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Eintracht Frankfurt -
FSV Mainz 05 |
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Bundesliga 2025/2026 - 10. Spieltag
1:0 (0:0)
Termin: So 09.11.2025, 19:30 Uhr
Zuschauer: 59.000
Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (Freiburg)
Tore: 1:0 Doan (81.)
| Eintracht Frankfurt |
FSV Mainz 05 |
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Trainer
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| Doan bricht den Bann Die Eintracht schlägt den 1. FSV Mainz 05 in einem kampfbetonten Spiel mit 1:0 (0:0). Ritsu Doan (81.) erzielt den Treffer des Abends. Eintracht-Cheftrainer Dino Toppmöller veränderte seine Startelf im Vergleich zum 0:0 in der UEFA Champions League bei der SSC Napoli auf vier Positionen: Mo Dahoud in seinem ersten Saisonspiel von Anfang an, Ellyes Skhiri, Ritsu Doan und Ansgar Knauff kamen neu ins Team, Collins, Larsson, Götze und Bahoya rotierten auf die Bank. Vor den 59.000 Zuschauern im Deutsche Bank Park taten sich die Adlerträger wie auch die Gäste aus Mainz zunächst schwer, in die gefährliche Zone zu kommen. Vieles spielte sich in der Anfangsphase zwischen den Strafräumen ab, beide Mannschaften standen sicher und konzentriert in der Defensive. Bis auf zwei Halbchancen von Burkardt nach einem gefährlichen Rückpass von Maloney auf Mainz-Keeper Zentner (18.) sowie nach einer Bogenlampenflanke von Hollerbach auf der Gegenseite (20.) passierte in den Sechzehnern lange nichts. Die beste Chance der ersten Halbzeit hatten die aggressiv und laufstark auftretenden Gäste nach einer scharfen Flanke von Nebel, als Hollerbach am zweiten Pfosten knapp verpasste (40.). Und so ging es in einer kampfbetonten Begegnung folgerichtig mit dem 0:0 in die Kabine. Zur zweiten Hälfte brachte Toppmöller mit Hugo Larsson und Jean-Mattéo Bahoya für Ellyes Skhiri und Farès Chaibi zwei neue Kräfte, die für mehr Schwung in der Offensive sorgen sollten. Bahoya hatte dann nach wenigen Sekunden auch den ersten Abschluss, doch sein Schuss aus 15 Metern wurde geblockt (46.). Für die jetzt mit deutlich mehr Spielkontrolle und Zug nach vorne auftretenden Hausherren vergab Knauff eine gute Chance, als er nach einer Flanke von Kristensen und einer Unsicherheit von Zentner den Ball per Kopf nicht aufs Tor gedrückt bekam (54.). Kurz darauf hatte der Offensivspieler die bis dato beste Chance der Eintracht, als er den Ball nach einem Konter knapp am langen Pfosten vorbei schlenzte (56.). Ähnlich hauchdünn am Kasten vorbei strich eine knappe Viertelstunde später ein direkter Freistoß von Dahoud aus gut 20 Metern (70.). In der 75. Minute hatten dann die Gäste ihren ersten Torschuss, aber Nebel verzog mit seinem Versuch aus 16 Metern deutlich. Dann war wieder die SGE dran: Nach feinem Pass von Dahoud startete Bahoya durch, schoss im Strafraum etwas überhastet aber drüber (78.). In der Schlussphase belohnte sich die Eintracht dann für die klare Leistungssteigerung im zweiten Durchgang. Nach Zuspiel des eingewechselten Collins nahm Doan am rechten Strafraumeck Tempo auf, zog mit einer starken Bewegung zwischen Widmer und Sieb vorbei in den Sechzehner und ließ Mainz-Schlussmann Zentner mit seinem Abschluss ins lange Eck keine Abwehrchance (81.). Dann begannen die wilden Schlussminuten: Nach einem langen Ball und einer Kopfballverlängerung von Sieb kam Lee im Fünfmeterraum fast an den Ball, doch Zentner packte zu (84.). Auf