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TSG Hoffenheim - Eintracht
Frankfurt |
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Bundesliga 2025/2026 - 2. Spieltag
1:3 (0:2)
Termin: Sa 30.08.2025, 15:30 Uhr
Zuschauer: 30.150
Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau)
Tore: 0:1 Doan (17.), 0:2 Doan (27.), 0:3 Uzun (51.), 1:3 Prömel (90. +1)
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Eintracht Frankfurt |
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| Drei Punkte in Sinsheim Eintracht Frankfurt setzt sich auswärts 3:1 (2:0) gegen die TSG Hoffenheim durch. Doppelpacker Ritsu Doan (17., 27.) und Can Uzun (51.) erzielen die Treffer. Ohne den kurzfristig aufgrund von Rückenproblemen
unpässlichen Jonathan Burkardt, dafür mit Elye Wahi in der Startelf,
ging die Frankfurter Eintracht in das erste Bundesligaauswärtsspiel
der neuen Saison. In Sinsheim musste Cheftrainer Dino Toppmöller
zudem auf den angeschlagenen Mario Götze verzichten, dessen Kaderplatz
von Elias Baum übernommen wurde. In der ausverkauften PreZero Arena, darunter etwa 10.000 Eintracht-Fans, begannen die Hausherren etwas dominanter und hatten durch Tim Lemperle die erste Torchance der Partie, die allerdings von Michael Zetterer sicher pariert wurde (14.). Drei Minuten später dann die erste Gelegenheit für die Eintracht und prompt die Gästeführung: Über einige schnelle, kurze Pässe kam der Ball über rechts zu Ritsu Doan, der einen Wimpernschlag lang zu viel Platz hatte. Genug Zeit für den Japaner, um den Ball unhaltbar für Oliver Baumann ins lange Eck zu schlenzen. Zehn Minuten später wieder ein Angriff der Hessen und wieder zappelte der Ball im Netz. Eingeleitet von einem klugen, weiten Diagonalball von Rasmus Kristensen schalteten die Adlerträger über die linke Seite schnell um. Arthur Theate trieb den Ball nach vorne, legte links auf Jean-Mattéo Bahoya, der wiederum die Übersicht hatte und dem am langen Pfosten mitgelaufenen Doan seinen zweiten Treffer aufzulegen (27.). Im 133. Einsatz im Oberhaus war es Doans zweiter Doppelpack. Hoffenheim hatte in Person von Fisnik Asllani nur zwei Zeigerumdrehungen später den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch dessen Schuss ging knapp neben den linken Pfosten. In der 36. Minute hätten die Hessen dann sogar auf 3:0 stellen können, aber Wahi brachte die noch abgefälschte Kugel aus kürzester Distanz nicht über die Linie. Zuvor hatte Farès Chaibi links im Strafraum seinen Gegenspieler abgeschüttelt und den Ball mustergültig in die Mitte gespielt. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs durfte es dann Chaibi selbst nach Zuspiel von Doan versuchen, sein Schussversuch von Höhe der Strafraumkante wurde jedoch geblockt. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer der Hausherren wurde aufgrund einer hauchzarten Abseitsposition zurückgenommen (40.). Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig am Spiel. Beide Mannschaften waren bemüht, spielten sich die eine oder andere Abschlusschance heraus, doch nur die Frankfurter brachten den Ball im Kasten unter. In der 51. Minute war es Chaibi, der mit einem schönen öffnenden Pass auf den rechten Flügel Doan auf die Reise schickte. Der Doppeltorschütze diesmal mit der Vorlage für Can Uzun, der den Ball zum 3:0 an Baumann vorbeispitzelte und damit sein zweites Saisontor im Oberhaus verbuchte. Auf der Gegenseite gelang es den Kraichgauern nicht wirklich, für zwingende Torgefahr zu sorgen. Zwar sorgte Lemperle zwischendurch für einen Arbeitsnachweis von Zetterer (54.), davon abgesehen machte es die gut stehende Eintracht-Defensive dem Gegner aber durchweg schwer, gefährlich zu werden. Ein eher zaghafter Versuch von Bazoumana Touré ging deutlich neben das Tor (58.). Insgesamt fün Mal wechselte Toppmöller in der letzten haben Stunde der Partie: Ansgar Knauff und Nathaniel Brown (63.) für Bahoya und Torschütze Uzun, Aurélio Buta (78.) für Doppelpacker Doan sowie Michy Batshuayi und Oscar Højlund für Wahi und Kristensen (83.) kamen ins Spiel. Die Eintracht