Chaibi nach einem Konter das Außennetz (89.). In der siebenminütigen Nachspielzeit gab Köln noch mal alles: Erst scheiterte El Mala nach Zuspiel von Kaminski am langen Pfosten (90.+3), dann machte es Waldschmidt nach einer Flanke von links besser und traf freistehend per Kopf zum 3:4 (90.+4). Danach war es geschafft und die SGE brachte nach viel Zittern in der Schlussphase den knappen Sieg über die Zeit. Stimmen zum Spiel Sportvorstand Markus Krösche: Wir kriegen ein viel zu einfaches Gegentor zum 0:1. Ein langer Ball, den müssen wir besser verteidigen. Dann hatten wir es schwer. Köln stand tief, wir hatten keine Lösungen. Den Ausgleich machen wir durch einen Standard, das brauchst du in einem Spiel gegen einen tief stehenden Gegner. Das zweite Tor ist sehr gut rausgespielt. In der zweiten Halbzeit sind wir souverän, machen die Tore. Später werden wir zu passiv, kriegen das Gegentor und fangen an, zu schwimmen. Wir müssen mehr Ruhe haben, Druck auf den Ball machen. Aber wir lassen uns teilweise zu tief fallen, dann kriegst du keine Entlastung. Das müssen wir besser machen, als Kollektiv. Es war genug Erfahrung auf dem Platz, um nicht zu schwimmen. Wir müssen weiter Fußball spielen, um in unsere Umschaltmomente zu kommen. Stattdessen treffen wir falsche Entscheidungen, verlieren zu schnell den Ball. Dann kriegst du die nächste Welle und die nächste Welle. Daran müssen wir arbeiten. Die Mannschaften oben sind sehr konstant. Alles ist dicht beisammen, die Bayern ausgeklammert. Es war daher wichtig, gegen Mainz und heute die Punkte einzufahren, nachdem wir zwei Zähler in Heidenheim verloren hatten. Jetzt schauen wir, dass wir gegen Atalanta den Sieg einfahren. Dann haben wir auch in der Champions League eine gute Ausgangsposition. Ansgar Knauff: Der Sieg ist sehr wichtig. Wir wussten, dass es schwer werden würde. Wir haben eine gute Energie auf den Platz gebracht, sind dann aber unglücklich in Rückstand geraten. Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Natürlich war es wichtig, dass wir das Spiel vor der Pause noch gedreht haben. Wir sind gut aus der Kabine gekommen, haben weiter nach vorne gespielt und 4:1 geführt. Ich hatte gute Aktionen nach vorne und habe versucht, immer wieder die Tiefe zu attackieren. Dass wir in der Schlussviertelstunde etwas den Faden verlieren, ist ärgerlich, weil es in dieser Saison auch nicht zum ersten Mal passiert ist. Das ist unnötig, das müssen wir abstellen. Nach dem 2:4 sind wir etwas unsicherer geworden, obwohl wir das Spiel eigentlich im Griff hatten. Wir müssen es souveräner zu Ende spielen und dürfen nicht so sehr ins Schwimmen kommen – darüber müssen wir uns ärgern. Aber insgesamt können wir zufrieden sein, wir haben einen großen Schritt gemacht in der Liga. Lukas Kwasniok (Cheftrainer 1. FC Köln): Wir hatten einen perfekten Beginn und gehen 1:0 in Führung. Wir wollten den Gegner nicht zu hoch pressen, eher ein kompaktes Mittelfeldpressing und auf Umschaltmomente warten. Wir haben aber nicht so den Zugriff bekommen, da Frankfurt sehr variabel im Aufbauspiel ist. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass es lichterloh bei uns im Strafraum gebrannt hat. Während wir nach einer Ecke knapp vorbeiköpfen, findet Frankfurt durch einen Standard ins Spiel zurück. Was mich beim 1:1 ärgert, sind zwei unnötige Ballverluste vor dem Gegentor. Das 1:2 war mental bitter. Wir haben in der Halbzeit etwas angepasst und wollten Frankfurt nach und nach wehtun. Dann haben wir das Spiel aber in kurzer Zeit aus der Hand gegeben. Ich bin enttäuscht, dass wir zu schnell zu wild geworden sind – wir haben zu schnell auf den Ausgleich gespielt. Als wir dann nichts mehr zu verlieren hatten, konnten wir uns auf eine tolle Bank verlassen. Ich bin stolz, dass wir noch das zweite und dritte Tor gemacht haben und wer weiß, was passiert wäre, wenn das Tor früher fällt. Aber hätte, wäre, am Ende haben wir verloren.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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