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Eintracht Frankfurt -
Galatasaray Istanbul |
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UEFA Champions League 2025/2026 - Ligaphase, 1. Spieltag
5:1 (3:1)
Termin: Do 18.09.2025, 21:00 Uhr
Zuschauer: 58.700
Schiedsrichter: Marco Guida (Italien)
Tore: 0:1 Akgün (8.), 1:1 D. Sanchez (37., Eigentor), 2:1 Uzun (45. +2), 3:1 Burkardt (45. +4), 4:1 Burkardt (66.), 5:1 Knauff (75.)
| Eintracht Frankfurt |
Galatasaray Istanbul |
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Trainer
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| Fußballfest zum Start in die Königsklasse Eintracht Frankfurt feiert einen 5:1 (3:1)-Heimsieg gegen den Galatasaray A.S.. Tore von Uzun (45.+2), Burkardt (45.+3, 66.), Knauff (75.) sowie ein Eigentor bescheren die ersten drei Punkte. Nach 940 Tagen war die UEFA Champions League zurück im Herzen von Europa, die Eintracht startete gegen Galatasaray A.S. in die Ligaphase. Und das mit drei Änderungen in der Anfangsformation im Vergleich zum jüngsten Bundesligamatch gegen Bayer 04 Leverkusen: Anstelle des verletzten Rasmus Kristensen begann Nathaniel Brown, zudem kehrten Hugo Larsson für Oscar Højlund und Ansgar Knauff für Jean-Mattéo Bahoya in die Startelf zurück. Insgesamt stellten die Hessen zehn Champions-League-Debütanten: Michael Zetterer, Robin Koch, Arthur Theate, Nathaniel Brown, Nnamdi Collins, Farès Chaibi, Hugo Larsson, Ritsu Doan, Can Uzun und Jonathan Burkardt. Vor dem ersten Ballkontakt erlebte der Deutsche Bank Park die emotionale Verabschiedung von Kevin Trapp, der nach insgesamt 383 Pflichtspielen mit dem Adler auf der Brust im Sommer nach Paris gewechselt war und nun von den Fans noch einmal lautstark gefeiert wurde. Eine stimmungsvolle Choreo im weiten Rund begleitete die ikonische Champions-League-Hymne. Rein ins Spiel. Zwei Minuten nach Anpfiff hatte Knauff die erste Chance des Spiels, doch Keeper Cakir Ugurcan tauchte rechtzeitig ab und lenkte den Ball zur Ecke. Die Hessen waren gut im Spiel, wurden jedoch nach acht Minuten kalt geduscht, als Akgün zur Führung für den türkischen Rekordmeister ins lange Eck traf. Ohne weitere nennenswerte Strafraumszenen plätscherte das Spiel fortan vor sich hin, ohne dabei aber die zu erwartende Intensität auf beiden Seiten vermissen zu lassen – es knisterte, brannte vor den Toren aber nicht. Bis zur 24. Minute, als Yilmaz nach einem von Gündogan clever ausgeführten Freistoß freistehend aus kurzer Distanz völlig verzog. Die Hausherren indes zeigten offensiv Ansätze, kamen allerdings noch nicht zwingend in die gefährliche Zone. Nach knapp einer halben Stunde die erste Frankfurter Großchance: Koch legte nach einem Freistoß am Fünfereck per Kopf quer, doch Burkardt kam nicht recht zum Abschluss – einstudiert und beinahe mustergültig ausgeführt. Die Adler schienen von Minute zu Minute besser ins Spiel zu kommen, angekommen in der Champions League. Und das so richtig in der 37. Minute, als Ritsu Doan einem Ball im Strafraum nachging, nicht zurücksteckte und das Eigentor von Sanchez zum 1:1 erzwang. Und das sollte es aus hessischer Sicht noch nicht gewesen sein in Halbzeit eins, in der Nachspielzeit drehte die Eintracht das Spiel. Über Doan und Burkardt kam die Kugel flach in den Strafraum. Uzun nahm den Ball an, drehte sich und setzte das runde Leder ins von sich aus gesehen linke Toreck (45.+2). Hexenkessel Deutsche Bank Park, und die Stimmung kochte noch vor dem Pausenpfiff über, denn es war noch nicht vorbei: Burkardt setzte sich geschickt ab und nickte – mit Unterstützung von Istanbuls Singo – zum 3:1 ein (45.+3). Der Pausenstand. Ohne personelle Wechsel kamen beide Mannschaften zurück aus der Kabine, und auch am Bild auf dem Rasen änderte sich vorerst nichts: Die Eintracht agierte mutig und suchte den Weg zum gegnerischen Gehäuse. Den Ball möglichst lange weit weg vom eigenen Kasten halten und dem Gegner damit seiner Offensivkraft berauben, so hatte es Cheftrainer Dino Toppmöller im Vorfeld gefordert. In der 54. Minute versuchte sich Sané, in der Bundesliga bestens bekannt, mal aus der Distanz, der Ball zischte aber vorbei am Pfosten. Galatasaray, zwischenzeitlich mit über 60 Prozent Ballbesitz, schloss öfter ab, war dabei aber nicht zwingend genug – Zetterer war stets sicher zur Stelle. Anders auf der Gegenseite, wo Burkardt der Eintracht-Sause