verlagerte sich in der Folge auf gezielte Nadelstiche gegen zunehmend offensiver, aber nicht wirklich gefährlicher werdende Hoffenheimer. Eine Viertelstunde vor Schluss zwei weitere Chancen binnen einer Minute für die Elf von Cheftrainer Toppmöller. Zunächst parierte Baumann einen Distanzschuss von Kristensen, nur wenige Augenblicke später setzte Knauff einen Abschluss nach einem Gegenstoß knapp neben das Gehäuse. In der 81. Minute dann kurze Aufregung im Strafraum der Eintracht, doch mehrere Hoffenheimer kamen aus dem Getümmel nicht zum Abschluss. Grischa Prömel in der ersten Minute der Nachspielzeit allerdings schon, die Gastgeber verkürzten. Dabei blieb es, die Eintracht verabschiedet sich mit sechs Punkten aus den ersten beiden Ligaspielen in die Länderspielpause. Stimmen zum Spiel Dino Toppmöller: Es war das berühmt berüchtigte schwere Auswärtsspiel, das wir erwartet hatten. Hoffenheim hatte eine sehr gute Idee mit dem Ball: viele Spieler im Zentrum, viele gute Fußballer, gute Tiefe. Insgesamt haben wir sehr ordentlich verteidigt. Das Defensivspiel hat mir echt gut gefallen. Ich hätte mir aber mehr Ballkontrolle gewünscht. Mit dem top Tor von Ritsu Doan hatten wir den Fuß in der Tür. Das 2:0 und 3:0 waren auch sehr gut herausgespielt, angefangen bei den Verlagerungen bis zu den Abschlüssen. Dann hatten wir einigermaßen Ruhe und es wurde kaum gefährlich – bis zur 90. Minute. Nach einem Einwurf fällt das Weitschussgegentor. Wenn Prömel auch noch den Kopfball rein macht, brennt es nochmal. Das wäre total unnötig gewesen. Machen wir vorher das 4:0, ist das Spiel früher entschieden. Aber Dinge wie diese und andere, in denen wir uns verbessern können, ist Jammern auf hohem Niveau. Robin Koch: Wir haben es 60 Minuten lang sehr gut gemacht, haben uns Chanen herausgespielt und hatten Kontrolle. Dann wurden die Abstände etwa zu weit, so bekommen wir auch das Gegentor. Generell hat es aber sehr viel Spaß gemacht, man kann fast schon Heimspiel dazu sagen – das ist brutal. Es war ein gutes Spiel. Wir haben wie vergangene Woche auch heute wieder gut gegen den Ball gearbeitet, die Jungs werfen alles rein – das wird von uns auch verlangt. Dann kann man auch die Kontrolle über ein Spiel bekommen, denn anders wird es schwierig. Wenn wir keine Zweikämpfe führen, kommt der Gegner immer besser ins Spiel. Es ist der Grundstein. Wir haben eine sehr junge Truppe und extrem viel Potenzial, das konnte man in den beiden Spielen sehen. Die Herausforderung wird sein, die Leistung konstant auf den Platz zu bekommen. Wir konzentrieren uns auf uns und wissen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Can Uzun: Es war ein anstrengendes Spiel, vor allem in der ersten Hälfte. Wir haben aber eine gute Leistung gezeigt. Es läuft gut bei uns. Für mich war es nicht mein allerbestes Spiel, aber zumindest konnte ich ein Tor machen. Von Mario Götze kann ich sehr viel lernen und stehe auch gerne mit ihm zusammen auf dem Platz. Er gibt mir viele Tipps, ist nach wie vor ein Weltklassespieler. Wir haben die ersten drei Partien gewonnen und wollen genau so weitermachen. Christian Ilzer (Cheftrainer TSG Hoffenheim): Eine schmerzvolle Niederlage, ein Gefühl, das wir länger nicht hatten. Wir haben von Beginn an alles für die Führung getan, der Eintracht ist sie gelungen, weil sie enorm effizient war. Frankfurt hat uns gezeigt, wie man Offensivsituationen auflöst. Zum verdienten Sieg der Eintracht hat aber auch ihr Verteidigungsverhalten beigetragen. Sie haben immer wieder unsere Pässe und Schüsse geblockt. Wir waren gut drin, hatten Struktur, Tempo und Intensität, aber wir haben es nicht geschafft, die Schlüsselmomente auf unsere Seite zu ziehen. Von daher geht das Ergebnis auch in der Höhe absolut in Ordnung. Dieser Spielverlauf hat gezeigt, dass wir zwar keine schlechte Leistung gebracht haben, aber auch keine, mit der es gegen die absoluten Topteams der Liga reicht.
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Bericht und Fotos von www.eintracht.de
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