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Atletico Madrid - Eintracht
Frankfurt |
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UEFA Champions League 2025/2026 - Ligaphase, 2. Spieltag
5:1 (3:0)
Termin: Di 30.09.2025, 21:00 Uhr
Zuschauer: 59.401
Schiedsrichter: Slavko Vincic (Slowenien)
Tore: 1:0 Raspadori (4.), 2:0 Le Normand (33.), 3:0 Griezmann (45.+1), 3:1 Burkardt (58.), 4:1 Simeone (70.), 5:1 Alvarez (82., Elfmeter)
| Atletico Madrid |
Eintracht Frankfurt |
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| Lehrstunde Die Eintracht muss sich gegen Atlético de Madrid mit 1:5 (0:3) geschlagen geben. Den Treffer für Frankfurt verbucht Jonathan Burkardt. Zweiter Spieltag der Ligaphase in der UEFA Champions League und Dino Toppmöller schickte die Startelf ins Rennen, die am vergangenen Samstagabend spektakulär den 6:4-Sieg bei Borussia Mönchengladbach eingeleitet hatte. Bei Atlético de Madrid fehlte der ehemalige Leipziger Alexander Sørloth angeschlagen, während Coach Diego Simeone aufgrund einer Rotsperre nicht an der Seitenlinie stand. Lange musste der Cheftrainer der Hauptstädter auf den ersten Torjubel nicht warten, denn sein Team erzielte direkt mit dem ersten Torschuss das frühe 1:0. Über den rechten Flügel kamen die Colchoneros in den Frankfurter Strafraum, wo Artur Theate den Querpass zwar noch touchieren, das Gegentor durch Giacomo Raspadori aber nicht verhindern konnte (4.). Zwar hatten die Eintracht keine drei Minuten später durch einen Schlenzer von Chaibi die Chance auf eine prompte Antwort. Doch in der Folge war es weiterhin vor allem Atlético, das immer wieder gefährlich vor dem Tor der Gäste auftauchte. Allein Julian Alvarez kam zu zwei Abschlüssen für die Hausherren (15., 17.). Nach etwa 20 Minuten gelang es den Hessen dann, erstmals auch etwas längere Ballbesitzphasen zu verbuchen. Was jedoch vor allem daran lag, dass die Rot-Weißen den Frankfurtern bewusst das Spielgerät überließen und sich etwas weiter zurückzogen, um auf schnelle Umschaltsituationen zu lauern. Eine eben solche verwertete Antoine Griezmann dann quasi mit dem Pausenpfiff und stellte auf 3:0 (45. +1), nachdem bereits in der 33. Minute nach einem Eckstoß ein Ball Robin Le Normand vor der Füße gefallen war, der sich das zwischenzeitliche 2:0 nicht nehmen ließ (33.). Der zweite Durchgang startete direkt mit der bis dahin besten Phase der Adlerträger an diesem Abend. Die Hessen, jetzt auch körperlich präsenter, waren merklich besser im Spiel und erarbeiteten sich erste Chancen. Zunächst war es Skhiri, der flach und vertikal Jonathan Burkardt im Strafraum bediente, dessen Schuss jedoch von Jan Oblak pariert wurde (50.). Nur vier Minuten später ging ein Distanzschuss von Can Uzun nach einem Ballverlust von Connor Gallagher knapp neben das Tor. Wieder nur drei Zeigerumdrehungen später fiel der nicht unverdiente Anschlusstreffer: Ein aus vollem Lauf anspruchsvoll zu spielender Pass an den Fünfmeterraum von Ansgar Knauff fand den dort freistehenden Burkardt, der auf 1:3 verkürzte. Direkt nach dem Anschlusstreffer brachte Dino Toppmöller mit Aurèle Amenda, Oscar Højlund und Hugo Larsson gleich drei frische Spieler, allerdings zog jetzt auch Atlético de Madrid die Zügel wieder mehr an. In der 67. Minuten kombinierte sich Atleti dann einmal fast über das gesamte Feld und brachte den Ball auch im Tor von Kaua Santos unter. Doch da Griezmann die Kugel unmittelbar vor dem Treffer mit der Hand gespielt hatte, wurde dem vermeintlichen 