das nächste Kapitel hinzufügte: Nach starker Vorarbeit von Brown,
der im Sechzehner durchstartete und von der Grundlinie nach innen flankte,
nickte der Stürmer zum 4:1 ein (66.). Wenig später hatte auch
Uzun seinen Doppelpack auf dem Fuß, verpasste den Kasten aus 17
Metern nach Hackenpass von Knauff aber knapp (68.). Kurz darauf hatten
Burkardt und Uzun Feierabend und holte sich auf dem Gang zur Seitenlinie
den verdienten Applaus ab, für das Duo kamen Bahoya und Elye Wahi
ins Spiel (71.). Eben dieser Wahi war es, der mit intensiver Arbeit gegen den Ball und einer starken Grätsche Frankfurts fünften Treffer vorbereitete. Knauff umkurvte Keeper Cakir und schob zum 5:1 ein (75.). Ein irrer Fußballabend im Herzen von Europa. Der nächste Doppelwechsel folgte: Ellyes Skhiri kam für Larsson, Aurèle Amenda ersetzte Kapitän Koch (80.). Die Schlussphase war angebrochen, in der noch Michy Batshuayi für Doan eingewechselt wurde (84.). Frankfurt brachte das Spiel sicher nach Hause, die Gäste aus der Türkei konnten keine Gefahr mehr erzeugen. Stimmen zum Spiel Dino Toppmöller: Was eine Nacht! Unglaublich! Das war schon vor dem Spiel außergewöhnlich, was die Stimmung betrifft. Da hast du die Energie gespürt. Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben dann trotzdem das 0:1 bekommen und man hat gemerkt, dass wir nervös waren. Das hat sich mit dem Ausgleich gelegt, das war ein Aha-Moment. Wir wussten, dass Galatasaray Risiko im Spielaufbau nimmt und wir den Ball klauen können. Das hat Ritsu gut gemacht. In der Halbzeit habe ich den Jungs gesagt, dass sie Qualität haben und sie sich vor keinem verstecken brauchen. Es war ein hochverdienter Sieg mit schönen Toren und schönen Momenten. Der Plan ist defensiv sehr gut aufgegangen. Offensiv haben wir nach 30 Minuten umgestellt, das hat gut funktioniert. Wenn du am Ende das so feiern kannst, ist das was ganz besonderes. Mit dem Stadion im Rücken wissen wir, dass wir für besondere Momente da sind. Wir leben, leiden, schwitzen genau für diese Momente – das habe ich unseren Spielern vor dem Match mitgegeben. Robin hat gestern einen Schlag auf die Wade bekommen, hat sich heute durchgebissen. Das war ein Paradebeispiel für die top Einstellung der ganzen Mannschaft. Robin Koch: Von uns war es über 90 Minuten ein brutal geiles Spiel. Die Show, die unsere Fans abgeliefert haben, war der Wahnsinn – angefangen bei der Choreo. Genauso wollen wir es haben, das pusht uns Spieler noch einmal extrem, auch wenn wir wussten, was für eine Stimmung uns erwarten wird. Wir haben viele Jungs im Team, die zum ersten Mal in der Champions League gespielt haben, wir haben lange auf diesen Moment gewartet. Das hier mit der Eintracht in diesem Stadion zu erleben, muss man einfach genießen – und wir konnten es zum Glück genießen. Der Schlüssel zum Sieg war unsere Einstellung, wir glauben an uns. Anfangs waren wir schon etwas nervös, das ist bei einer solch jungen Mannschaft aber normal. Dann liegt es an uns erfahrenen Spielern, die Jungs an die Hand zu nehmen und ihnen zu sagen, dass es hier nur 0:1 steht. In der Folge haben wir uns mehr zugetraut und den Gegner unter Druck gesetzt, sodass auch er Fehler gemacht hat. Die Fehler haben wir eiskalt bestraft. Heute können wir den Moment genießen und etwas feiern, ab morgen liegt die volle Konzentration auf der Bundesliga. Okan Buruk (Cheftrainer Galatasaray A.S.): Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht. In den ersten 30 bis 35 Minuten hatten wir das Gefühl, dass wir das Spiel gewinnen können. Über das ganze Spiel hatten wir sehr viel Pech. Wir hatten einen großen Leistungsunterschied zwischen den beiden Halbzeiten, wir haben das Spiel zu früh aufgegeben und hatten keine Antwort mehr. Wir können schockiert über Gegentore sein, aber müssen im Spiel bleiben. Die Tore haben Frankfurt Selbstvertrauen gegeben. Glückwunsch an den Gegner, er hatte in der zweiten Halbzeit sehr viel Leidenschaft, hat gut verteidigt und hat sehr gut angegriffen. Wir sind noch in der Findungsphase und müssen uns verbessern, ich bin sehr enttäuscht und traurig.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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