der anderen Seite sprintete Wahi bei einem Konter in Richtung Tor, fand aus ungünstigem Winkel aber in Zentner seinen Meister (86.). Nach vier Minuten Nachspielzeit war es dann geschafft und die SGE fuhr nach einer sehr guten zweiten Halbzeit einen verdienten 1:0-Arbeitssieg über den Nachbarn aus Mainz ein. Stimmen zum Spiel Sportvorstand Markus Krösche: Die erste Halbzeit hatte ehrlicherweise relativ wenig mit Fußball zu tun. Viele lange Bälle, viele Zweikämpfe, viele zweite Bälle, wenig Spielkultur. In der zweiten Hälfte haben wir es dann besser gemacht, hatten mehr Kontrolle und haben besser und schneller Fußball gespielt. Mainz hat es gegen den Ball gut gemacht, sie verteidigen nach vorne und haben ein gutes Pressing. Solche Spiele musst du einfach gewinnen, da geht es am Ende auch um keinen Schönheitspreis – die Punkte holen, das haben wir gemacht. Wir haben verdient gewonnen. Unabhängig davon, dass es kein gutes Fußballspiel war, aber da gehören auch immer zwei Mannschaften dazu, haben wir den Pflichtsieg eingefahren. Wir können und werden Dinge verbessern, wir haben unsere Themen. Man muss aber auch sehen, aus welchen Wochen wir kommen. In der Champions League bekommt diese junge Mannschaft hier und da auf die Mütze und scheidet unglücklich aus dem DFB-Pokal aus – dass dann nicht immer gleich die Leichtigkeit wieder da ist, ist doch normal. Die Jungs laufen auf der letzten Rille, auch mental, die vergangenen Wochen waren nicht einfach. Manche Situationen waren neu für die Jungs, da können erfahrenere Teams besser mit umgehen. Kompliment an die Jungs, wie sie es heute weggesteckt haben, nach der Pause rausgekommen und drangeblieben sind. Man sieht, dass die Jungs an diesen Dingen wachsen. Jonathan Burkardt: Es war ein komisches Gefühl, gegen meine alte Mannschaft zu spielen. Ich habe mich aber auch sehr gefreut, die Jungs wiederzusehen. Es war ein extrem enges und unangenehmes Spiel. Deswegen sind wir besonders glücklich, heute gewonnen zu haben. Du musst extrem viel arbeiten gegen Mainz. In der Halbzeitpause habe ich mich gefragt, wie heute ein Tor fallen soll. Viel spielte sich im Mittelfeld ab, es war so viel Kampf. Da ist es bezeichnend, dass eine Einzelaktion das Spiel entscheidet. Am Ende einer Englischen Woche ist es wichtig, die Null zu halten und so ein Spiel zu ziehen. Wir haben schon gegen St. Pauli viel gearbeitet wie auch heute gegen Mainz und sind am Ende belohnt worden. Bo Henriksen (Cheftrainer 1. FSV Mainz 05): Wir hatten heute einige gute Phasen im Spiel, aber auch 20 Minuten in der zweiten Halbzeit, die nicht gut waren. Wir haben alles gegeben, aber in den entscheidenden Momenten fehlt uns das entscheidende Etwas. Wir müssen besser werden im letzten Drittel mit Ball. Die letzten Pässe, die letzten Entscheidungen offensiv waren nicht gut genug. Defensiv haben wir ein überragendes Spiel gemacht. Wir hatten nach dem Sieg gegen Florenz ein gutes Gefühl, waren aber heute nicht gefährlich genug im letzten Drittel und hatten keine gute Qualität im Ballbesitz. Die Spieler probieren alles, aber im Moment sind wir nicht gut genug. Das ist leider die Wahrheit. Wir haben aktuell nicht den richtigen Schlüssel, um erfolgreich zu sein. Wir haben insgesamt okay gespielt. Es ist eine individuelle Qualität, die das Spiel durch Doans Traumtor entscheidet.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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