4:1 die Anerkennung verweigert. Die Erleichterung auf Seiten der SGE sollte jedoch nur von kurzer Dauer sein. In der 70. Minute sorgten die Gastgeber in Person von Giuliano Simeone für die Vorentscheidung und erzielten zum zweiten Mal an diesem Tag ein Tor nach einem Eckball. Das Spiel war damit entschieden, aber – leider aus Frankfurter Sicht – noch nicht beendet. Atlético legte in der 82. Minute das 5:1 nach. Auch dieses Tor fiel nach einem ruhenden Ball, diesmal jedoch vom Elfmeterpunkt. Nach einem Handspiel des eingewechselten Amenda traf Alvarez vom Punkt. Stimmen zum Spiel Dino Toppmöller: Wir haben am eigenen Leib erfahren, warum Real hier am Wochenende 2:5 verloren hat, und müssen anerkennen, was für eine beeindruckende Mannschaft Atlético hat. Vielleicht hatten wir zu viel Respekt. Es ist ein hochverdienter Sieg für Madrid – die Intensität in den Zweikämpfen, die brutale fußballerische Qualität. Am Ende bieten genau diese Spiele ein enormes Potential für uns als Gruppe, zu wachsen. Wir wussten, dass wir klarer Außenseiter sind. Wir alle hätten uns ein anderes Ergebnis gewünscht, müssen es in der Form aber akzeptieren. Es fühlt sich nicht gut an. Wir sind an Grenzen gestoßen. Das habe ich den Jungs auch gesagt. Doch Grenzen sind immer nur temporär. Für uns gilt es, viele Dinge rauszuziehen und uns beim Gegner Dinge abzuschauen, in denen Luft nach oben ist, um gemeinsam zu wachsen. Der Gegner war eine Klasse besser. Atlético spielt in diesem Wettbewerb um den Titel mit. Das hat man gesehen. Ansgar Knauff: Gerade in der ersten Halbzeit war Atlético deutlich die bessere Mannschaft. Wir müssen daran arbeiten, weniger zu einfache Gegentreffer zu bekommen, denn wir kassieren aktuell zu viele Tore. Dann haben wir in so einem Spiel keine Chance. Wir müssen die Momente finden, in denen wir als Team attackieren können – nicht zu weit hinten rein drücken, aber auch nicht zu weit nach vorne locken lassen. Daran müssen wir arbeiten, da es in den vergangenen Spielen zu viel war. Wenn man Atlético Madrid verfolgt hat in der Champions League, wusste man, was auf einen zukommt. Es gehört auch zur Wahrheit, dass sie eine top Leistung abgerufen haben. Um eine Chance zu haben und etwas mitzunehmen, müssen wir bei Themen wie Flanken und Standards klarer sein. Diego Simeone (Cheftrainer Atlético de Madrid): Es war ein sehr gutes Spiel von Anfang bis Ende. Dementsprechend haben wir den Sieg davongetragen, der notwendig war in der Champions League. Jetzt stehen wir gut da. Tore stärken das Selbstvertrauen, das Team hat in den vergangenen Spielen immer besser den Weg zum Tor gefunden. Trotzdem gibt es natürlich noch Luft nach oben. Auf Grundlage von Bescheidenheit und Vertrauen werden wir da weitermachen. Für dieses Spiel bot es sich taktisch an, mehr über links zu spielen, auch weil Alex Sørloth nicht im Aufgebot war. Mit Pablo Barrios und Connor Gallagher hatten wir viel Laufkraft im Zentrum und haben insgesamt eine gute erste Halbzeit hingelegt. Standards sind bei uns eine Grundlage für die Defensive wie die Offensive. Als wir 2014 die Liga gewannen, haben wir viele Tore auf diese Weise erzielt. Es ist für uns ein zusätzliches Instrument. Antoine Griezmann hat sich, seit er das erste Mal zu uns kam, immer verbessert. Wir haben ihm geholfen, sich zu verbessern, er ist immer ein Vorbild gewesen mit seiner Einstellung. Talent altert nicht.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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